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Die Macht des Zuhörens
30. Aug. 2021
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Dass Menschen bei der Kommunikation mit anderen nicht wirklich zuhören, ist eines der größten Probleme unserer Gesellschaft. Es scheint relevanter zu sein über uns selbst und das, was wir tun und erleben zu reden, als etwas über die Person zu erfahren, mit der wir uns unterhalten. Wir haben das Gefühl, dass wir etwas darstellen müssen. 

Viele unserer Probleme sind das Ergebnis schlechter Kommunikationsfähigkeiten


Wir hören nicht genug zu. Es scheint ein Schrei nach Aufmerksamkeit zu sein, gehört zu werden, wenn auch mit den falschen Mitteln. Die Leute scheinen mehr auf einen Facebook-Post zu reagieren als auf Worte, die sie direkt ansprechen. 


Oft stellt es sich so dar: Wir kommunizieren mit jemandem, der nur über sich selbst spricht. Danach führen wir ein anderes Gespräch, in dem wir die Frustration des vorangegangenen Monologs loswerden möchten, indem wir ebenfalls ausschließlich über uns selbst sprechen. Unser „Opfer“ könnte dasselbe tun und so weiter. Letztlich werden keine Informationen oder gar Emotionen ausgetauscht.


Der Unterschied zwischen Zuhören und Hören


Zuhören bedeutet nicht nur, die Ohren zu öffnen und die Worte hereinzulassen. Um zuzuhören, braucht man auch die Fähigkeit, das zu verarbeiten, was der andere sagt. Die gesprochenen Worte müssen nicht nur wahrgenommen werden, sondern auch in unserem Gehirn und am besten auch im Herzen ankommen. 


Viele hören zu, ohne zu das Gesagte wahrzunehmen. Ein guter Zuhörer hat Verständnis für das, was Sie sagen. Stellen Sie während eines Gesprächs immer wieder Fragen, um sicherzustellen, dass Ihr Gegenüber Ihnen zuhört. Zudem erreichen Sie damit, dass es weniger Missverständnisse gibt. 


Zuhören im Beruf


Ein gutes Beispiel von schlechtem Zuhören können Sie nicht selten bei Verkäufern feststellen. Sie sind so sehr damit beschäftigt, ihr Produkt an den Mann zu bringen, dass Sie gar nicht zuhören, was Sie wirklich wollen. Dabei ist der Schlüssel im Verkauf auf die Bedürfnisse des potenziellen Kunden einzugehen. Tun Sie dies nicht, verschwenden Sie nicht nur Ihre eigene Zeit, sondern auch die Ihres Gesprächspartners. Es konnte kein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden und Sie verlieren den Interessenten für immer. Während Geschäftspartner, die sich gehört fühlen, wieder zurückkehren. 


Missverständnisse durch fehlendes Zuhören


Missverständnisse entstehen dann, wenn wir etwas annehmen, statt zuzuhören. Wir verfolgen lediglich unser Ziel, das loszuwerden, was wir sagen möchten. Damit geben wir unserem Gesprächspartner nicht die Möglichkeit, uns das mitzuteilen, was er ausdrücken wollte. Auf diese Weise lernen wir nie etwas aus einem Gespräch. Uns fehlen damit wichtige Informationen, um wirklich verstehen zu können, was uns mitgeteilt wurde. 


Reden zur Selbstdarstellung


Sie kennen das sicher: Sie sind auf einer Party, treffen neue Menschen und beginnen mit Small Talk. Oft werden Sie gefragt, woher Sie kommen und was Sie arbeiten. Dann beginnt ein Monolog des Gesprächspartners über sich selbst, obwohl Sie eine oder gar keine Frage gestellt haben. Seien Sie mutig und gehen Sie einfach weg. Diese Art von Selbstdarsteller suchen lediglich Opfer, um eine Bühne für ihr Ego finden. Niemand hat einen Nutzen aus Konversationen wie diesen. 


Ein gutes Gespräch sollte wie ein Ping-Pong-Spiel sein. Sie stellen eine Frage, Ihr Gegenüber antwortet. Dann stellen Sie entweder eine Folgefrage oder Ihre Gesprächspartner möchte etwas über Sie wissen. Hören Sie dabei gut zu! Fragen Sie zwischendurch nach, um mehr zu erfahren und um zu signalisieren, dass Sie das Gesagte gehört und verarbeitet haben. Je mehr Fragen gestellt werden, desto weniger Missverständnisse kommen auf. 


Die meisten hören lediglich mit der Absicht zu, um zu antworten. Nach dem zweiten Satz hören sie auf zuzuhören, um zu überlegen, was sie sprechen werden. Sobald Sie Luft holen, übernimmt er das Wort. Wenn eine Stille in einem Gespräch vorkommt, heißt dies nicht, dass es nichts mehr zu sagen gibt, sondern die Gesprächspartner denken nach. Dies ist oft viel wichtiger als die zuvor gesprochenen Worte.


Wir verbringen 70 % unserer Zeit mit Kommunikation


Wenn man bedenkt, dass fast unser ganzes Leben auf Kommunikation basiert, machen wir dabei ziemlich viele Fehler. Man sollte denken, wir hätten gelernt, wie wir nicht nur Worte austauschen. Doch leider ist dem nicht so.


Ein weiterer Grund für schlechte Hörfähigkeiten ist, dass wir schneller denken als sprechen können. Die meisten von uns reden mit einer Geschwindigkeit von etwa 125 Wörtern pro Minute. Wir haben jedoch die geistige Fähigkeit, jemanden zu verstehen, der mit 400 Wörtern pro Minute spricht (wenn das möglich wäre).


Dieser Unterschied zwischen Sprechgeschwindigkeit und Denkgeschwindigkeit bedeutet, dass wir, wenn wir zuhören, von lediglich 25 Prozent unserer geistigen Kapazität Gebrauch machen. Wir haben dementsprechend 75 Prozent, die wir anderweitig nutzen. Somit müssen wir uns anstrengen, um aufmerksam zuzuhören und nicht abzuschweifen. Wenn wir uns nicht konzentrieren, wandern unsere Gedanken zu anderen Dingen ab.


Die Vorteile des Zuhörens


Durch das Zuhören geben wir unserem Kommunikationspartner das Gefühl, wahrgenommen und gehört zu werden. In diesem Moment dreht sich alles um sie. Als guter Zuhörer stellen Sie sich in ein ganz anderes Licht als jemand, der ständig nur redet. Ihr Gegenüber beginnt darüber nachzudenken, wer Sie sind und möchte in der Regel mehr über Sie wissen.


Stellen Sie sich vor, Sie treffen einen Menschen, der Sie vielleicht sogar als potenzieller Partner interessiert. Wäre dies noch immer der Fall, wenn diese Person allein über sich selbst spricht? Wie würde sich dies in einer Beziehung auswirken? Zu einem gesunden und fruchtbaren Dialog gehört ebenso Stille und ein kontinuierlicher Austausch. Ein gutes Gespräch findet nur dann statt, wenn man die Worte nicht nur hört, sondern Sie auch verarbeitet und versteht und wenn Sie Ihr Gegenüber wirklich ansprechen.


Analysieren Sie Ihre Gespräche


Achten Sie auf die Gespräche, die Sie führen und analysieren Sie sie. "Warum habe ich gesprochen?" "Was wollte ich sagen?" Wenn es keinen anderen Grund hat, als anderen von sich zu erzählen, finden Sie heraus, warum Sie dies machen. Fühlen Sie sich unsicher, wertlos oder machen Sie es, weil es jeder tut? Vielleicht haben Sie niemanden zum Reden? 


Werden Sie achtsamer in Ihren Konversationen und verbessern Sie Ihre Zuhörfähigkeiten, indem

  • Sie Empathie für das Gesagte zeigen.

  • Vorurteile aufgrund Ihrer persönlichen Erfahrungen oder Gefühle vermeiden.

  • geduldig sind und nicht unterbrechen.

  • Blickkontakt halten.

  • Fragen stellen, um besser zu verstehen, nicht um zu urteilen.

  • keine Angst vor einer Pause haben und Ihr Gegenüber nachdenken lassen.

  • Feedback geben, um zu zeigen, dass Sie zuhören.

  • Ihre Körpersprache überprüfen.

  • die „Wörter“ zwischen den Zeilen hören.

  • sich nicht ablenken lassen.

  • Ihr Ego wegstecken.


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