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Wie viel Geld muss ich sparen, bevor ich ein Unternehmen gründe?
23. Mar. 2022
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Egal, ob du freiberuflich tätig bist, eine Agentur gründest oder eine andere Art von Unternehmen eröffnen möchtest, es ist immer eine gute Idee, etwas Geld beiseitezulegen, um sich und das Unternehmen über Wasser zu halten. Doch braucht man tatsächlich ein großes Startkapital für jede Selbstständigkeit? Und wie berechnet man diesen Betrag überhaupt? 

 

Die Etablierung eines Unternehmens kann stressig und entmutigend sein, doch wenn du einen soliden Plan hast, wird es weniger beängstigend sein. Einige Unternehmensberater empfehlen, vor der Gründung mindestens sechs Monate Betriebskosten zur Verfügung haben. In Zeiten einer globalen Pandemie wäre mehr sogar noch besser. Doch es kommt natürlich auch darauf an, was du tun wirst. 

 

Was, wenn man seine Betriebskosten noch nicht kennt?

Viele gründen eine Selbstständigkeit oder ein eigenes Unternehmen neben ihrem Hauptberuf. Dann ist nicht immer gleich klar, welche Betriebskosten man voraussichtlich haben wird. Hier sind einige hilfreiche Tipps, die dir bei der Identifizierung deiner künftigen Kosten helfen können: 

 

So ermittelst du deine Startkosten

Bevor du überhaupt anfängst, solltest du deine Gründungskosten ermitteln, damit du weißt, was auf dich zukommt und wie viel du sparen musst, bevor du richtig loslegst.  

 

Auch wenn du es zunächst vielleicht nicht erkennst, werden selbst für eine freiberufliche Tätigkeit Startkosten entstehen. Denk an all die verschiedenen Dinge, die du für dein Unternehmen benötigen wirst.

  • Gibt es Lizenzen, die erforderlich sind?

  • Musst du ergonomische Büromöbel oder anderes Inventar kaufen?

  • Brauchst du eine Webseite?

  • Welche Art von Ausrüstung wirst du benötigen? Ein neuer Computer, ein neues Telefon, neue Kopfhörer?

  • Welche Art von Büromaterialien und Büroflächen benötigt du?

  • Hast du Marketingkosten?

  • Musst du jemanden einstellen oder für einen Kurs bezahlen, um eine neue Fähigkeit zu erlernen? 

  • Brauchst du eine bestimmte Software?

  • Wie viele Steuern fallen an?

  • Welche Versicherungen musst du abschließen und wie hoch werden die Kosten dafür sein (z. B. Krankenkasse)? 

  • Welche monatlichen Kosten werden für Internet, Telefon usw. anfallen?

 

Selbst wenn du nur freiberuflich tätig bist und hauptsächlich deinen Computer verwendest, benötigst du immer noch das Internet, die Software und die technischen Geräte. 

 

Du kannst damit beginnen, eine Aufstellung von den Dingen zu machen, die du für den Betrieb erst einmal benötigst. Dabei reichen die Basics anfangs sicherlich aus und du kannst dich im Laufe der Zeit besser ausstatten. Erstelle dann eine Liste dessen, was du schon hast bzw. streiche diese auf der Liste durch. Versuche, einen Kostenvoranschlag zu erhalten wie z. B. für große Ausgaben wie die Steuer oder Sozialversicherungen. Vergiss auch nicht Kosten einzuplanen wie einen Steuerberater oder Webdesigner, welche essenziell sind. 

 

Welchen Betrag benötigst du, um dein Unternehmen zu gründen?

Es gibt ein Zitat, das ich in der Geschäftswelt immer wieder gerne genannt wird: „Wenn du es wie ein Hobby behandelst, zahlt es sich für dich wie ein Hobby aus. Wenn du es wie ein Geschäft behandelst, zahlt es sich für dich wie ein Geschäft aus.“ 

 

Wenn du also möchtest, dass es ein Geschäft und kein teures Hobby ist, dann solltest du besser einen soliden Businessplan aufstellen, deine Ziele und Prioritäten klarstellen und einen Geschäftsplan schreiben. Das Wichtigste ist also ein Businessplan, welcher nicht nur deine Finanzen klar aufschlüsselt, sondern auch deine Ziele und Strategien.  

 

Das brauchst du für einen funktionierenden Businessplan

Geschäftsziele

„Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch.“ Setzt du dir ein Ziel, hast aber keinen Plan, dann lebst du leider nur in einer Traumwelt. Bevor du also deine Kreditkarte zückst und damit beginnst, Büromaterialien bei Amazon zu ergattern, solltest du einen wirklich guten Blick auf deine Geschäftsziele werfen. Dabei musst du vor allem wirklichkeitsgetreu bleiben. Zwar wäre es schön, nach einem Jahr Millionär zu sein, aber realistisch ist es eher selten. 

 

Zudem musst du dir auch darüber im Klaren sein, welche Philosophie du für dich verfolgen willst. Geht es dir vordergründig darum, so viel Geld wie möglich zu machen oder möchtest du zwar genügend verdienen, aber dafür mehr Zeit als früher haben, wenn das Geschäft läuft? 

 

Wenn du dir Ziele aufstellst, solltest du sicher sein, dass du dir Ziele für Dinge setzt, die du kontrollieren kannst. Du hast es nicht unter Kontrolle, ob du tatsächlich jeden Monat einen neuen Kunden gewinnen wirst, aber du kannst steuern, wie viele Personen du kontaktierst, wie oft du nach Empfehlungen fragt oder für wie viele Aufträge du dich bewirbst.


Geschäftsübersicht

Dieser Teil des Dokuments enthält Deine Firmenphilosophie und dein Leitbild, die Produkte oder Dienstleistungen, die du anbieten wirst, grundlegende Informationen darüber, wer in der Organisation tätig ist und arbeitet, sowie die Wachstumspläne. 

 

Firmenbeschreibung

Hier legst du in Worten fest, was dein Unternehmen anbietet und welches Problem es löst. Dabei solltest du so genau wie möglich sein. Sprich über die Demografie deiner Kunden, wenn du ein B2C-Unternehmen bist oder über die anderen Arten von Unternehmen, die du bedienst.

 

Was ist dein Alleinstellungsmerkmal?

Was wird dich von deinen Mitbewerbern unterscheiden? Dies ist der Teil des Businessplans, in dem du dich wirklich auf deine Stärken konzentrieren kannst.

 

Marktanalyse

Hier gibst du alle Informationen aus deiner Wettbewerbsrecherche ein. Du musst ein solides Verständnis der Branchenaussichten und der Stärken und Schwächen deiner Konkurrenten haben. Welche unterschiedlichen Trends und Themen gibt es in deinem Markt?

 

Organisation und Verwaltung

Hier sollte die Struktur deines Unternehmens skizziert werden. Bist du ein Einzelunternehmer? Eine GmbH? Sprich darüber, wer das Unternehmen leiten und wie es strukturiert sein wird.

 

Produkt oder Dienstleistung

Dieser Punkt ist ziemlich selbsterklärend. Anstatt nur die Produkte oder Dienstleistungen aufzulisten, die du deinen Kunden anbieten wirst, nenne ebenso die Vorteile. Wird Forschung und Entwicklung betrieben? Wie ist der Lebenszyklus des Produkts? Was sind deine Pläne für geistiges Eigentum? 

 

Verkauf und Marketing

Wie gewinnst du neue Auftraggeber und was unternimmst du, um bestehenden Kunden zu halten? Wie sieht dein Marketingplan aus? Wie wird dein Onboarding-Prozess aussehen, falls du einen hast?

 

Finanzielle Prognosen

Wie viel planst und verdienst du und welche Kosten wirst du haben? Dies wird ein kritischer Abschnitt sein, wenn du vor hast, um eine Finanzierung zu bitten. Du musst genaue Prognosen für mindestens fünf Jahre in der Zukunft erstellen. Musst du in den kommenden Jahren die Ausstattung aufrüsten oder neue Mitarbeiter einstellen? Berücksichtige auch einmalige und jährlichen Ausgaben.


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