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Wie wirkt sich der Klimawandel auf Bürojobs aus?
04. Jul. 2022
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Dass der Klimawandel existiert haben schon in den 80ern vermehrt Wissenschaftler aufgezeigt. Spätestens heute sind auch die letzten Zweifel besiegt: Der Klimawandel existiert und wer etwas anderes behauptet, versteckt sich wahrscheinlich hinter einer wilden Verschwörungstheorie. Ziemlich sicher ist auch, dass der Mensch die Hauptverantwortung für den Klimawandel trägt, es heißt nicht ohne Grund der “anthropologische Klimawandel”. Auch wer in den letzten Jahren den Wetterbericht verfolgt hat, hat die ersten Auswirkungen immer wieder zu sehen bekommen - ein Temperaturrekord wurde dort nach dem nächsten benannt, dazu kommen dann natürlich noch eine Vielzahl von Dürreperioden, Überschwemmungen und Waldbrände. Besonders die Brände im Amazonas und in Australien sind im Kopf geblieben.

Doch wie wirken sich die ganzen durch den Klimawandel bedingten Veränderungen auf den Büroalltag aus?

Und was kann man bei der Arbeit tun, um dem Klimawandel entgegenzuwirken?


Noch mehr Hitze im Büro

Auch jetzt ist es an heißen Sommertagen schon ordentlich warm im Büro, allerdings steigen sowohl die Temperatur generell als auch die Menge an Tagen, an denen es heiß wird. Problematisch ist das, weil der menschliche Körper für solche Extremtemperaturen nicht gemacht ist. Je nach Alter und genereller Gesundheit können bei so richtigen heißen Tagen sogar gesundheitliche Schäden auftreten. Allerdings merkt man auch als gesunder Jungspund, dass die Kreativität und die Produktivität nachlässt, wenn es so richtig warm ist. Forscher fanden heraus, dass die Temperatur am Arbeitsplatz idealerweise zwischen 21 und 24 Grad Celcius liegen sollte, ansonsten nimmt die Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer schnell ab.

Schnelle Abhilfe bieten auf den ersten Moment Klimaanlagen, die die Luft kühlen und im Raum verteilen. Aber gerade diese Maßnahme benötigt natürlich viel Energie und ist bei hohen Temperaturen, die durch den menschengemachten Klimawandel verursacht werden, natürlich nicht sinnvoll, da sie dem Klima weiter schaden. Eher eine Alternative bietet das Home-Office, das nach der Corona-Pandemie schon eher von Unternehmen akzeptiert ist. Zuhause ist zwar die Temperatur wahrscheinlich sehr ähnlich, allerdings kann man sich dort auch mal öfter ein Eis oder ein kühles Getränk aus dem Kühlschrank gehen oder in der Mittagspause in den Pool oder den nahgelegenen See springen. Weitere Maßnahmen, die im Zusammenhang mit heißen Tagen sinnvoll sein können, ist die Gleitzeit-Methode, die es Mitarbeitern ermöglicht, morgens früher zu kommen um dann die heißesten Stunden nicht im Büro verbringen zu müssen.

Gefahr von Überschwemmungen

Besonders Büros in der Nähe von Häfen, Küsten oder Gewässern im Allgemeinen sind von dieser Bedrohung betroffen. Es kann aber auch Büros treffen, wo zum Beispiel viele Flächen in der Umgebung versiegelt sind und das Wasser nach einem starken Regenguss nicht schnell genug ablaufen kann. Die erste Option ist, dass man in Schutz vor dem Wasser investiert, wie zum Beispiel in der Hafen-City von Hamburg. Wenn das zu kostenintensiv erscheint, kann man auch einen kompletten Umzug in Erwägung ziehen. Das kann allerdings auch Folgen für die Mitarbeiter haben, die dann zum Beispiel einen weiteren Heimweg haben können.


Die Welt der Tiere und Pflanzen wandelt sich

Was hat das denn mit dem Büro zu tun? Das ist wahrscheinlich die Frage, die du dir gerade stellst. Allerdings kommen mit dem Wandel der Tier- und Pflanzenwelt vor allem tropische Insekten in Lebensräume wie Europa, wo sie vorher auf Grund der milderen Temperaturen nicht lange überlebt hätten, und können Krankheiten verbreiten, mit denen wir in Europa sonst nur wenige Probleme haben.

Die Asiatische Tigermücke wurde zum Beispiel schon so einige Male in Frankreich gesichtet und wird sicherlich auch in Deutschland zu finden sein, wenn die Temperaturen weiter steigen. Auch in Deutschland findet man allerdings schon die ersten Auswirkungen, zum Beispiel durch eine Zunahme der Zeckengebiete, für die ein Risiko ausgesprochen wird. Für die Arbeit heißt das, dass ein Fliegengitter oder andere schützende Maßnahmen so nötig wie nie sind. Auch auf dem Weg zur Arbeit sollte man wachsam sein und sich zu schützen, um Krankheiten zu vermeiden.

Dazu kommt die veränderte Pflanzenwelt, bei der man mittlerweile nur noch kurz im Winter eine Pause von der ganzen Pollenbelastung bekommt. Das ärgert natürlich besonders Allergiker, die nun noch stärker und länger andauernd Symptome haben, aber sogar Personen, die eigentlich nicht gegen Pollen allergisch sind, merken so langsam die Pollenbelastung.

Umweltschonend im Büro arbeiten

Aus den Folgen des Klimawandels erwächst auch eine Pflicht für das Büro, das Klima zu schützen und nicht unnötig zu belasten. Wie schon genannt sind vor allem Klimaanlagen, auch wenn es noch so unerträglich warm ist, der falsche Ansatz. Aber auch an anderen Ecken kann man Energie sparen und effizienter arbeiten. Beispielsweise kann man zu einem papierlosen Büro umsteigen, denn das erfordert auf Grund der vorangeschrittenen Digitalisierung kaum große Investitionen, sondern kann sogar im Gegenteil Platz und Geld sparen. Besonders, wenn in deinem Büro jede Email und jede Konversation nochmal ausgedruckt oder auf Papier festgeschrieben wird, ist ein Wandel sehr effektiv. 

Eine andere Möglichkeit, das Büro umweltfreundlicher zu gestalten, ist in langfristig haltbare Büromöbel zu investieren, die an die jeweilige Person anpassen können. Vor allem höhenverstellbare Tische bieten in diesem Sinne Vorteile, dass man kann nicht nur während der Arbeit zwischen Stehen und Sitzen wechseln kann, sondern hilft dabei auch, eine Desktop-Sharing-Möglichkeit zur Verfügung zu stellen.

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