Kostenloser Versand in DE, AT, LU
Bis zu 10 Jahre Garantie
60 Tage Rückgaberecht
Zurück

Checkliste für die richtige Positionierung deines Monitors

13. Jun. 2023
183 views

Die richtige Positionierung deines Computerbildschirms ist ein wichtiger Teil der ergonomischen Gestaltung deines Computerarbeitsplatzes. Ein schlecht positionierter Monitor kann zu ungünstigen und unbequemen Körperhaltungen führen, die schließlich zu schmerzhaften Muskel-Skelett-Erkrankungen führen können.

Ein weiteres häufiges Problem, das durch einen schlecht platzierten Monitor oder die Verwendung eines Laptopbildschirms kreiert wird, ist die Überanstrengung der Augen, die ebenfalls unangenehm ist und zu Gesundheits- und Produktivitätsproblemen führen kann.


Das kannst du verhindern, indem du deinen Computerbildschirm richtig aufstellst. Mit dieser einfachen Sechs-Punkte-Checkliste kannst du loslegen.


Ergonomie-Checkliste für die richtige Positionierung deines Monitors


Deiner Gesundheit zuliebe solltest du diese sechs Punkte beachten, wenn es um die Verwendung eines Monitors geht. Verzichte auf Dauer auf die Verwendung des Laptopbildschirms, um Nacken- und Schulterbeschwerden zu vermeiden.


1. Stelle den Monitor so auf, dass keine Blendung auf dem Bildschirm entsteht


Reflexionen auf dem Bildschirm können die Augen ermüden, aber auch dazu führen, dass du eine ungünstige Position einnimmst, um den Bildschirm zu lesen. Daher solltest du ihn entweder nicht direkt vor einem Fenster aufstellen oder dafür sorgen, dass du über Rollos oder Vorhänge verfügst, um eine eventuell blendende Sonne aussperren zu können. Auch nicht-natürliche Lichtquellen wie Schreibtischlampen sollten so positioniert sein, dass sie den Bildschirm nicht blenden.


2. Stell den Monitor in einem rechten Winkel oder entfernt von Fenstern und Beleuchtungen auf


Blendung und helle Beleuchtung direkt hinter deinem Bildschirm können deine Augen überanstrengen und das Arbeiten am Computer unangenehm machen. Wenn du den Winkel deines Bildschirms nicht einstellen kannst, versuche, die Jalousien zu schließen oder die Beleuchtung auszuschalten/zu verändern, wenn sich hinter dem Bildschirm eine helle Beleuchtung befindet.


3. Platziere den Monitor direkt vor dir


Wenn du den Monitor direkt vor dir aufstellst, verhinderst du, dass du beim Betrachten des Bildschirms deinen Kopf und Nacken verdrehst. Dabei musst du darauf achten, dass du die richtige Kopfposition einnehmen kannst, was uns zum vierten Punkt bringt.


4. Platziere die obere Linie des Bildschirms auf oder leicht unter Augenhöhe


Der Ergonomieexperte und Professor Dr. Alan Hedge sagt: "Wenn du bequem sitzt, sollten sich die Augen des Nutzers in einer Linie mit einem Punkt auf dem Bildschirm befinden, der etwa fünf Zentimeter unterhalb der Oberkante des Monitorgehäuses (nicht des Bildschirms) liegt.


Lehne dich in deinem Stuhl in einem Winkel von etwa 100-110 Grad zurück (d.h. lehne dich leicht zurück) und strecke deinen rechten Arm waagerecht aus; dein Mittelfinger sollte fast die Mitte des Bildschirms berühren.


Von dieser Ausgangsposition aus kannst du dann die Höhe und den Winkel des Bildschirms nach Belieben verändern. Untersuchungen haben ergeben, dass die Mitte des Bildschirms für eine optimale Sicht etwa 17-18 Grad unter der Horizontalen liegen sollte, und genau dort wird sie sich befinden, wenn du den Tipp mit dem ausgestreckten Arm und dem ausgestreckten Finger befolgst. Unterhalb des Horizonts siehst du mehr als oberhalb (wenn du einen Korridor entlanggehst, siehst du mehr vom Boden als von der Decke), daher sollte der Benutzer in dieser Position bequem mehr vom Bildschirm sehen können. Wenn der Monitor zu niedrig ist, verrenkst du den Hals nach vorne, wenn er zu hoch ist, neigst du den Kopf nach hinten und bekommst Nacken- und Schulterschmerzen.


Wenn du einen sehr großen Monitor oder zwei Monitore verwendest, sollten sie so platziert sein, dass es angenehm ist, Texte zu lesen und dass der Hauptmonitor so aufgestellt ist, dass du deinen Kopf gerade halten kannst.


5. Platziere den Monitor mindestens eine Armlänge von dir entfernt


Der Monitor sollte so weit von dir entfernt sein, dass du den gesamten Bildschirm überblicken kannst, ohne deinen Kopf und Nacken zu stark zu verdrehen. Der tatsächliche Abstand variiert, wie gesagt, je nach Monitorgröße. Grundsätzlich gilt: Je größer der Bildschirm, desto weiter weg sollte er stehen.


6. Platziere den Monitor so, dass du den Bildschirm gut ablesen kannst, ohne deinen Kopf, Nacken oder Rumpf nach vorne oder hinten zu beugen


Inzwischen hast du wahrscheinlich schon einen roten Faden erkannt. Du musst deinen Monitor so aufstellen, dass du keine ungünstige Haltung einnimmst. Wenn du deinen Monitor in die richtige Position bringst, werden dir dein Nacken und deine Schultern danken!


Wenn du kontinuierlich nach unten blicken musst, führt das dazu, dass die Sehnen und Muskeln im Nacken zu sehr belastet werden. Ein Kopf wiegt das Fünffache, wenn du ihn nach unten neigst. Dies führt zu Nackenschmerzen und kann auf Dauer Bandscheibenprobleme und Muskelzerrungen hervorrufen, die äußerst schmerzhaft sind und sogar so schlimm werden können, dass du arbeitsunfähig wirst.


Hilfsmittel, um eine ideale Monitorposition zu erzielen


Es gibt einige hilfreiche Mittel, wie du eine gute Haltung einnehmen kannst:


1. Schreibtischaufsatz


Wenn du nicht die Möglichkeit eines externen Monitors hast, kannst du ebenso einen Schreibtischaufsatz verwenden, um den Laptop-Bildschirm zu erhöhen. Dafür benötigst du allerdings eine externe Maus und Tastatur. Die Anschaffung lohnt sich jedoch in vieler Hinsicht, nicht nur deinen Augen und deinem Nacken zuliebe.


Mit einem Schreibtischaufsatz wie dem M17 von FlexiSpot kannst du zudem jeden normalen Tisch zu einem Sitz-Steh-Schreibtisch verwandeln, damit du vom Arbeiten im Sitzen zum Stehen wechseln kannst.


2. Monitorarme


Wenn du nicht genügend Platz und Möglichkeiten hast, deinen externen Bildschirm ideal zu positionieren, kann ein Monitorarm Abhilfe schaffen. Es gibt viele unterschiedliche Arten, die entweder direkt am Tisch oder an der Wand montiert werden. Es gibt zudem auch Bildschirmhalter, die sogar zwei Monitore tragen können.


Mit einer integrierten Gasfeder kannst du den Monitor dann so einstellen, dass du die ideale Kopfposition einnehmen kannst.

Diese könnte Dich auch interessieren