Zwischen Laptop, Telefonkonferenz und dem üblichen Sitzmarathon wirkt ein Walking Pad fast wie ein kleiner Ausweg. Sie gehen nebenbei ein paar Schritte, ohne das Haus zu verlassen. Klingt bequem, oder? Spannend wird es, wenn das Gerät auch eine Steigung bietet. Wird das Training dadurch wirklich intensiver und steigt der Kalorienverbrauch, oder ist das eher ein Extra, das man meistens nicht braucht?
Was die Steigung am Walking Pad verändert
Bei einem Walking Pad mit Steigung wird die Lauffläche leicht angehoben. Sie gehen also gefühlt bergauf, auch wenn Sie daheim bleiben. Das klingt nach einem kleinen Detail, macht aber im Körper schnell einen Unterschied. Die Beine müssen mehr arbeiten, der Puls steigt oft früher, und selbst bei moderatem Tempo fühlt es sich nach mehr Training an.
Intensität und Kalorienverbrauch im Vergleich
Auf einem flachen Walking Pad können Sie das Tempo erhöhen, klar. Nur fühlt sich das irgendwann nach Joggen an, und genau das wollen viele ja nicht. Mit Steigung verschiebt sich der Aufwand nach oben, obwohl die Geschwindigkeit gleich bleibt. Stellen Sie sich den Weg zur U-Bahn vor, nur eben bergauf. Da wird es schneller warm.
Für ein echtes Kaloriendefizit braucht es oft längere Einheiten, teils rund eine Stunde pro Tag bei zügigem Tempo. Das neben der Arbeit durchzuhalten, ist nicht immer drin. Steigung kann hier helfen, weil Sie pro Minute mehr Reiz bekommen.
Beim MotionX lässt sich der Steigungswinkel gezielt anpassen. Dazu kommen mehrere Trainingsmodi, darunter auch Bergsteigen. Zeit, Geschwindigkeit, Kalorien und Distanz stellen Sie passend zu Ihrem Tagesrhythmus ein. Gerade im Home Office ist das praktisch, weil Sie die Intensität fein dosieren können.
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Muskelarbeit und Trainingsreiz
Beim Gehen mit Steigung arbeitet der Unterkörper deutlich aktiver. Waden, Oberschenkel, Quadrizeps und vor allem der Po müssen mehr leisten. Das spüren viele schon nach ein paar Minuten, ganz ohne Sprintgefühl.
Der Clou ist die Intensität über den Winkel. Sie müssen nicht schneller laufen, um mehr Reiz zu bekommen. Bergauf-Gehen fordert, bleibt aber für viele gelenkfreundlicher als Joggen.
Wichtig ist die Haltung. Halten Sie den Rücken gerade, Schultern entspannt, den Rumpf aktiv. Lehnen Sie sich bei höherer Steigung nicht zu stark nach vorn, sonst wird es unnötig anstrengend und irgendwie unrund.
Checkliste vor dem Kauf
Bevor Sie sich für ein Walking Pad entscheiden, lohnt sich ein kurzer Realitätscheck. Wollen Sie nur gehen, oder soll auch Joggen drin sein? Genau daran hängen oft Preis, Größe und Ausstattung.
● Gehen oder auch Joggen geplant
● Maximaltempo und Steigungsstufen
● Maximalgewicht und Stabilität
● Maße aufgeklappt und gefaltet
● Transportrollen fürs schnelle Verstauen
● Dämpfung für Knie und Rücken
● Reißleinen-Notstopp im Arbeitsmodus
● Display, Fernbedienung oder App-Tracking
● Leiser Betrieb, wenn andere daheim sind
Warum ein faltbares Walking Pad im Alltag oft die bessere Wahl ist
Wenn Sie wenig Platz haben, zählt nicht nur das Training, sondern auch das Verstauen. Ein faltbares Modell wie das PortaGo lässt sich nach der Einheit schnell zusammenklappen und verschwindet wieder aus dem Blickfeld.
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Achten Sie dabei immer auf die Maße im aufgeklappten und gefalteten Zustand. Manche Geräte sind zwar nicht klappbar, aber sehr flach und dank Transportrollen trotzdem gut unter Bett oder Couch zu schieben. Besonders kompakte Walking Pads kommen zusammengeklappt teils auf etwa 80 × 60 × 15 cm und liegen bei rund 25 kg Gewicht.
Grenzen und Sicherheit, damit es nicht nach hinten losgeht
So praktisch ein Walking Pad ist, ganz risikofrei ist es nicht. Gerade langsamere Modelle haben oft keine Haltevorrichtung, und wenn Sie kurz unkonzentriert sind, kann das Gleichgewicht weg sein. Stellen Sie das Gerät daher so auf, dass ringsum Platz bleibt und Sie sich nirgends stoßen.
Im Arbeitsmodus gilt: Nicht übertreiben. Studien zeigen, dass die Produktivität bei gleichzeitiger Bewegung oft eher leidet. Sinnvoll ist außerdem ein Reißleinen-Notstopp, damit Sie im Fall der Fälle sofort stoppen können. Und ja, das Thema Schuhe wird gern unterschätzt. Legen Sie Sportschuhe am besten direkt daneben, dann bleibt die Belastung für Füße und Bewegungsapparat im Rahmen
Brauchen Sie die Steigung wirklich? Entscheidung nach Ihrem Ziel
Wenn es Ihnen vor allem um mehr Bewegung im Alltag geht, reicht ein flaches Walking Pad oft völlig aus. Sie sammeln Schritte, kommen aus dem Sitzen raus und schaffen vielleicht eher die 8.000 Schritte, die in einer neueren Studie als sinnvoller Richtwert genannt werden. Das ist schon eine Menge.
Steigung lohnt sich eher, wenn Sie in kurzer Zeit mehr Trainingsreiz wollen. Also mehr Puls, mehr Bein- und Gesäßarbeit, ohne schneller laufen zu müssen. Das kann praktisch sein, wenn die Mittagspause knapp ist. Allerdings kostet Steigung meist mehr, und bei Modellen zum Joggen braucht es häufig eine Haltestange. Die Geräte werden dann sperriger. Wenn Sie beides wollen, Schritte und Intensität, passt ein Modell mit anpassbarer Steigung wie das MotionX gut. Wenn Sie hauptsächlich Platz sparen wollen, bleiben faltbare Varianten wie das PortaGo oft die entspanntere Wahl --shopstart--{"id":484002,"link":484002,"name":"Tragbares Laufband für unter dem Schreibtisch","shortName":"MotionX","url":"//s3.springbeetle.eu/prod-de2-s3/trantor/attachments/DE/Fitness-GP01-de.png","itemFootMarkType":"DISCOUNT"}--shopend-- --shopstart--{"id":726001,"link":726001,"name":"180° klappbares Laufband mit bürstenlosem Motor","shortName":"PortaGo","url":"https://s3.springbeetle.eu/dev-de-s3-flexispot/commodity/item/1028_file_PortaGo-haupt-2 (2).png","itemFootMarkType":"NEW"}--shopend--