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Wie schafft man es, neben der Freiberuflichkeit an einem Leidenschaftsprojekt zu arbeiten?
24. Mar. 2022
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Es gibt sehr unterschiedliche Gründe, warum sich die Menschen für eine selbstständige oder freiberufliche Tätigkeit entscheiden. Einige genießen die Flexibilität, auf Reisen von überall aus arbeiten zu können, andere möchten die Familie und die Arbeit besser unter einen Hut bekommen und nicht wenige möchten sich damit ihren Traum verwirklichen und mehr Zeit für das haben, was sie lieben.  

 

Und doch sieht es in der Realität oft anders aus und es bleibt letztlich nur sehr wenig Zeit, um an seinem Leidenschaftsprojekt zu arbeiten. Es mag emotional und erfüllend sein, aber es bezahlt nun mal nicht die Rechnungen. Wie schafft man es also, genügend Geld zum Leben zu erwirtschaften und dennoch an dem Roman zu schreiben, den man schon immer mal verfassen wollte? Sich um die ganzen Tiere zu kümmern, die man sich anschaffen wollte? Oder den Dokumentarfilm zu drehen, der einem schon seit Jahren im Kopf herumschwirrt? 

 

Das Problem, auf das viele dieser Leute stoßen, ist, dass ihr Leidenschaftsprojekt oft in den Hintergrund tritt, wenn ihre freiberufliche Karriere beginnt. Das ist nicht überraschend, da eine Freiberuflichkeit viel Arbeit ist und man schließlich ein Einkommen benötigt.  

 

Letztendlich wirst du es jedoch bereuen, dass du die Projekte nicht weiterverfolgt hast, die dich überhaupt dazu veranlasst haben, dich für eine freiberufliche Karriere zu entscheiden. 

 

Du möchtest also ein erfolgreicher Freiberufler sein, aber du willst nicht die Zeit opfern, die dich vom Schreiben, Malen oder Aufführen mit Ihrem Leidenschaftsprojekt abhält. 

 

Glücklicherweise gibt es eine Möglichkeit, an freiberuflichen Unternehmungen zu arbeiten, die deine gestalterischen Bemühungen unterstützen und gleichzeitig die Rechnungen bezahlen. Indem du sorgfältig prüfst, was du für diese Projekte brauchst, kannst du eine Karriere aufbauen, die dich sowohl kreativ als auch finanziell erfüllt. 

 

1. Betrachte deine freiberuflichen Aufgaben als bezahlte Forschungsprojekte

Unabhängig davon, an welcher Art von Leidenschaftsprojekt du arbeitest, musst du Zeit damit verbringen, die verschiedenen Komponenten zu erforschen, die sowohl ein Einkommen als auch eine persönliche Zufriedenheit ermöglichen.


Du kannst zum Beispiel einen Kompromiss eingehen. Mach dir einen Plan, wie viel Zeit du für die Aufträge investierst, die das Geld einbringen. Am besten erstellst du einen genauen Plan, wie viel finanzielle Mittel du pro Monat benötigst, um gut leben zu können. Hast du dieses Ziel erreichst, musst du auch mal Nein sagen können. Und dies ist bei der Selbstständigkeit nicht einfach. Doch wenn du immer alles annimmst, wirst du niemals das tun, wofür dein Herz schlägt.


Sie deine Aufträge, die das Geld einbringen, als eine Art Forschungsprojekt an. Auch wenn es nicht die Aufgaben sind, die deiner Leidenschaft vollkommen entsprechen, was haben sie dennoch damit gemeinsam? Was kannst du für deine anderen Projekte daraus lernen? Konzentriere dich auf die Tätigkeiten, die ein wenig mit dem zu tun haben, wofür du leidenschaftlich bist. Auf diese Art kannst du eine Arbeit erzielen, bei der sich die „Geldprojekte“ und die „Leidenschaftsprojekte“ gegenseitig unterstützen.  

 

2. Hör auf, zu viel Arbeit anzunehmen

Damit haben viele Selbstständige ein Problem, selbst diejenigen, denen ein geringeres Einkommen genügen würde: Nein zu sagen. Denn die Angst, einen Kunden zu verlieren oder nicht genügend finanzielle Mittel auf der Seite zu haben, steckt immer im Nacken. Doch wenn du nur schuftest, hast du dein Ziel verfehlt. Schließlich wolltest du mehr Zeit für die Kinder haben, du wolltest eine kleine Hobbyfarm haben oder ein Buch schreiben. 


Es kann dir helfen, wenn du deine Einnahmen und Ausgaben gut budgetierst. Wenn du zu einem Kunden Nein sagst, heißt das noch lange nicht, dass du ihn für immer verloren hast. Hab zudem ein wenig Vertrauen in deine Fähigkeiten und dass die Dinge gut werden. Du musst dich um dich selbst und um deine Lieben kümmern, sonst wirst du nur noch arbeiten. Und dafür hast du dich nicht selbstständig gemacht, richtig?


3. Finde den Sweet Spot zwischen Leidenschaft und Praktikabilität

Tatsache ist, dass es viele Überschneidungen zwischen deinem Leidenschaftsprojekt und der praktischen Arbeit gibt. Und wenn du herausfinden kannst, wo sich die beiden überschneiden, weißt du, auf welche Art von freiberuflicher Arbeit du dich konzentrieren solltest, um dich dorthin zu bringen, wo du sein möchtest.


Filmemacher können immer etwas Neues lernen, indem sie die Arbeit aller Innovatoren vor ihnen analysieren und diese Analysen in Lehrmaterialien umwandeln, für die die Leute bezahlen. Das Angebot, etablierten Musikern bei ihren Websites und Werbeprojekten zu helfen, kann deine eigene Musikkarriere fördern. Schriftsteller können Bücher für andere oder Blogeinträge verfassen für Themen, die sich ums Schreiben drehen.


Indem du die Freiberuflichkeit als etwas betrachtest, das deine kreative Arbeit nicht nur unterstützt, sondern auch nährt, übernimmst du viel erfüllendere Projekte, die dir helfen, eine Nische in der Branche und Kultur zu schaffen, die dich interessiert und die dir Spaß macht. 


4. Trenne beides komplett und plane die Zeit

Haben dein Leidenschaftsprojekt und deine freiberufliche Arbeit nichts miteinander am Hut, dann kannst du es so sehen, als würdest du zwei Berufen nachgehen. Um mehr das tun zu können, was du liebst, musst du auch das, wofür dein Herz schlägt, ernst nehmen und professionell behandeln. Sonst ist es lediglich ein Hobby.


Wenn du also die Arbeit machst, die Geld einbringt, sodass du gut leben kannst, versuche sie so zu planen, dass du beispielsweise nur noch vier Tage in der Woche dieser Tätigkeit nachgehst. In den anderen drei Tagen kannst du dich dann um dein „anderes Geschäft“ kümmern, deiner Leidenschaft. Behandle es genauso wie deinen anderen Beruf auch. Erstelle einen Businessplan mit Zielen und einer Vision.


Wenn du bemerkst, dass dein Leidenschaftsprojekt mehr abwirft, kannst du deine Hauptselbstständigkeit ein wenig zurückfahren und beispielsweise drei Tage hierfür verwenden und den Rest für das andere. Doch wenn du es nicht ernst nimmst, wirst du es auch nicht mit Gewichtigkeit behandeln.


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