FlexiSpot 2022 - Was bringt die Zukunft?

Mai 23, 2022

Sehr geehrte Kunden und Kundinnen, Leser unseres Blogs,

 

Wir alle haben schwierige Zeiten hinter uns und wissen nicht, was die Zukunft noch alles mit sich bringt. Die Coronavirus-Krise hat Angebot und Nachfrage nach Rohstoffen für die Herstellung langlebiger Güter stark aus dem Gleichgewicht gebracht. Während die Hersteller aufgrund der Pandemie ihre Produktion und Lagerbestände reduzieren mussten, stieg die Nachfrage nach Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen sowie Bau- und Renovierungsmaterialien für den Innen- und Außenbereich. Darüber hinaus haben ungünstige Naturereignisse wie extreme Trockenheit oder Borkenkäferschäden vor allem in der jüngsten Vergangenheit zu Engpässen geführt. Lieferketten, die unterbrochen oder durch Sperrungen gestört worden waren, mussten sukzessive reaktiviert werden. 

 

Infolgedessen sind die Rohstoffpreise geradezu explodiert. Im Durchschnitt gab es seit Herbst 2020 einen Preisanstieg von 30 Prozent und seit Jahresbeginn von 20 Prozent - mit Spitzenwerten von 65 Prozent zum Beispiel bei Sekundärmetallrohstoffen. Doch was kommt noch auf uns zu? Und wie haben wir uns als internationales Unternehmen an die Situation anpassen müssen? 

 

Wie viele schon bemerkt haben, sind die Energiepreise seit Beginn des Krieges in der Ukraine erheblich gestiegen und haben die Inflationsrate stark beeinflusst. Eine ähnlich hohe Inflationsrate wurde im früheren Bundesgebiet zuletzt im Herbst 1981 verzeichnet, als die Mineralölpreise infolge des ersten Golfkriegs zwischen Irak und Iran ebenfalls stark gestiegen waren. Hinzu kommen Lieferengpässe aufgrund von Unterbrechungen der Lieferketten durch die Covid-19-Pandemie und die deutlichen Preissteigerungen auf den vorgelagerten Stufen des Wirtschaftsprozesses. Nicht nur bei Energieprodukten, sondern auch bei anderen Produktgruppen wie Lebensmitteln und Personalkosten beschleunigte sich der Preisanstieg für den DurchschnittsBürger wie dich als Folge der Kriegs- und Krisensituation.

 

Zu dem kommt noch, dass das Holz bis Ende des Jahres noch um ein Drittel teurer werden könnte, Stahl um ein Viertel, Kunststoff um mindestens 20 Prozent. Plötzliche Preiserhöhungen werden auch nach Covid normal bleiben.

 

Wie eine aktuelle Horváth-Studie unter mehr als 1.000 Führungskräften ausführenden Unternehmen in zwölf europäischen Ländern jetzt zeigt, rechnen Hersteller, wie wir, auch mittelfristig nicht mit einem Ende der Preisspirale. Ganz im Gegenteil: Ob Holz, Stahl oder Kunststoff, Gas oder Methanol - für fast alle Rohstoffgruppen gehen die betroffenen Branchen von weiteren Preissteigerungen im zweistelligen Bereich aus.

 

Betrachtet man die einzelnen Rohstoffarten, so hat die Angst vor Preissteigerungen bei (fast) allen Rohstoffgruppen im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Am stärksten ist der Preisanstieg bei Aluminium (48 Prozent), Kunststoffen (48 Prozent), Eisenmetallen und Stahl (48 Prozent) sowie Holz, Papier und Zellulose (40 Prozent). Alles wichtige Grundbausteine in unserer Branche.

 

Wie sieht's aktuell also aus?

 

Die Rohstoffpreise sind bei den meisten Rohstoffen und Spezialchemikalien von +30-40% auf +300-400% gestiegen. Der Stahl- und Holzpreis, der sich direkt auf unsere Betriebskosten auswirkt, hat sich in weniger als einem Jahr mehr als verdreifacht. Der Anstieg der Transportpreise scheint keine Grenzen zu kennen. Abgesehen von den Preisen ist auch die Verfügbarkeit bestimmter Materialien, Ausrüstungen, Ersatzteile, Container und sogar Strom in den kommenden Wochen und Monaten sehr unsicher.

 

Aufgrund der jetzigen Weltlage und des daraus entstehenden Preisdrucks, sehen wir von FlexiSpot uns gezwungen, dir, als Kunde mitzuteilen, dass wir unsere Preise erhöhen müssen. Doch keine Sorge! Nicht alle Produkte in unserem Sortiment sind davon betroffen. Und die Änderung ist auch kaum spürbar. 

 

Unsere Analysten und Supply-Chain-Manager haben Tag und Nacht daran gearbeitet eine Lösung zu finden, mit der sowohl unser Unternehmen, als auch unsere Kunden, also du, zufrieden sein können. Nach langem hin und her wurde nun beschlossen, nur das Sortiment der höhenverstellbaren Schreibtische an die neuen Bedingungen anzupassen. Dies bringt eine Preiserhöhung von bis zu 10 Prozent mit sich.

 

Um unseren treuen Kunden entgegenzukommen, haben wir uns jedoch einiges einfallen lassen. Du kannst jetzt exklusive von einer verlängerten Produktgarantie von bis zu 10 Jahren profitieren. Auch unser Rückgaberecht wurde überarbeitet und zu deinen Gunsten verändert. Nun hast du 60, anstatt von 30 Tagen Zeit, solltest du (im unwahrscheinlichsten Fall), unzufrieden mit deinem Kauf bei uns sein. Wenn es um Zahlungsoptionen geht, haben wir unsere Plattform natürlich auf den neuesten Stand gebracht und freuen uns dir mitteilen zu können, dass wir ab Juli nicht nur Klarna akzeptieren, sondern, dass du auch die Gelegenheit bekommst, mit dieser Zahlungsmethode, in gemütlichen Ratenzahlungen deine Bestellung abzuzahlen.

 

Eine letzte gute Nachricht haben wir noch für dich! Um dir in diesen schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen und deine Erfahrung beim Kauf von ergonomischen Möbeln und ähnliches zu erleichtern und zur besten auf dem Markt zu machen, ist unser Kundenservice jetzt von 9 Uhr morgens bis 21 Uhr abends für dich erreichbar.

 

Wir freuen uns dich weiterhin als treuen Kunden und Freund an unserer Seite zu haben und sind weiterhin bei Fragen oder ähnliches auch stets an deiner.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Dein FlexiSpot-Team