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9 Strategien zur Stressbewältigung
06. Dec. 2021
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Als ob die Pandemie und das Arbeitspensum im Beruf nicht schon genug wären, kommt nun noch auch der alljährliche Weihnachtsstress hinzu. Dies führt viele an die Grenzen ihrer Kräfte. Dies bringt uns in eine Situation, in der wir schlichtweg keine der vielen Dinge mehr gut genug bewältigen können und unser gesamtes Leben leidet darunter. 


Es gibt jedoch einfache Anwendungsmöglichkeiten, wie du mit Stress besser umgehen kannst. Schließlich ist es wichtig, dass du auch in hektischen Zeiten das Beste in der Arbeit gibst und dabei deine Lieben – und vor allem dich selbst – nicht vernachlässigst.


Wir haben ein paar hilfreiche Strategien für dich, wie du alle unter einen Hut bekommst und dabei die Ruhe bewahren kannst. 

 

1. Kannst du eine stressige Situation nicht vermeiden, versuche sie zu verändern 

Indem du deine Tage neu organisierst und die Dinge, die du sowohl beruflich als auch privat erledigen musst, priorisierst, kannst du mehr Ordnung in das Chaos bringen. Zudem wirst du dadurch effektiver in dem, was du tust. Versuche, das zu delegieren, was andere ebenso gut machen können und konzentriere dich nur auf das, was wirklich heute erledigt werden muss. 


Die Welt wurde auch nicht an einem Tag erschaffen, also verlange nicht das Unmögliche von dir selbst. Musst du zum Beispiel noch dringend Weihnachtseinkäufe machen, prüfe, ob ein Familienmitglied einen Teil übernehmen kann oder ob sich einige Besorgungen bequem online erledigen lassen. 


Unterdrücke deinen Stress nicht, sondern hole dir Hilfe und drücke deine Emotionen aus, statt sie in dich hineinzufressen. Damit wird es dir besser gehen und die Gefahr, dass du irgendwann platzt und dann unfair wirst, ist damit geringer.  

 

2. Kannst du die stressige Situation nicht vermeiden, versuche dich selbst zu verändern

Ein wichtiger Faktor beim Umgang mit Stress ist unsere eigene Einstellung dazu und wie wir damit umgehen. Versuche, Stresssituationen aus einer positiveren Perspektive zu sehen. Betrachte das große Bild und versuche, alle Seiten wahrzunehmen. 


Es ist gut, dass du viel zu tun hast, weil es zum Beispiel viele Aufträge in der Arbeit gibt. Es ist schön, dass die ganze Familie zu Weihnachten zusammen sein wird und das große Abendessen gemeinsam genießt. Jeder wird sich über die Geschenke, die du machst, sehr freuen. Konzentriere dich also nicht auf die negativen Aspekte, sondern verändere dein Denken, indem du dich auf das konzentrierst, was das schöne Ergebnis sein wird. 

 

3. Nimm dir eine Auszeit

Vergiss in all dem Stress nicht dich selbst. Und wenn es nur eine halbe Stunde ist, nimm dir diese Zeit ganz für dich alleine. Stelle das Telefon auf lautlos und versuche an etwas zu denken, was nichts mit der Stresssituation zu tun hat. Nimm ein heißes Bad und kümmere dich um dich selbst.


Es mag schwierig erscheinen, von einem großen Arbeitsprojekt, einem schreienden Baby oder einer wachsenden Kreditkartenrechnung wegzukommen, aber wenn du dir selbst erlaubst, davon Abstand zu nehmen, fällt es dir viel leichter, eine neue Perspektive zu gewinnen und dich weniger überfordert zu fühlen. Es ist wichtig, die Stressfaktoren nicht einfach zu ignorieren, denn all die Rechnungen müssen schließlich auch beglichen werden, doch letztlich wirst du nicht viel schaffen, wenn du nicht auf dich selbst achtest. 

 

4. Vergiss nicht zu atmen!

Unsere normale flache Atmung entzieht dem Körper und dem Gehirn Sauerstoff, was das Immunsystem und das Herz-Lungen-System beeinträchtigt. Nimm dir daher zwischendurch ein paar Minuten Zeit, in denen du dich ausschließlich auf eine tiefe Atmung konzentrierst.


Stell dir einen Wecker, sodass du stets daran denkst oder platziere eine Notiz an deinen Bildschirm, im Auto oder an den Kühlschrank. Atme! Dreimal tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus. Dafür ist immer Zeit und es wird sowohl deinem Geist als auch deinem Körper guttun. 

 

5. Übe Dankbarkeit

Besonders in stressigen Zeiten neigen wir dazu, alles nur noch negativ zu sehen. Doch wie gesagt, die Hektik hat auch durchaus ihren positiven Grund. Stell dir vor, du hättest keinen Job, keine Familie oder Freunde. Dann gäbe es zwar keinen Stress, doch dir würde sehr viel mehr fehlen. 


Schreibe jeden Abend vor dem Zubettgehen mindestens drei Sachen auf, für die du dankbar bist. Es müssen keine großartigen Dinge sein. Das kann der schöne Sonnenuntergang sein, dass deine Lieben gesund sind oder auch für so scheinbar selbstverständliche Sachen, wie dass du die Stromrechnung bezahlen konntest. All dies ist nämlich überhaupt nicht selbstverständlich. 

 

6. Eliminiere ungesunde Stressbewältigungsmethoden

Viele neigen dazu, bei Stress nach ungesunden Nahrungsmitteln wie Süßigkeiten oder zu vermehrtem Alkoholgenuss oder gar Medikamenten zu greifen. Dies führt bloß zu mehr Komplikationen, als dass es dir hilft. Nicht nur, dass es schnell außer Kontrolle geraten kann, sondern es übertüncht lediglich ein Symptom und packt nicht das Problem bei den Hörnern. Also Finger weg von dem, was dir auf Dauer schaden kann! Es ist besser, diese ungesunden Bewältigungsmechanismen von Anfang an zu vermeiden und gute Wege zu finden, den Stress unter Kontrolle zu halten. 

 

7. Verwende positive Affirmationen

Die Forschung zeigt, dass jeder Gedanke und jede Emotion eine chemische Reaktion in unseren Körper auslöst, die unsere körperliche und geistige Wohlbefinden beeinflusst. Negative Selbstgespräche können schädlich sein Positive Botschaften, die wir an uns selbst senden, wirken sich jedoch förderlich für die körperliche und geistige Gesundheit aus. 


Achte also darauf, welche Gedanken zu hegst. Wenn du dir beispielsweise stets sagst, „Ich schaffe das nicht“, wirst du es nicht bewältigen. Bemerkst du einen Gedanken wie diesen, wandle ihn in einen Positiven um und sage dir laut vor „Ich schaffe das!“.   

 

8. Pflege deinen Freundschaften

Freundschaft ist kein Luxus, sondern unverzichtbar für die Work-Life-Balance und deine Gesundheit. Studien zeigen, dass Isolation die Immunfunktion verringert und das Risiko von Depression erhöht. Egal wie viel Stress du also hast, vernachlässige deine Freunde nicht. Sie können dir vielleicht sogar helfen oder auch einfach nur ein gutes Gespräch mit der besten Freundin bewirkt oft Wunder. 

 

9. Bewege dich, schlaf genügend und iss gesund

Dies sind die drei wichtigsten Schlagworte für stressige Zeiten. Wenn du diese beachtest, wirst du viel mehr Energie haben und alles anpacken können, was notwendig ist. Vermeide es, bis spät in die Nacht zu arbeiten oder Dinge zu erledigen, denn du wirst lediglich am nächsten Tag weniger produktiv sein. 


Nimm dir ein wenig Zeit, kaufe gesunde Lebensmittel ein und bereite die Mahlzeiten vor. Wenn du wirklich keine Zeit hast, um zu kochen, kannst du dann etwas Gesundes aus dem Gefrierschrank nehmen.


Ob du fünf Minuten früher oder später an einem Ort bist, wird keinen essenziellen Unterschied machen. Geh daher mehr zu Fuß, um dich an der frischen Luft zu bewegen. Arbeite an einem höhenverstellbaren Schreibtisch, um nicht den ganzen Tag ohne Bewegung zu sitzen, sondern auch im Stehen arbeiten zu können. Damit bist du viel wacher, hast keine Rückenschmerzen und somit produktiver. 


Du schaffst das!

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