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Psychische Gesundheit im Homeoffice - so kanns gehen
11. Aug. 2022
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Wenn wir von ergonomischen Artikel reden, wie zum Beispiel die Bodenmatte, die beim Arbeiten im Stehen hilft, eingeschlafene Beine zu vermeiden, dann geht es bei uns vor allem um die körperliche Gesundheit. Was allerdings ebenfalls nicht vernachlässigt werden sollte, ist die psychische Gesundheit beim Arbeiten, die in einer Zeit von immer mehr Burn-out definitiv ebenfalls einen hohen Stellenwert hat. Besonders im Homeoffice fällt die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit immer weiter und es kommt schnell dazu, dass man nie so richtig eine Auszeit bekommt. Gleichzeitig bietet das Homeoffice auch Vorteile, wie zum Beispiel, dass der Arbeitsweg zum Büro wegfällt und dass man mehr Zeit mit seiner Familie verbringen kann. Wie also kann man das Homeoffice so gestalten, dass es nicht die psychische Gesundheit beeinträchtigt?

Wo liegen die Gesundheit für mentale Gesunheit beim Homeoffice?


Diese Frage ist meist sehr individuell zu beantworten. Während einige Personen mit der Umstrukturierung durch das Homeoffice sehr gut klarkommen oder ganz klar trennen können, wann Arbeitszeit ist und wann Freizeit ist, finden andere Personen dies deutlich schwieriger. Um dich auf mögliche Gefahren hinzuweisen, haben wir an dieser Stelle einige gesammelt.


Das ist zum einen die unbekannten Situationen, denn der Wechsel vom Arbeiten im Büro zum Arbeiten im Homeoffice ist eine große Umstellung. Durch das Büro hat man oft automatisch eine Trennung von Arbeit und Freizeit und dadurch, dass man am Tag immer einen festen Zeitraum hat, in dem man im Büro ist, lässt sich der Tag besser strukturieren und die gewöhnte Struktur gibt uns Halt. Wenn das wegfällt, kann das unter anderem Stress, Angst und ein Gefühl von Überforderung auslösen, da man nun den ganzen Tag inklusive der Arbeitszeiten selbstständig planen muss.


Gleichzeitig wird auch, besonders dann, wenn man alleine lebt, das Sozialleben sehr eingeschränkt, wenn man den ganzen Tag alleine in seinen vier Wänden arbeitet. Auch wenn man mit seiner Familie oder dem Lebenspartner alleine wohnt, kann das einem allerdings schnell zu viel werden und man wünscht sich, auch mal andere Personen zu sehen. Das Mittagessen mit Arbeitskollegen oder ein kurzes Gespräch, während man auf den Kaffee wartet, ist dann deutlich seltener. Daher fühlen sich Personen, die von zuhause arbeiten, oft isoliert und einsam.


Durch das Verschwimmen von Arbeit und Freizeit kann es ebenfalls dazu kommen, dass die Ruhepausen verloren gehen. Wenn man Arbeit und Freizeit nicht klar trennt kommt es eher dazu, dass man in der Mittagspause beim Essen weiter Emails beantwortet oder die Pausen verkürzt, um schneller mit der Arbeit fertig zu sein und sich so selber auslaugt.


Wenn sich diese Dinge auf die Psyche auswirken, dann sind eine Vielzahl von Symptomen die Folge, die dann auf einmal doch auch körperlich werden können. Das sind zum einen Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen, aber auch Nervosität oder mehr Sorgen und sogar Kopfschmerzen und Verdauungssysteme können die Folgen sein.



So wird die Arbeit im Homeoffice gesünder


Zunächst ist es wichtig, dass du eine klare Struktur festlegst, der du jeden Tag beibehalten kannst. Dazu zählt zum einen, dass du immer zu den gleichen festgelegten Arbeitszeiten arbeitest und auch die Pausen einhältst, die du auf jeden Fall einplanen solltest. Ebenfalls kann eine Morgenroutine helfen, gesünder in den Tag zu steigen. Wie du zum Beispiel auch bevor du ins Büro fährst frühstücken würdest und vielleicht Sport machen würdest, solltest du dies auch vor der Arbeit von Zuhause aus machen.


Wenn du dir Pausen nimmst, solltest du dir diese aktiv nehmen. Das heißt, dass du auf keinen Fall am Smartphone hängen solltest oder ein bisschen langsamer weiterarbeiten kannst, wenn du dir die Auszeit nimmst. Stattdessen kannst du ein paar Minuten an die frische Luft gehen, dein Essen achtsam einnehmen oder mit einem kurzen Workout deinen Kreislauf in Schwung bringen.


Der Ort des Arbeitens ist ebenfalls deutlich wichtiger als man denkt. Auch wenn es verlockend ist, vom Sofa oder dem Bett aus zu arbeiten und eventuell sogar nebenbei eine Serie zu sehen, sollte man dies vermeiden und diese Orte wie zuvor nur zur Entspannung nutzen, während man im eigenen Arbeitsbereich arbeiten kann. Die örtliche Trennung hilft dem Kopf, in Zeiten der Entspannung wirklich entspannen zu können und dann produktiv zu sein, wenn man am Arbeitsplatz sitzt. Wenn der Feierabend ruft, werden dann Computer und gegebenenfalls das Arbeitshandy ausgeschaltet und bis zum nächsten Arbeitstag nicht mehr angefasst. Wer sich stresst, wenn die Arbeitssachen die ganze Zeit im Blickfeld sind und nur so auf einen warten zu scheinen, kann diese Dinge ebenfalls in einer Kiste verstauen.


Auch wenn man alleine arbeitet, sollte man nach wie vor die sozialen Kontakte pflegen. Man kann sich zum Beispiel mit einem Arbeitskollegen im nahegelegenen Restaurant oder per Videoanruf zu einem Mittagessen verabreden und sollte auch nach der Arbeit Zeit mit Freunden einplanen. Soziale Kontakte kann man ebenfalls pflegen, wenn man seinen Hobbies nachgeht. Besonders, wenn man durch das Homeoffice flexibler ist, kann man seine Arbeitszeiten an die Zeiten der Hobbies anpassen und so mehr Zeit für Dinge machen, die einem Spaß machen. Gleichzeitig kann man auch alleine Hobbies nachgehen, die dein Wohlbefinden stärken und dir Entspannung ermöglichen.


Fazit


Das Arbeiten im Homeoffice bieten Möglichkeiten, flexibler und selbstständiger zu sein. Gerade diese fehlende Struktur kann allerdings dazu führen, dass man seine mentale Gesundheit ein wenig unbeachtet lässt. Wenn du auf die genannten Punkte achtest, kannst du deutlich bessere Bedingungen für deine mentale und körperliche Gesundheit schaffen und das Beste aus dem Homeoffice herausholen, indem du die Arbeit an dich anpasst und nicht dich an die Arbeit.

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