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Ein Musikstudio für Zuhause: Ein Guide
07. Jul. 2021
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Wer den Begriff Musikstudio hört, der denkt häufig an einen Raum gefüllt mit Instrumenten, ein Mischpult mit unzähligen Reglern und eine Kabine, in der der Künstler die Texte zur Musik aufnimmt. Dazu kommen unendlich viele Kabel, die Synthesizer, Keyboards und Lautsprecher miteinander verbinden.

Diese Studios kosten aber auch ihren Preis. Ein Musikstudio, dass mit den besten Instrumenten, den neuesten Lautsprechern und den hochqualitativsten Synthesizern ausgerüstet ist, kostet schnell einen siebenstelligen Betrag. Und selbst, wenn man nur in dem Studio aufnehmen möchte, geht das aufs Portemonnaie: So kostet eine Stunde Aufnahmezeit in einem renommierten Studio gut und gerne 100€ aufwärts. Aber es muss nicht immer so teuer sein.

Durch den Fortschritt von Technik und Internet kann heutzutage so gut wie jeder zuhause Musik aufnehmen. Alles, was man dafür braucht, sind ein Laptop, ein Audiointerface und ein Mikrofon. Und wer nicht glaubt, dass diese Zutaten für ein erfolgreiches Musikprojekt reichen: Billie Eilish’s Debütalbum wurde größtenteils im Zimmer ihres eigenen Bruders produziert. Das Album hat drei Grammys gewonnen und Eilish in einen internationalen Superstar verwandelt.

Wie kann man sich aber nun das ideale Homestudio zusammenstellen? Wie kann man Technik, die teilweise hunderttausende von Euro kostet, in einem kleinen Raum unterbringen? Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen gerne zeigen, welche Komponenten für ein Musikstudio zuhause wichtig sind und worauf Sie als angehender Rockstar achten müssen.

  

Der Computer

Der Computer ist sozusagen die Zentrale des Homestudios. Hier laufen alle Prozesse zusammen und die Musik wird hier produziert, gemixt und auch gemastered. Darum sollte gerade hier nicht gespart werden: Der Computer sollte am besten über mindestens 16GB Arbeitsspeicher verfügen. Auch der Prozessor sollte in der Lage sein, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Gerade Musikprogramme brauchen häufig einen Prozessor mit mehreren Kernen, um die teils komplexen Aufgaben ausführen zu können. Dafür können Komponenten, die eher für Zocker interessant sind, vernachlässigt werden: Da der Computer nur zum Musik machen gedacht ist, darf die Grafikkarte gerne auch etwas älter (aber nicht zu alt) sein.

Wichtig ist neben den bereits genannten Komponenten eine große, schnelle Festplatte. Musikalische Projekte können gerne mehrere GB an Speicherplatz wegnehmen. Darum ist ein SSD-Laufwerk hier auf jeden Fall empfehlenswert. In diesem Rahmen bietet es sich auch an, eine externe Festplatte zur Datensicherung anzuschaffen. Für einen Musiker gibt es nichts schlimmeres, als Monate oder gar Jahre von Arbeit durch einen Festplattenfehler zu verlieren. Ein Backup kann hier Gold (und Geld) wert sein.

Beim PC (oder Laptop) kann man mit einem Budget von knapp 700-1000€ planen.

 

Studiomonitore

Nein, hiermit sind nicht Bildschirme gemeint: Studiomonitore sind speziell für Audioproduktion konzipierte Lautsprecher. Sie sollen den Sound so neutral wie möglich darstellen, also frei von Klangfärbungen, die man in vielen herkömmlichen Lautsprechern und Soundbars findet. Dadurch erhält man ein ehrliches Klangbild, dass für die Beurteilung des Sounds sehr wichtig ist. Denn nur so kann man garantieren, dass der Song auch auf vielen verschiedenen Geräten und Lautsprechern gut klingt.

Bei Studiomonitoren gibt es eine riesige Auswahl an Herstellern und Modellen. Einsteigermodelle kann man teilweise schon für unter 100€ ergattern, während die High-End Modelle keine Grenze kennen: So gibt es Monitore, die gut und gerne mal 10.000€ kosten – pro Stück, wohlgemerkt. Für all diejenigen, die zuhause etwas Musik machen möchten, reicht aber meistens ein Modell der gehobenen Einsteigerklasse. Hier sollte man ein Budget von etwa 300€ für ein Paar Monitore einplanen.

  

Audiointerface

Wer sich nun sein erstes Paar Studiomonitore zugelegt hat, der wird bald schon überrascht sein, denn: Meistens lassen sich die Monitore nicht direkt an den Rechner anschließen. Stattdessen müssen sie über eine der im Musikbereich gängigen Anschlussarten (XLR, TRS, Klinke) mit einem Verstärker verbunden werden. Hier kommt ein Audiointerface ins Spiel.

Das Interface dient als Brücke zwischen den Monitoren und dem Rechner, und ist darüber hinaus auch in der Lage, eines oder mehrere Instrumente (wie beispielsweise eine Gitarre) sowie ein Mikrofon anzuschließen. So gesehen dient ein Audiointerface als externe Soundkarte, die gleichzeitig zum Hub für allerlei Musikinstrumente und Abhörmöglichkeiten wird.

Auch hier gibt es Modelle in verschiedenen Preiskategorien. So kriegt man Audiointerfaces teilweise schon für etwa 50€, während die obere Preisklasse gerne mal 2.000€ aufwärts kostet. Als Einsteiger sollte man in etwa 100€ einplanen, um ein gutes Audiointerface für Anfänger zu kaufen.

 

Mikrofon

Wer zuhause Gesang aufnehmen möchte, der wird um ein Mikrofon nicht herumkommen. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so scheint, sind Mikrofone wohl die kompliziertesten Teile eines Homestudios. Es gibt so viele verschiedene Charakteristiken und Unterschiede, dass es auf den ersten Blick sehr schwer sein kann, eine Entscheidung zu treffen.

Da auch hier die Preisspanne sehr weit ist, empfiehlt sich ein wenig Recherche, um das passende Modell zu finden. Generell sollte man aber um die 100-150€ einplanen, um ein gutes Mikrofon für den Einstieg zu finden.

  

Schreibtisch

Um alles an einen Platz zu bringen, braucht man auch als Musiker einen Schreibtisch. Auch hier gibt es so viele verschiedene Modelle, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Gerade in professionell Musikstudios sieht man immer wieder Schreibtische mit eingebauten Mischpulten oder Tische, die einen ganzen Raum füllen können. Für den Musiker zuhause ist das aber nicht nötig.

Stattdessen kann ein höhenverstellbarer Eckschreibtisch wie der E1L von FlexiSpot bereits mehr als ausreichend sein. Gerade, wer am Anfang seiner musikalischen Karriere steht, der hat meistens noch nicht eine große Anzahl an Geräten wie Mischpult, Drum Machine oder Synthesizer. Für die meisten reicht ein Keyboard, der PC, ein Audiointerface und zwei Studiomonitore.

  

Stuhl

Damit man auch entspannt sitzt, ist ein passender Stuhl notwendig. Gerade während einer kreativen Beschäftigung wie dem Musikmachen kann die Zeit schon einmal wie im Flug vergehen. Wenn man dann aber nicht passend sitzt, werden sich schon bald Rückenprobleme und andere Folgen von schlechtem Sitzen einstellen.

In vielen Studios sieht man daher Stühle wie den Ergonomic Office Chair 8017. Dieser Stuhl zeichnet sich durch hohen Komfort aus und sieht darüber hinaus auch noch sehr schick aus. Wer gerne etwas mehr Wert auf Unterstützung für den Nacken legt, der sollte den BackSupport Bürostuhl BS8 von FlexiSpot anschauen. Dank der Stütze im Nackenbereich ist das Ablegen des Kopfes ein Leichtes.

 

Sich zuhause ein Musikstudio einzurichten, muss nicht teuer oder besonders aufwendig sein. Oft reicht es, sich vorher gut über die Vor- und Nachteile von den Produkten zu informieren, um dann eine gute Entscheidung treffen zu können. Dennoch sollte man für jeden Teil des Homestudios ein Budget einplanen und sich, wenn es der Geldbeutel nicht zulässt, Stück für Stück neue Gadgets für das Studio zu kaufen.

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