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Wie oft sollte man eine Matratze drehen oder wenden?

07.05.2026

Wenn die Matratze nicht mehr das Wahre ist, merkt man das meist in irgendeiner unangenehmen Weise: Man wacht verspannt auf, dreht sich nachts ständig hin und her oder hat morgens das Gefühl, schlechter geschlafen zu haben als früher. Oft liegt das aber gar nicht nur am Alter der Matratze selbst, sondern auch daran, dass sie über Jahre immer gleich belastet wurde. Deshalb empfehlen viele Hersteller, Matratzen regelmäßig zu drehen oder zu wenden. Doch wie oft ist das sinnvoll? Und bei welchen Matratzenarten?

Matratze drehen oder wenden: Warum es überhaupt sinnvoll ist

Auch wenn man sich nachts meist ein bisschen bewegt, liegt der Körper dennoch über Stunden auf denselben Bereichen. Vor allem Schultern, Rücken und Becken üben also dauerhaft Druck auf die Matratze aus.

Mit der Zeit entstehen dadurch ganz typische Liegekuhlen oder Bereiche, die ihre Stützkraft verlieren. Und gerade bei günstigeren Modellen passiert das auch noch überraschend schnell.

Durch regelmäßiges Drehen oder Wenden verteilt sich die Belastung besser über die gesamte Fläche hinweg. Das Material wird dadurch gleichmäßiger beansprucht, wodurch die Matratze länger bequem bleibt, sich der Schlafkomfort verbessern lässt und sich Liegekuhlen vermeiden lassen.

Viele merken übrigens sogar intuitiv, wann es Zeit dafür wird: Die Matratze fühlt sich plötzlich „durchgelegen“ an oder bestimmte Stellen wirken weniger stabil als früher.

Matratze wenden oder drehen - wo liegt der Unterschied?

Die Begriffe werden oft verwechselt, Matratze drehen und Matratze wenden bedeuten aber nicht dasselbe.

Matratze wenden

Beim Wenden der Matratze tauscht man ihre Ober- und Unterseite. Man schläft danach also auf der anderen Seite. Das funktioniert aber nur bei symmetrischen Matratzen, also solchen, die auf beiden Seiten denselben Aufbau haben.

Matratze drehen

Beim Matratze drehen werden nur Kopf- und Fußende vertauscht. Die Liegeseite bleibt gleich.

Gerade bei einer ergonomischen Matratze mit Zonenaufbau ist das oft sinnvoller, weil die Belastung von Schulter- und Beckenbereich dadurch einfach besser verteilt wird.

Wie oft sollte man eine Matratze drehen?

Hier gehen die Empfehlungen ziemlich auseinander.

Als grober Richtwert gilt:

  • mindestens ein- bis viermal pro Jahr,
  • bei neuen Matratzen anfangs häufiger,
  • manche Hersteller empfehlen sogar monatliches Drehen.

Vor allem in den ersten Monaten passt sich das Material meist noch an den Körper an. Deshalb kann es besonders sinnvoll sein, neue Matratzen zunächst öfter zu drehen oder zu wenden.

Ein praktischer Trick: Viele verbinden das einfach mit dem Bettwäschewechsel oder dem Waschen des Matratzenbezugs. So bleibt es leichter im Gedächtnis, weil man alles zusammen erledigt.

Vorsicht: Nicht jede Matratze sollte gewendet werden

Bevor man die Matratze spontan umdreht, sollte man unbedingt prüfen, ob das Modell dafür überhaupt geeignet ist.

Diese Matratzen kann man meist wenden:

  • symmetrische Kaltschaummatratzen,
  • klassische Federkernmatratzen,
  • beidseitig aufgebaute Hybridmatratzen.

Die ergonomische Hybridmatratze BM3 von FlexiSpot ist beispielsweise für das Wenden geeignet - und bietet auf jeder Seite einen unterschiedlichen Härtegrad. Je nachdem, ob man es gerade eher mittelweich oder mittelfest bevorzugt. --altImgStart--{"link":"https://s3.springbeetle.top/prod-common-bucket/commodity/item/Screenshot%202026-05-07%20160732_20260507_aX2Spdp0.png","alt":"Hybrid Premium Matratze mit ergonomischem Design (BM3)"}--altImgEnd--

Diese Modelle sollte man meist nur drehen:

  • Matratzen mit integrierter Visco- oder Gelauflage,
  • ergonomische Zonenmatratzen,
  • Modelle mit klar definierter Oberseite.

Moderne ergonomische Matratzen sind oft ganz speziell aufgebaut. Sie besitzen manchmal auch unterschiedliche Komfortschichten, die gezielt bestimmte Körperbereiche unterstützen sollen.

Kann man Liegekuhlen durch Wenden wieder entfernen?

Leider nein. Das ist ein relativ häufiger Irrtum. Besser ist es also, von vornherein vorzubeugen und die Matratze rechtzeitig zu wenden. Denn wenn Material dauerhaft nachgegeben hat, lässt sich das nicht einfach „zurückformen“ und meist bleibt die Materialermüdung bestehen.

Drehen und Wenden helfen deshalb eher dabei, Abnutzung zu verlangsamen, nicht dabei, bereits entstandene Schäden rückgängig zu machen.

Gerade deshalb lohnt es sich, möglichst früh mit der richtigen Matratzenpflege zu beginnen, um Liegekuhlen zu vermeiden.

Gute Matratzen brauchen weniger „Rettungsmaßnahmen“

Hochwertigere Matratzen halten Belastungen meist länger stand, weil bessere Materialien langsamer ermüden.

Besonders ergonomische Matratzen oder Hybridmatratzen kombinieren mittlerweile verschiedene Schichten so, dass Druck besser verteilt wird und die Unterstützung länger erhalten bleibt.

Die FlexiSpot Hybrid Matratze BM3 stützt beispielsweise durch ihr ergonomisches Design den Körper gleichmäßiger und reduziert dadurch typische Druckpunkte. Gerade wer viel auf der Seite schläft oder morgens häufiger verspannt aufwacht, achtet heute stärker auf solche Eigenschaften.

Wer ohnehin gerade über eine neue Matratze nachdenkt, um seine Schlafqualität zu verbessern: Vom 18. bis 24. Mai gibt es die FlexiSpot BM3 mit 50 % Rabatt. --altImgStart--{"link":"https://s3.springbeetle.eu/dev-de-s3-flexispot/commodity/item/HM2501-20251020-bannerImg-pc.png","alt":"Hybrid Premium Matratze mit ergonomischem Design (BM3)"}--altImgEnd-- --shopstart--{"id":638001,"link":638001,"name":"Hybrid Premium Matratze mit ergonomischem Design","shortName":"BM3","url":"https://s3.springbeetle.eu/dev-de-s3-flexispot/commodity/item/1028_file_1022BM3PLY(1).png","itemFootMarkType":"NEW"}--shopend--

Matratzenpflege: 3 kleine Fehler, die viele begehen

Nicht nur das Drehen spielt eine Rolle. Auch im Alltag gibt es ein paar Dinge, die die Lebensdauer einer Matratze beeinflussen.

1. Zu selten lüften

Matratzen nehmen nachts tatsächlich ziemlich viel Feuchtigkeit auf. Deshalb sollte man sie regelmäßig auslüften lassen, vor allem nach dem Aufstehen. Die Bettdecke eine Weile zurückschlagen hilft oft schon.

Bonus: Matratze ab und zu draußen in der Sonne so richtig auslüften lassen.

2. Immer exakt dieselbe Schlafposition

Natürlich schläft jeder bevorzugt auf einer Seite oder in einer bestimmten Position. Trotzdem belastet das manche Bereiche dann dauerhaft stärker.

3. Keine Unterlage oder schlechter Lattenrost

Selbst die beste Matratze verliert an Komfort, wenn die Unterfederung nicht passt.

Und auch ein Matratzenbezug, den man regelmäßig waschen kann, ist ein echtes Plus für die Matratzenpflege.

Lebensdauer einer Matratze: Wann sollte man sie lieber austauschen?

Irgendwann hilft auch jegliches Drehen und Wenden nicht mehr.

Typische Anzeichen:

  • sichtbare Kuhlen,
  • dauerhaft schlechte Schlafqualität,
  • Rückenschmerzen am Morgen,
  • knarzende oder instabile Bereiche,
  • deutlich nachlassende Stützkraft.

Spätestens dann lohnt sich wirklich eher ein Austausch als weitere Pflegeversuche.

FAQ: Häufige Fragen zum Thema Matratze drehen und wenden

Wie erkennt man, dass eine Matratze gedreht werden sollte?

Oft merkt man, dass die Matratze weniger bequem ist. Wenn bestimmte Bereiche weicher wirken, sich kleine Kuhlen bilden oder man morgens verspannt aufwacht beispielsweise.

Kann häufiges Drehen die Lebensdauer einer Matratze verlängern?

Ja, denn das Drehen verteilt die Belastung gleichmäßiger über die Liegefläche. Dadurch wird das Material weniger einseitig beansprucht - die Abnutzung wird verlangsamt und oft der Schlafkomfort verbessert.

Sollte man eine neue Matratze häufiger drehen?

Gerade in den ersten Monaten kann häufigeres Drehen der Matratze tatsächlich sinnvoll sein, weil sich das Material noch an das Körpergewicht und die Schlafposition anpasst. Viele Hersteller empfehlen, neue Matratzen anfangs ca. einmal pro Monat zu drehen oder zu wenden.