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Wie wird man schlechte Angewohnheiten wieder los?
30. Nov. 2021
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Wissenschaftler haben herausgefunden, dass 95 % von dem, was wir tun, Gewohnheiten sind, die wir täglich automatisch ausführen, ohne darüber nachzudenken. Du stehst morgens auf, kochst dir eine Tasse Kaffee, putzt dir die Zähne und machst dich fertig für die Arbeit. Dies bedeutet, dass wir lediglich 5 % von dem, was wir täglich tun, bewusst sind.

 

Gewohnheiten sind sehr mächtig, weil sie uns handeln lassen, ohne überhaupt darüber nachzudenken, was wir tun. zu 95 % laufen wir also auf Autopilot. Und wenn deine „Standardeinstellungen“ für dich nicht funktionieren, ist es an der Zeit, deine Gewohnheiten zu ändern.


Gewohnheiten lassen sich in drei Kategorien einordnen:


  • Konstruktive Gewohnheiten bringen uns zu unseren Zielen und Prioritäten.


  • Neutrale Gewohnheiten bringen uns weder voran, noch halten sie uns zurück.


  • Destruktive Gewohnheiten verhindern, verlangsamen oder kehren unseren Fortschritt in Richtung unserer Ziele und Prioritäten um.


Es solle dir nicht schwerfallen, deine Gewohnheiten auf Anhieb in diese drei Kategorien einzuordnen. Wir werden uns in diesem Artikel jedoch hauptsächlich mit denen beschäftigen, die dich am Vorankommen hindern, indem du dir neue, konstruktive aneignest. Denn neutrale Gewohnheiten sind oft notwendig, haben jedoch nicht wirklich einen Vor- oder Nachteil.


Einige Beispiele für neutrale Gewohnheiten: Wie du deine Handtücher faltest, das Toilettenpapier aufhängst, deine Hemden bügelst oder nach Parkplätzen suchst. Diese neutralen Gewohnheiten erleichtern die Navigation durch den Tag insgesamt, machen aber üblicherweise im großen Bild keinen großen Unterschied. Selbst wenn du deine Handtücher anders falten würdest, hast du keinen Vor- oder Nachteil davon.


Geht es darum, deine Gewohnheiten zu ändern, ist es deshalb am besten, sich zunächst auf die konstruktiven oder destruktiven zu konzentrieren.


Wenn wir destruktive Gewohnheiten minimieren oder eliminieren und konstruktive Gewohnheiten pflegen und verstärken, schaffen wir solche, die uns zu unseren Zielen und Prioritäten führen. Dies hilft uns dabei, erfolgreich zu sein. Und letztendlich bedeutet das, dass es zum Standard wird. Du findest eine Balance, die für dich funktioniert.


Es ist jedoch leicht, darüber zu stolpern, da wir oft den Zusammenhang zwischen Gewohnheiten und den daraus resultierenden Ergebnissen nicht sehen. Manche zeigen ihre Wirkung nur durch ihre Abwesenheit. Wenn du zum Beispiel konstruktive Gewohnheiten entwickelt hast, um hydriert zu bleiben, bemerkst du möglicherweise nicht die Auswirkungen, die diese Gewohnheiten auf deine Stimmung und Leistung haben. Jedoch nur so lange, bis etwas deinen täglichen Fluss stört und diese Gewohnheit bricht.


Die meisten unserer destruktiven Gewohnheiten sind mit tiefen körperlichen, emotionalen oder sozialen Wünschen verbunden, sodass wir schnell zu ihnen zurückkehren. Zum Beispiel: Wenn wir von einem langen Flug zurückkommen, auf dem wir von der Technik abgetrennt waren, checken wir E-Mails und Nachrichten oder schalten den Fernseher ein. In fünf Minuten machen wir die komplette Neuprogrammierung unserer Abwesenheit rückgängig.


So kannst du dir neue Gewohnheiten antrainieren

Wenn es darum geht, neue konstruktive Gewohnheiten aufzubauen, solltest du die Aktion einfach gestalten und dabei zu bleiben. Konsistenz ist hier dein Freund. 


Forscher sagen, dass sich nach 25 – 30 Tage neue neuronale Verbindungen im Gehirn bilden. Dies bedeutet, du musst die neue Gewohnheit so lange bewusst durchführen, bis sie automatisch geschieht. Der Trick dabei ist jedoch, dass du dies durchgängig machen musst, denn vergisst du es einen Tag, musst du wieder von vorne beginnen. 


Hier sind ein paar Möglichkeiten, wie du zu Beginn die Konsistenz im Fokus behalten kannst  und wie du diese destruktiven Gewohnheiten los wirst, die dich möglicherweise zurückhalten.


1. Schreibe sie auf

Untersuchungen haben gezeigt, dass das Aufschreiben von Dingen hilfreich ist, um sich leichter an Dinge zu erinnern. Bringe dies jedoch auf auf die nächste Ebene und schreibe deine neue Gewohnheit auf und mach diese Notiz sichtbar. 


Sei es am Badezimmerspiegel, der Rückseite Eingangstüre oder sogar am Laptop. Diese ständige Erinnerung unterstützt dich dabei, dass du dich entsprechend verhältst. Wenn dein Gehirn anfängt, diese Nachrichten zu ignorieren, kannst du deine Notizen woanders platzieren, um dein Gedächtnis zu verbessern.


2. Nutze die Technologie

Das Einstellen von Timern, sei es ein Wecker auf dem Telefon oder eine Erinnerung in deinem Kalender, damit du dir Zeit für deine neuen Gewohnheiten nimmst, ist eine großartige Möglichkeit, um ständig daran erinnert zu werden. 


Geh dabei ruhig kreativ vor. Kleinigkeiten wie ein anderer Hintergrund auf deinem Telefon kann ein Trigger dafür sein, der dich daran erinnert, dass du zum Beispiel nicht ständig deine Nachrichten prüfen möchtest.


3. Erschwere die Ausübung destruktiver Gewohnheiten

Die Kehrseite konstruktiver Gewohnheiten ist, dass es einfacher ist, destruktive Gewohnheiten beizubehalten als sich konstruktive anzugewöhnen. Daher musst du es schwieriger machen, sie auszuüben, denn in diesem Falle ist die Konsistenz dein Feind.


Wenn du versuchst, eine destruktive Angewohnheit zu ändern, zum Beispiel eine Stunde damit zu verbringen, auf sozialen Medien zu verbringen, finde einen Weg, dies zu erschweren. Dies kannst du tun, indem du die Bildschirmzeit durch eine App kontrollierst. 


Manche sperren nach einem bestimmten Erreichen einer gewissen Zeit die betroffene App, sodass dir der Zugang erheblich erschwert wird. Oder logge dich jedes Mal aus, wenn du soziale Medien verwendet hast und benutze ein Passwort, das du dir nicht so leicht merken kannst. Somit musst du es erst einmal suchen und dich wieder neu einloggen.


Verschiebe diese Apps, die du nicht so oft verwenden möchtest, in einen Ordner ganz hinten in deinem Telefon und mache sie somit nicht sofort sichtbar und erreichbar. 


4. Sprich mehr über deine Pläne als über deine Ziele

Es mag den Anschein haben, dass es Ihnen helfen könnte, über dein Endziel zu sprechen, doch die  Forschung zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist. Studien zufolge werden wir, wenn wir lediglich unsere Ziele formulieren, diese weniger erreichen. Stattdessen solltest du mehr über deine Pläne sprechen, wie du es umsetzen möchtest.


Dies geschieht, weil es leicht ist, das Gefühl zu haben, dass das genug ist, wenn wir lediglich darüber reden, obwohl noch gar nichts geschehen ist. Dieses Erfolgserlebnis, das damit bereits einhergeht, weil es unsere Identität an ein positives Ziel oder eine positive Gewohnheit bindet, macht süchtig. Allerdings führt es jedoch nicht dazu, dass du es in die Tat umsetzt, um auch wirklich dorthin zu gelangen.


Wie bekämpft man das? Es ist nicht allzu schwer: Anstatt über das Endziel zu sprechen, das du erreichen willst, solltest du konkret über deine Aktionen sprechen, die du ausführen wirst, um dorthin zu gelangen. Am besten tust du diese mit Freunden oder anderen Vertrauten, welche deinen Fortschritt überwachen und dich zur Rechenschaft ziehen werden.


Zum Beispiel: Statt zu sagen, dass du einen Halbmarathon laufen möchtest, sprichst du über deinen detaillierten Plan, wie und wie oft du trainieren wirst, um dieses Ziel zu erreichen.



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