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Wie Sie Drucksituationen besser standhalten
24. Aug. 2021
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Jeder Mensch verspürt früher oder später Druck. Ob im Berufs- oder Privatleben, druckvolle Situationen lauern praktisch hinter jeder Ecke. Dabei nimmt jeder von uns Druck anders wahr: Manche Menschen können besser mit Druck umgehen, während andere drohen, unter der Last einer druckvollen Situation einzuknicken.

Wie erkennt man Druck? Wie entstehen druckvolle Situationen? Und wie kann man den Druck reduzieren und kompensieren? Das möchten wir mit diesem Artikel einmal genauer beleuchten.

 

Wie entsteht Druck?

Druck ist eine psychologische Belastung, die sich auf unsere Psyche auswirkt: Wer unter Druck steht und diesem nicht standhalten kann, dem gehen oft sprichwörtlich die Nerven durch. Im Gegensatz zu Stress ist Druck aber keine körperliche Erscheinung: Während in stressigen Situationen Hormone ausgeschüttet werden können, die biochemischen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben, ist Druck größtenteils eine psychologische Wahrnehmung. Daher gibt es auch so drastische Unterschiede zwischen der Art und Weise, wie Menschen mit Druck umgehen können.

Dabei sind Stress und Druck aber doch nicht so weit voneinander entfernt, wie es zunächst aussieht. Druck kann relativ leicht in Stress münden, teilweise können beide mentale Belastungen sogar gleichzeitig auftreten. Das Resultat ist dann oft eine Mischung aus beidem: Wir fühlen uns gestresst, machen uns selbst zusätzlichen Druck und begeben uns damit in einen Teufelskreis, aus dem man nicht so leicht wieder herauskommt.

 

Was kann man gegen Druck machen?

Um eine Drucksituation zu bewältigen, stehen Ihnen viele verschiedene Wege zur Verfügung. Dabei gibt es neben einigen psychologischen Tricks auch andere Mittel, die Ihnen dabei helfen, den Druck aus einer bestimmten Situation rauszunehmen. Nachfolgend möchten wir Ihnen ein paar Tipps geben, mit denen Sie Drucksituation besser überstehen können.

 

Die Lage in Relation setzen

Oft machen wir uns selbst unnötig Druck. Ob es um ein wichtiges Formular geht oder wir uns mit einer anderen Aufgabe befassen, wir setzen uns selbst oft ambitionierte Deadlines.  Dabei verlieren wir schnell den Bezug zwischen Dringlichkeit, Priorität und dem eigentlichen Ziel.

Bevor Sie eine Aufgabe als essenziell einstufen und sich damit selbst Druck erschaffen, wägen Sie die Situation genau ab: Ist die Lage wirklich so schlimm, dass man sich darüber den Kopf zerbrechen muss? In vielen Fällen kann diese Frage mit einem einfachen Nein beantwortet werden. Oft neigen wir dazu, solche Situationen falsch zu bewerten und machen uns somit selbst mehr Druck, als nötig ist.

 

Die Aufgabe in mehrere Schritte unterteilen

Viele Menschen sehen bei einer Drucksituation nur das Endresultat: Der Auftrag soll bestmöglich in der gegebenen Zeit erledigt werden. Dabei kann man die Aufgabe in viele kleine Schritte aufteilen, die den genauen Weg zum Ziel aufzeigen. Hier ist es wie bei vielen Dingen im Leben: Viele kleine Schritte fallen in der Regel viel leichter als ein großer.

Daher kann es sinnvoll sein, den Auftrag in gut strukturierte Teilaufgaben zu unterteilen. Das sorgt für einen besseren Überblick über die Situation und ermöglicht es, Aufgaben besser zu verteilen. Wenn Sie Kollegen haben, die Ihnen bei der Bewältigung des Auftrags helfen können, bietet es sich an, bestimmte Aufgaben an andere zu delegieren. So tragen Sie die Last nicht allein.

 

Entspannen

Druck führt dazu, dass wir mental und körperlich verspannen. Diese Verspannungen können sich in schmerzhafte Symptome wie Nackenverspannungen umwandeln, die die Situation weiter verschlechtern. Darum ist es wichtig, auch im Angesicht einer Drucksituation immer entspannt an die Sache heranzugehen.

Kurze Unterbrechungen können bereits dabei helfen, den Kopf wieder frei zu kriegen. In solchen Situationen kann man aus dem Fenster blicken oder, wenn es die Lage zulässt, ein paar Schritte an der frischen Luft zu verbringen. So lässt sich Energie tanken und wir können gestärkt und konzentriert wieder an die Arbeit gehen.

 

Aus den eigenen Fehlern lernen

Gerade, wenn man das erste Mal unter extremem Druck steht, kann die Situation überwältigend sein. Dann ist es kein Wunder, wenn man der Situation nicht gewachsen ist und unter den Folgen des Drucks leidet. Das ist völlig normal. Wichtig ist aber, dass man aus jeder Drucksituation lernt und versucht, gestärkt aus dieser zurückzukommen.

Je öfter man sich in druckvollen Lagen befindet und diese meistert, je höher wird die eigene Toleranz gegenüber dem Druck. Als Folge bildet sich eine Art Schutzwall, die Ihre Psyche effektiv vor den negativen Begleiterscheinungen von Druck, wie beispielsweise Stress, schützen kann.

 

Nicht nach Perfektion streben

Grundsätzlich wollen wir unsere Aufgaben immer bestmöglich erledigen. Dabei neigen wir aber dazu, dem Wahn der Perfektion zu verfallen: Wir sind nicht mit dem Endresultat zufrieden und versuchen, noch mehr aus dem Ergebnis rauszuholen. Das führt aber dazu, dass wir die Situation häufig verschlechtern. Wer nach Perfektion strebt, verfällt oft in einen Kreislauf aus bemängeln und nachbessern.

Daher sollte man die Lage aus einer anderen Perspektive betrachten. Sich die Meinung eines Arbeitskollegen oder Bekannten einzuholen, kann manchmal schon ausreichen, um eine objektive Ansicht der Dinge zu kriegen.

 

Die eigenen Prioritäten festlegen

Während wir uns selbst Druck machen, erhalten wir auch oft Druck von außen. Ob vom Chef auf der Arbeit, von Freunden oder der Familie: Wir lassen uns sehr leicht auch von anderen Menschen unter Druck setzen. Dabei sind es letztendlich wir, die über unser Leben entscheiden. Bevor Sie auf jemand anderen hören, versuchen Sie lieber, auf Ihre innere Stimme zu hören: Muss ich wirklich das tun, was die andere Person von mir verlangt?

Am Ende des Tages sind Sie nur einer Person Rechenschaft schuldig: Ihnen selbst. Sie legen fest, was für Sie wichtig im Leben ist. Wenn Ihr Chef auf der Arbeit immer wieder Druck bei Ihnen erzeugt, überlegen Sie, ob Sie diesen Job wirklich so dringend brauchen. Wenn Ihnen Freunde und Familie dazu raten, eine Entscheidung für Ihr Leben zu treffen, fragen Sie sich selbst: Ist das wirklich die Entscheidung, die ich möchte? Mit dieser einfachen Frage können Sie viele druckvolle Situationen entschärfen.

 

Zusammenfassung

In bestimmten Situationen ist es unvermeidlich, dass man unter Druck gerät. Aus diesem Grund ist es aber auch wichtig, zu wissen, wie Sie mit Druck umgehen können. Denn Druck kann zu Stress führen, der sich wiederum negativ auf unsere Gesundheit auswirken kann.

Mit ein paar Tipps können Sie sich effektiv vor den negativen Effekten von Druck schützen. Ein klarer Kopf und eine fokussierte Arbeitsweise helfen Ihnen dabei, eine hohe Toleranz gegen Stress aufzubauen. Somit sind Sie, nach ein wenig Erfahrung, auch gegen jede noch so stressige Situation gewappnet.

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