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Wie man ein besserer Teamleader wird
21. Jul. 2021
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Viele Berufe und Unternehmen verfügen über eine klare Hierarchie. Eines der am weitesten verbreiteten Systeme ist die Linienorganisation: An der Spitze sitzt der CEO, unter ihm stehen die Abteilungsleiter und schließlich kommen die Arbeitnehmer. In vielen deutschen und internationalen Unternehmen ist das der Status Quo.

Wenn Sie sich in einer Position befinden, in der Sie die Verantwortung über andere Mitarbeiter haben, sind Ihre Führungsqualitäten gefragt. Gerade für Leute, die zum ersten Mal in einer solche Position sind, kann das anfangs sehr nervenaufreibend sein. Wie verhalte ich mich meinen Kollegen gegenüber richtig? Wie motiviere ich mein Team? Und wie kann ich die Produktivität meiner Abteilung steigern?

Damit Sie ein besser Anführer werden, haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt, die Sie zu einem besseren Leader machen können. Dabei gehen wir auch auf die Merkmale eines schwachen Leaders ein und zeigen Ihnen, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

 

Nicht Zögern, Machen!

Ein Merkmal eines schwachen Anführers ist das Vermeiden von Entscheidungen. Dabei muss ein Leader immer voraus gehen und den Kurs vorgeben. Dazu gehört auch, Beschlüsse zu fassen. Denn: Ein zögerliches Verhalten bei Entscheidungen kann Ihre Autorität gefährden.

Darüber hinaus kann das Herauszögern von Entscheidungen die Produktivität Ihres Teams oder Ihrer Abteilung verschlechtern. Wer zu viel Zeit damit verbringt, sich Gedanken über die Vor- und Nachteile einer Entscheidung zu machen, der verliert kostbare Zeit. Anstatt an der Erfüllung des Auftrages zu arbeiten, verliert man sich in einem ständigen Abwägen der Konsequenzen. Die Angst vor einer falschen Entscheidung lähmt einen und sorgt dafür, dass die Vollendung des Projektes gefährdet wird. Stattdessen muss sich ein Anführer aber durch klare Entscheidungen auszeichnen. So zeigt man klar an: Ich habe die Zügel in der Hand.

Zu diesem Punkt gehört übrigens auch die Organisation. Ein guter Teamleader gibt einen klaren Marschweg vor, an dem sich alle Teammitglieder orientieren können. Dazu gehört auch das Festlegen von Deadlines und eine klare Beschreibung des gewünschten Resultats. Wenn Ihre Abteilung beispielsweise mit der Erstellung der Jahresbilanz beauftragt wurde, sollten Sie als Anführer die Rahmenbedingungen festlegen: Bis wann muss die Bilanz erstellt werden, in welcher Form soll sie präsentiert werden und wer übernimmt welche Aufgabe? Verteilen Sie die Rollen und Ihr Team wird Ihnen dankbar sein, da jeder einen klar definierten Auftrag hat und genau weiß, wie viel Zeit er oder sie für die jeweilige Aufgabe hat.

 

Verantwortung Übernehmen

Wenn man sich zu einer Entscheidung durchgerungen hat, besteht immer noch die Gefahr, dass es nicht die beste oder die richtige Entscheidung war. Dabei muss man verstehen, dass man nicht in allen Fällen die richtige Wahl treffen kann. Das ist völlig normal und muss als Risiko einkalkuliert werden. Dieses Verständnis von Risiko hilft auch dabei, eine falsche Entscheidung und die daraus folgenden Konsequenzen besser akzeptieren zu können.

Denn: Wenn Sie sich als Teamleader für eine Option entschieden haben, müssen Sie auch für diese geradestehen. Es gehört nämlich auch Verantwortung zum Anführen dazu. Entschuldigungen und Ausreden sollten nicht zu Ihrem Wortschatz als Führungspersönlichkeit gehören. Übernehmen Sie immer die Verantwortung für die Leistung Ihrer Abteilung oder Ihres Teams.

Natürlich gibt es auch Situationen, wo die nicht erbrachte Leistung eines einzelnen Teammitglieds das Ziel der Gruppe gefährdet. Aber: Eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Als Team bilden Sie eine Kette, und Sie als Anführer müssen dafür sorgen, dass alle Glieder dieser Kette stark und belastbar sind.

 

Menschlich Führen

Wenn ein Teammitglied nicht die gewünschten Leistungen erbringt, steuern Sie gegen: Suchen Sie den Dialog mit dem jeweiligen Mitarbeiter, um die Gründe für das Leistungsdefizit herauszufinden. Die Mitglieder Ihres Teams sind auch nur Menschen und können darum auch private Probleme haben, die die Arbeit beeinträchtigen können. Mit einem Gespräch können Sie als Anführer herausfinden, was der Mitarbeiter auf dem Herzen hat und so Ansätze zur Problemlösung herausarbeiten.

Dies kann nicht nur die Produktivität des betroffenen Teammitglieds steigern, es gibt Ihnen auch ein besseres Standing bei Ihrer gesamten Belegschaft. Häufig wird in Unternehmen mit klaren Hierarchien bemängelt, dass Vorgesetzte „von oben herab“ leiten. Dabei lassen Sie oft die Menschlichkeit vermissen und behandeln Ihre Belegschaft wie Maschinen. Das Resultat sind dann unmotivierte Mitarbeiter, die nicht selten mit stressbedingten Erkrankungen wie Burn-Out ausfallen. Als Vorgesetzer, der ein Ohr für seine Angestellten hat, setzen Sie sich klar von der Masse ab und schaffen ein Arbeitsumfeld, das von Vertrauen und Verständnis definiert wird.

Dabei ist es wichtig, sich nicht immer nur als Vorgesetzter, sondern auch als Teamkollege zu präsentieren. Auch, wenn Sie eine autoritäre Rolle innehaben, ist das keine Einladung dazu, Mitglieder Ihres Teams schlecht zu behandeln. Seien Sie in diesem Fall mehr Anführer und weniger Boss.  

 

Vorgesetzter zu sein ist alles andere als einfach. Der Druck von oben kann dazu verleiten, diesen direkt an die Mitarbeiter weiterzugeben. Stattdessen sollten Sie in diesem Fall aber als eine Art Dämpfer fungieren, der den Druck annimmt und gleichmäßig an alle Teammitglieder verteilt.

 

Helfen Sie aus!

Gerade in stressigen Zeiten ist Zeit rar gesät. Wenn die Deadline für das Projekt näher rückt, macht sich häufig Stress unter den Teammitgliedern breit. Sogar der zeitgerechte Abschluss des Projektes gerät dann oft in Gefahr.

Hier können Sie aber die Lösung sein: In den meisten Berufen ist bei Vorgesetzten eine Fachkenntnis vorausgesetzt. So muss man sich in der Regel gut mit den Aufgaben der jeweiligen Abteilung auskennen. Wenn Sie also über die nötigen Fähigkeiten verfügen, warum helfen Sie nicht auch mal bei der Bearbeitung des Projektes aus? Mit Ihren Fachkenntnissen können Sie häufig Aufgaben erledigen, die zur Fertigstellung des Auftrags beitragen können. So verteilt sich die Last des Projektes auf zwei Schultern mehr und auch zeitlich kritische Aufgaben können so noch bewältigt werden.

Und wer eine Mithilfe an einem Projekt kategorisch ablehnt, dem sollte folgendes gesagt sein: Am Ende stehen Sie als Vorgesetzter in der Bringschuld. Wenn der Auftrag nicht ordnungsgemäß vollendet wurde, müssen Sie das vor dem Auftraggeber verantworten. Sollte ein Projekt also aufgrund von Zeitmangel zu scheitern drohen, helfen Sie aus. Es könnte sich für alle Beteiligten lohnen.

 

Das Führen einer Gruppe kann durchaus schwer sein. Viele verschiedene Charaktere und Fähigkeiten unter einen Hut zu bringen, ist einfacher gesagt als getan. Damit Sie aber auch als Vorgesetzter verantwortungsbewusst arbeiten, sollten Sie auf bestimmte Gesichtspunkte Wert legen. Eine angebrachte Menschenführung, Professionalität und gutes Management können Ihnen und Ihrem Team Flügel verleihen und die Produktivität steigern. 

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