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Wie Du die Aufmerksamkeitsspanne Deines Kindes erhöhst

04 September. 2023

Kinderentwicklungsexperten sagen, dass ein 4- oder 5-jähriges Kind im Durchschnitt in der Lage sein sollte, sich in ihrem Alter entsprechend für das 2- bis 5-fache ihrer Jahre lang auf eine Aufgabe zu konzentrieren, die seinem Alter entspricht. Das bedeutet beispielsweise 10 bis 25 Minuten für ein 5-jähriges Kind. Aber diese Faustregel hängt, wie jede Richtlinie für die Kindererziehung, von der jeweiligen Situation ab.

Die Aufmerksamkeitsspanne muss kontextabhängig sein, sprich, ist es am Morgen, mitten am Tag, vor dem Mittagsschlaf oder vor dem Schlafengehen? Die Aufmerksamkeitsspanne verändert sich natürlich, wie bei uns Erwachsenen auch.

Wenn Du die Aufmerksamkeit und Konzentration Deines Kindes stärken willst, sieh Dir diese Tipps an, um seine Aufmerksamkeitsspanne zu verbessern.

1. Gib Aufmerksamkeit, um Aufmerksamkeit zu bekommen

Um die Aufmerksamkeit eines Kindes zu bekommen, müssen Erwachsene auch Aufmerksamkeit schenken. Als Eltern kann man leicht in einem Trott steckenbleiben. Unsere Aufmerksamkeit ist oft zerstreut. Aber wenn wir selbst nicht aufmerksam sind und uns nicht auf den Moment konzentrieren können, können wir nicht erwarten, dass ein Kind dazu in der Lage ist.

Der beste Weg, um die Aufmerksamkeit Deines Kindes zu wecken, ist es, in seiner Nähe zu sein, wenn Du Anweisungen gibst. Das heißt, nicht etwas einfach von der Küche ins Kinderzimmer zu rufen und dann zu erwarten, dass die Kleinen sofort reagieren. Es erfordert, dass Du es ihnen direkt mitteilst und eventuell erklärst.

Es hilft auch, Deinem Kind klare und präzise Anweisungen zu geben. Stell Dich vor Dein Kind, nimm Augenkontakt auf, sei auf Augenhöhe oder berühre es an der Schulter und sage: "Du musst das jetzt tun." Wenn die Aufforderung ignoriert wird, kannst Du Dein Kind fragen: "Was musst Du jetzt tun?" Wenn Dein Kind richtig antwortet, sag: "Zeig mir, dass Du weißt, was Du tun musst.

2. Gliedere die Aufgabe auf

Wenn Dein Kind denkt, dass eine Aufgabe zu schwer ist, schaltet es vielleicht ab und hört auf, sich zu konzentrieren. Um ihm zu helfen, die Aufgabe zu bewältigen, solltest Du die Anweisungen in kleinen Schritten geben. Das funktioniert besser als langatmige Erklärungen, Schuldzuweisungen oder Schreien.

Statt Deinem Kind zu sagen, dass es sein Zimmer aufräumen soll, wäre es zum Beispiel besser zu sagen: "Heb zuerst alle Deine Blöcke auf, und dann komme ich zurück und sage dir, was Du als Nächstes tun musst." Manchmal hilft es auch, eine Routine auf Papier zu malen und an die Wand zu hängen.

3. Gestalte alltägliche Aufgaben interessanter

Da es vielen Kindern schwer fällt, sich auf Aufgaben zu konzentrieren, die sie nicht machen wollen - wie z. B. die strukturierten, sich wiederholenden Aufgaben, mit denen Kinder in der Schule konfrontiert werden, kannst Du mit etwas Kreativität dazu beitragen, dass eine langweilige Tätigkeit mehr Spaß macht.

Fordere Dein Kind zum Beispiel auf, den Buchstaben S mit Steinen, Spielzeugautos oder Holzklötzen zu bilden, statt mit einem Stift auf Papier zu schreiben. Kinder können auch üben, Buchstaben mit Kreide zu zeichnen, Buchstaben aus Spielknete zu formen oder sogar die Form eines Buchstabens mit Farbe auf einer großen Staffelei nachzuzeichnen, um die Erfahrung noch interessanter zu machen.

4. Sorge für mehr Bewegung

Bewegung hilft Kindern dabei, aufmerksam zu sein. Grundschulkinder, die tagsüber Pausen machen, um sich zu bewegen, können sich besser auf ihre Aufgaben konzentrieren. Ermutige Dein Kind dazu, Outdoor-Spielzeug wie Bälle und Springseile zu benutzen. Treibe Sport im Freien, den Dein Kind mag, und nimm Dir jeden Tag Zeit für Aktivitäten mit der Familie, wie z. B. einen Spaziergang, Spielen im Park oder eine Radtour.

Die Aufmerksamkeitsspanne Deines Kindes kann trainiert werden, um stärker zu werden. Schlage Aktivitäten vor, die Konzentration erfordern, wie z. B. ein Puzzle zu lösen oder bei der Zubereitung des Abendessens zu helfen. Du kannst auch dazu beitragen, indem Du Dir die Zeit nimmst, auf kleine und interessante Details in Deiner Umgebung hinzuweisen und so die Aufmerksamkeit Deines Kindes zu schulen.

Du kannst zum Beispiel bei einem Spaziergang anhalten, um ein Vogelnest in einem Baum oder eine Tierspur im Boden zu entdecken, oder über die Form und Haptik von Steinen auf dem Spielplatz sprechen. Mit zunehmender Übung steigt die Konzentrationsfähigkeit Deines Kindes und damit auch seine Fähigkeit, sich zu konzentrieren.

Es hilft den Kindern zudem, wenn sie beim Lernen oder anderen Dingen, bei denen sie sich konzentrieren müssen, nicht nur still dasitzen müssen, sondern sich freier bewegen können. Der höhenverstellbare Kinderschreibtisch SD1 oder der elektrisch höhenverstellbare Kinderschreibtisch SD2 von FlexiSpot ermöglicht es, dass die Kleinen nicht nur im Sitzen ihre Hausaufgaben machen, sondern dabei auch stehen können, wenn sie sich mehr bewegen wollen. Damit wird ihre überschüssige Energie gebündelt und sie können sich länger konzentrieren.

Manchmal kann die Konzentrationsfähigkeit Deines Kindes gering sein, weil es unbequem sitzt. Mit einem speziellen Kinderstuhl wie dem ergonomischen Kinderstuhl SC01 von FlexiSpot sitzen die Kleinen komfortabel und zudem auch ergonomisch richtig, sodass sie keine Schmerzen beim Sitzen haben.

5. Snacks und Getränke

Eltern sollten auch darauf achten, ob etwas der Aufmerksamkeit ihres Kindes im Wege steht. Ist es hungrig oder müde? Um Hunger oder Müdigkeit zu bekämpfen, gib Deinem Kind einen Snack, bevor es mit den Hausaufgaben oder einer anderen strukturierten Aufgabe beginnt. Wähle einen nahrhaften Snack und nicht einen mit leeren Kalorien oder viel Zuckerzusatz. Eine gute Wahl sind Vollkornbrezeln, rohes Gemüse mit Hummus, proteinreicher Joghurt oder Käse, hartgekochte Eier und Erdnussbutter auf einer Banane oder einem Apfel.

Guter Schlaf ist ebenfalls wichtig, also achte darauf, dass Dein Kind genug Ruhe bekommt. Und viele Kinder brauchen eine kleine Pause, wenn sie von der Schule nach Hause kommen. "Jeder braucht eine Auszeit. Sie hilft uns, uns wieder zu sammeln und zu konzentrieren. Wenn Kinder keine Auszeiten haben und überlastet sind, können sie durch ihr Verhalten um eine Auszeit bitten.

6. Lobe die Bemühungen Deines Kindes

In unserer Kultur loben wir oft das Ergebnis. Wir sagen: „Toll gemacht, sieh mal, was Du kannst.“ Wir konzentrieren uns nicht darauf, wie wunderbar es ist, dass das Kind sich für etwas anstrengt. Statt zu sagen: "Du hast Deinen Namen nicht richtig geschrieben", solltest Du etwas sagen wie: "Du gibst Dir so viel Mühe, Deinen Stift zu halten und in der Linie zu bleiben. Das ist wunderbar."