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Die Vor- und Nachteile von Remote-Teams

21. Mär. 2023
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Dank der weltweiten Covid-19-Pandemie wird die Möglichkeit, Mitarbeiter und ganze Teams komplett remote aufzustellen, immer beliebter. Was in einigen Ländern und Branchen schon vorher zum Alltag gehörte, zieht nun endlich auch bei deutschen Firmen ein. Die Pandemie hat weltweit für ein 159%iges Wachstum in Sachen Remote Teams gesorgt.


Die Arbeit vom eigenen Zuhause aus hat sehr viele Vorteile wie eine größere zeitliche Flexibilität, aber auch global gesehen ist dieser Trend von Vorteil. So wird der CO2-Ausstoss gesenkt, da die Mitarbeiter nicht ins Büro fahren müssen und Firmen kleinere Büros unterhalten müssen, was nicht nur Zeit und Geld spart, sondern auch der Umwelt und den Wohnsituationen in Städten zugute kommt.


Allerdings hat es, wie alles, auch seine Nachteile. Werfen wir einen genaueren Blick in die Vor- und Nachteile von Remote-Teams.‍


Vorteile von Remote-Teams


Fernarbeit bietet sowohl für die Beschäftigten als auch für die Unternehmen eine Reihe von Vorteilen. Hier nennen wir die Wichtigsten, die für die Mehrheit der Unternehmer und Angestellten zählen:


1. Größere Freiheit für die Beschäftigten


Wie bereits erwähnt, haben Arbeitnehmer in Remote-Teams viel mehr Kontrolle und Flexibilität über ihre Büroumgebung. Dies führt oft zu einer besseren Work-Life-Balance, was ein Grund dafür ist, dass viele Beschäftigte über eine höhere Zufriedenheit am Arbeitsplatz berichten.


Diese Freiheit beginnt bei der Wahl und Einrichtung des Arbeitsplatzes, welche Kleidung man bei der Arbeit trägt, die Möglichkeit, mittags etwas zu kochen, Sport zu treiben oder private Dinge zu erledigen. Für Familien bietet die Remotearbeit eine einfachere Kinderbetreuung, was zudem Kosten spart.


2. Kein Pendeln


Für traditionelle Arbeitnehmer ist einer der schlimmsten Aspekte der Arbeit in einem Büro der lange und oft stressige Weg zur Arbeit und zurück. Für Remote-Teams ist dieses Problem jedoch nicht existent. Die Beschäftigten können auf das Pendeln verzichten und bequem von zu Hause aus arbeiten (oder wo auch immer sie Lust haben!).


Dies sorgt auch dafür, dass weniger Autos auf der Straße sind und somit weniger CO2 ausgestoßen wird. Es spart obendrein Kosten, viel Zeit und nicht zuletzt Nerven.


3. Produktivitätssteigerung


Studien haben gezeigt, dass - so kontraintuitiv es auch klingen mag - Remote-Mitarbeiter tatsächlich produktiver sind als ihre Kollegen im Büro. Dieser Leistungsanstieg kann mit der ruhigeren Arbeitsumgebung, dem Fehlen sozialer Ablenkungen im Vergleich zu einem Büroaufenthalt und einer allgemeinen Steigerung der Zufriedenheit zusammenhängen.


4. Fehlen von Mikromanagement


Es ist viel schwieriger, dein Team zu managen, wenn du ihm nicht den ganzen Tag über die Schulter schauen kannst! Das ist aber kein Grund zur Sorge. Da sie die Freiheit haben, nach ihren eigenen Regeln zu arbeiten und nicht ständig Fragen stellen müssen, lernen sie, unabhängiger und selbstständiger zu werden. Dies führt letztlich zu viel mehr Eigenverantwortlichkeit und damit einer besseren Leistung.


5. Weniger Bürokosten


Obwohl sie neue Prozesse einführen und in neue Systeme/Technologien investieren müssen, können Unternehmen mit Remote-Teams viel Geld sparen. Das hat vor allem mit dem fehlenden Büroraum zu tun. CEOs können entweder ihren Hauptsitz ganz aufgeben oder sich auf einen Ort beschränken, der für hybrides Arbeiten besser geeignet ist. Ausgaben wie Miete, Nebenkosten, Internet, Wartungsarbeiten und die technische Infrastruktur können entweder enorm gekürzt werden oder entfallen dabei.


6. Verbesserter Kundenservice


Ein weiterer Vorteil von Mitarbeitern an verschiedenen Standorten ist die Möglichkeit, in mehreren Zeitzonen gleichzeitig zu arbeiten. Neben anderen Vorteilen ist dies ein großer Segen für deinen Kundenservice. Unternehmen können sicherstellen, dass sie zu jeder Tages- und Nachtzeit schnell auf die Fragen und Probleme ihrer Kunden reagieren können.



Nachteile von Remote-Teams


Es gibt aber auch Nachteile von Remote-Teams. Hier sind einige der wichtigsten Nachteile, mit denen Arbeitnehmer und Unternehmen konfrontiert werden können:


1. Isolation der Beschäftigten


Auch wenn es den meisten Beschäftigten zu gefallen scheint, ist Remote-Arbeit nicht jedermanns Sache - vor allem dann nicht, wenn es sich um eine reine Fernarbeit handelt (d. h. es gibt keine zentralen Büroräume). Manche bevorzugen den sozialen Aspekt traditioneller Büroumgebungen, mögen keine Videokonferenzen und legen Wert auf persönlichen Kontakt. Das kann sich auf die Arbeitsmoral und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz auswirken.


2. Problematische Arbeitsumgebungen


In den meisten Büros herrscht viel Lärm und Hektik, deshalb passen viele Arbeitnehmer besser in die Ruhe ihres Zuhauses. Leider gibt es in manchen Haushalten jede Menge Ablenkungen! Wenn kleine Kinder zu versorgen sind, Haustiere Aufmerksamkeit brauchen, der Kühlschrank voll mit Lebensmitteln ist und der Fernseher mit Sendungen läuft, die du dir ansehen willst (und kein Chef da ist, der dich beobachtet), kann es noch schwieriger sein, konzentriert zu arbeiten.


3. Gefahr von technischen Komplikationen


Remote-Teams sind auf Technologie angewiesen, was bedeutet, dass Ausfälle und Fehlfunktionen den Betrieb extrem beeinträchtigen können. Selbst etwas so Einfaches wie eine verpasste E-Mail kann zu Verzögerungen, Fehlkommunikation und/oder unzufriedenen Kunden führen. Da die Mitarbeiter ihre Computer und Smartphones auch außerhalb des Büros benutzen, besteht außerdem ein höheres Risiko von Cyberangriffen.


4. Zeitzonenprobleme


Es kann schwierig sein, Besprechungen zu arrangieren und Projekte zu koordinieren, wenn Menschen in verschiedenen Zeitzonen arbeiten. Du musst klare Erwartungen an die Kommunikation stellen und festlegen, wann die Mitarbeiter verfügbar sein sollten. Wenn du in dieser Hinsicht versagst, kann es zu einer Reihe von Rückschlägen kommen.


5. Langsamere Problemlösung


Effektive Problemlösung und Konfliktbewältigung können ebenfalls eine größere Herausforderung sein. Wenn du im selben Büro arbeitest, kannst du Fragen stellen, spontane Besprechungen einberufen und Meinungsverschiedenheiten persönlich klären, wann immer es nötig ist! Wenn du dich auf E-Mail-Austausch, DMs und Videoanrufe verlässt, geht das normalerweise langsamer.


6. Beeinträchtigte Kommunikation


Wie der vorangegangene Punkt zeigt, liegt ein Haupthindernis, das Remote-Teams überwinden müssen, in der Kommunikation. Unternehmen müssen viel Geld ausgeben, um qualitativ hochwertige Softwaretools zu implementieren, die eine schnelle, reibungslose und effektive Interaktion zwischen den Teammitgliedern ermöglichen (und alle im Umgang damit schulen).


7. Änderungen der Einstellungsprozesse


Die Einstellung und das Onboarding von Mitarbeitern aus der Ferne unterscheiden sich von traditionellen Arbeitsumgebungen und erfordern daher neue Systeme und Prozesse. Vorstellungsgespräche werden z. B. per Videoanruf geführt, und auch die Schulungsunterlagen sind in der Regel online. Die Qualität deines Einarbeitungsprozesses und das Maß an Unterstützung, das du anbietest, können sich beide auf die Mitarbeiterbindung auswirken.


8. Unzureichende ergonomische Arbeitsumgebungen


Während der Arbeitgeber in einem Büro darauf achten kann und sollte, dass die Mitarbeiter ergonomische Möbel und Geräte verwenden, sind Remotemitarbeiter meist selbst dafür zuständig. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Heimbüros mit einem Sitz-Steh-Schreibtisch wie das höhenverstellbare Tischgestell E7 oder E8 von FlexiSpot ausgestattet sind. Zudem ist ein ergonomischer Bürostuhl mit Rückensupport wichtig, um körperliche Beschwerden zu vermeiden.

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