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Wie Sie sich durch Selbstsabotage das Leben schwer machen
27. Sep. 2021
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Es gehört in der deutschen Kultur schon fast zum guten Ton, sich über alles zu beschweren und stets unzufrieden zu sein. Das Wetter ist entweder zu nass, zu trocken, zu kühl oder zu warm. Das Essen war zu kalt oder zu heiß, der Kellner zu unaufmerksam, es gab zu viel Stau und der Bus war zu voll. Und überhaupt, Sie haben viel zu viel zu tun.

 

Es ist eine sehr weit verbreitete ungesunde Angewohnheit, sich auf das negative zu konzentrieren und dafür seine Energie zu verschwenden. Damit schaffen wir selbst eine schlechte Welt, in der wir leben. Wir sind niemals zufrieden und wollen immer mehr oder etwas anderes. Und wenn wir das erreichen, was wir möchten, schätzen wir nicht, was wir haben.


Die meiste Zeit denken wir darüber nach, wie wir noch besser und wichtiger sein oder mehr haben können. Dieses Rennen macht uns zum Hamster im Hamsterrad. Das soll nicht heißen, dass das Streben nach mehr schlecht ist. Im Gegenteil, sich als Person zu entwickeln und ein erfülltes Leben zu führen, sollte das Ziel sein.


Das eigentliche Problem ist, wenn wir anfangen, unser Leben mit Schwierigkeiten, Ängsten, Frustrationen und negativen Gedanken zu „bereichern“. Wir neigen aus mehreren Gründen dazu, an diesen negativen Gewohnheiten festzuhalten. Der Hauptgrund ist, dass es uns in unserer Komfortzone hält.


Selbstsabotage kann oft der einfache Ausweg aus einem Problem sein, das Sie lösen möchten. In anderen Fällen kann es vorkommen, dass die Menschen um Sie herum einen schlechten Einfluss auf Sie haben. Sie können Ihr Verhalten beeinflussen, ohne dass Sie es merken. Außerdem könnten Sie sich selbst sabotieren, weil Sie sich weiterentwickeln möchten, dies aber aus dem falschen Grund tun und dabei unkluge Entscheidungen treffen.


Lassen Sie uns einige Methoden erkunden, die Ihnen helfen, der Selbstsabotage ein Ende zu setzen:


Konzentrieren sie sich auf Ihre Leistungen und nicht auf die Fehler


Es ist leicht, sich selbst schlecht zu reden, wenn Sie an etwas gescheitert sind. Lernen Sie jedoch daraus, ist die Erfahrung eine Lektion statt eines Misserfolges. Niemand wurde als Experte geboren, und jeder musste Misserfolg und Ablehnung erfahren, bevor er erfolgreich wurde. Oft verfangen wir uns so sehr in unserer eigenen Frustration, dass es schwer wird zu lernen, was das Leben uns zu lehren versucht.


Was können Sie in einer solchen Situation tun? Versuchen Sie zu verstehen, dass niemand perfekt ist und lernen Sie diese Tatsache zu akzeptieren. Statt auf Ihre Fehler zurückzublicken, versuchen Sie, Ihre Leistungen anzuerkennen. Dadurch werden Sie sich Ihres eigenen Wertes bewusster und können Ihre Stärken klarer erkennen. Nutzen Sie sie für sich, um mehr zu erreichen.


Achten Sie auf Ihre Gedanken


Wenn Sie ehrlich sind, wie selbstbewusst sind Sie bei Ihrem eigenen inneren Dialog? Wie oft drehen sich all Ihre Gedanken um negative Dinge, die Sie an sich selbst zu sehen glauben? Meist merken wir gar nicht, wie grausam wir zu uns selbst sind.


Negative Gedanken sind leicht festzuhalten, besonders wenn Sie mit Ihrem Leben nicht zufrieden sind. Es ist nicht möglich, dass sich die Dinge ins Positive wenden, wenn Sie es nicht zulassen und stattdessen negative Schwingungen Ihr Leben diktieren.


Doch wie schaffen Sie es, negative Gedanken durch positive zu ersetzen? Versuchen Sie sich Ihres eigenen inneren Monologs bewusster zu werden. Sie werden erkennen, wie viel Zeit und Energie Sie für Selbstsabotage und Selbstkritik verwenden. Das Beste, was Sie tun können, ist, in jeder Situation nach dem Positiven zu suchen. Lenken Sie Ihre Gedanken bewusst in eine angenehme Richtung. Beginnen Sie beispielsweise damit, dass Sie darüber nachdenken, wofür Sie heute dankbar sind. 


Nutzen Sie scheinbar negative Ereignisse als Chance. Wenn Ihr Auto am Morgen nicht anspringen möchte, hören Sie auf, sich den ganzen Tag darüber zu ärgern. Schnappen Sie sich Ihr Fahrrad, die Bewegung tut Ihnen gut. Das Wetter hat Ihnen einen Strich durch Ihre Wochenendpläne gemacht? Statt sich selbst mit schlechter Laune die kostbaren freien Tage zu vermiesen, finden Sie etwas anderes. 


Es ist schwierig, schlechte Angewohnheiten abzulegen. Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass es 25 bis 30 Tage dauert, bis sich neue Nervenverbindungen im Gehirn bilden. Dies ist eine sehr gute Nachricht, denn das bedeutet, dass Sie sich lediglich einen Monat lang intensiv darauf konzentrieren müssen, Tag für Tag so oft wie möglich das Positive zu sehen. Dann haben Sie Ihr Gehirn umprogrammiert und es wird Ihnen automatisch gelingen.


Lernen Sie, sich selbst zu lieben


Wie kann ein Mensch eine gesunde zwischenmenschliche Beziehung jeder Art führen, wenn er sich selbst nicht liebt und respektiert? Zu leugnen, wer Sie tief im Inneren sind, kann zu verdrängten Gefühlen und tiefergreifenden Problemen führen. Was können Sie also tun, um sich selbst so zu akzeptieren und zu lernen, sich zu lieben?


Ein großer Teil liegt in der Akzeptanz. Wenn die meisten von Selbstliebe sprechen, haben Sie einen Narzissten vor Augen, der selbstverliebt in den Spiegel sieht. Sie werden sich denken, wie Sie je Ihre Cellulite oder die krumme Nase lieben sollen. Selbstliebe hat nichts mit Selbstverliebtheit zu tun und es ist normal, dass einen das eine oder andere an sich stört. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass Sie sich deshalb nicht selbst niedermachen. Würde Sie das Gleiche an einem guten Freund stören? Versuchen Sie, sich aus der Sicht eines anderen zu sehen.


Je mehr Sie an sich finden, das Sie mögen und schätzen, desto mehr geraten die Dinge, die Ihnen nicht so gut gefallen, in den Hintergrund. Ersetzen Sie Ihre negativen Gedanken mit positiven. 


Manches können Sie zudem ändern, wenn Sie es wollen. Konzentrieren Sie sich darauf, wie Sie Ihr Problem lösen können. Okay, Sie haben ein paar Kilos zu viel auf der Waage. Nicht schön, aber es ist okay. Dann machen Sie sich Gedanken darüber, warum Sie denken, dass Sie zu dick sind. Liegt es lediglich an den Schönheitsidealen in den Medien, die sowieso unerreichbar sind? Oder haben Sie tatsächlich einen zu hohen BMI? 


Im letzten Fall sollten Sie Ihr Denken umstellen. Übergewicht kann gesundheitliche Folgen haben. Denken Sie daran, wie sich Ihr Leben ins Positive verändern würde, wenn Sie ein wenig abnehmen. Machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie dieses Ziel erreichen könnten. Vergessen Sie das Fitnessstudio, wenn Sie es nicht mögen. Sie müssen nicht Laufen gehen, wenn Ihnen das nicht zusagt. Denken Sie ein wenig außerhalb der Box. Wie wäre es mit Pilates, Kickboxen, Klettern oder Wakeboarden? Was auch immer Ihnen Spaß machen wird. 


Sie sehen, wohin dies führt. Nehmen Sie Ihr Leben selbst in die Hand, denn nur Sie können es verändern. Wenn Sie mit etwas unzufrieden sind, ändern Sie es – vor allem Ihr Denken.


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