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Wie kann ich mit dem Nähen starten?
06. Apr. 2022
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Du hast vielleicht schon einmal genäht, oder auch nur davon gehört und möchtest dich nun dieser Herausforderung stellen? In diesem Artikel findest Du wichtige Tipps und Tricks, wie Du ganz einfach mit dem Nähen starten kannst!

 

Das Nähen ist ein wunderbares Hobby. Es erlaubt tolle Kleidung herzustellen, die nicht der aktuellen Mode entspricht und dementsprechend völlig kreativ erschaffen werden kann. Oder aber man nutzt seine Nähskills um ein altes Kleidungsstück in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. 

 

Egal, was der Grund für den Start in die Welt des Nähens ist, es ist ein super entspannendes Hobby, das größtmögliche Kreativität bietet. Es gibt kaum Grenzen und je nach Stoffart oder Kleidungsstück warten neue Herausforderungen auf einen, sodass die Arbeit kaum langweilig wird!

 

Equipment

 

Du hast sich also entschieden mit dem Nähen los zu starten, weißt auch, dass Du wohl irgendetwas dafür brauchen wirst, Du bist aber noch unsicher, was genau das sein soll. Gleich vorweg sollte gesagt werden, hier findest Du die Utensilien, die uns am Wichtigsten erscheinen. Allerdings muss es von keinem sofort das allerbeste und allerteuerste sein. Wenn Du gerade erst startest und noch nicht so recht weißt, ob dir das überhaupt Spaß macht, solltest Du sich so viel wie möglich ausleihen, oder eher auf preisgünstigere Varianten zurückgreifen. Aber genug geplaudert, was braucht es denn nun?

 

Nähmaschine

 

Ganz wichtig ist eine gute Nähmaschine, die auf dich und deine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Am besten gehst Du in ein Fachgeschäft für Nähmaschinen und lässt Du beraten, oder - falls Du einen Nähkurs machst - fragst Du doch die Kursleitung, worauf Du insbesondere beim Kauf der Nähmaschine achten solltest. Damit wäre auch schon die größte Hürde genommen und im Folgenden findest Du nun die weiteren wichtigen Werkzeuge.

 

Stoffschere

 

Eine gute Stoffschere ist das A und O eines jeden (Hobby-) Schneiders. Du ermöglichst es den Stoff schön her zu schneiden und damit die optimalen Schnitte zu setzen, damit dem Nähvergnügen nichts mehr im Wege steht. Stoffscheren bekommst Du bei jedem Fachgeschäft rund ums Nähen.

 

Stecknadeln

 

Nimmst Du am besten auch gleich eine Packung Stecknadeln mit, die dir beim Nähen sehr viel nützen. Du kannst sie verwenden um Schnittteile aneinander zu heften, noch bevor Du zu nähen beginnst, oder um Änderungen abzustecken.

 

Backpapier

 

Erhältlich in jedem Supermarkt, aber super praktisch. Mit dem Backpapier kannst Du die Schnitte ganz einfach von den Vorlagen abpausen und anschließend auf den Stoff übertragen.

 

Schneiderkreide

 

Apropos auf den Stoff übertragen. Wir wollen natürlich keine Reste von Farbe auf unserer Kleidung sehen, also greifst Du am besten auf Schneiderkreide zurück. Damit kannst Du die Schnitte auf den Stoff übertragen und hast Du damit die perfekte Vorlage zum Nähen. Wenn Du dann fertig bist, wächst Du dein fertiges Kunstwerk einfach und die Kreide ist verschwunden!

 

Maßband

 

Du wirst früher oder später auch etwas abmessen müssen. Ob das nun dein Körperumfang ist oder Längen auf dem Stoff, ein qualitativ gutes Maßband gehört auf jeden Fall in Ihr Nähkistchen! 

 

Nahtauftrenner

 

Nahtauftrenner ist ein weiteres wesentliches Werkzeug, das in jedem Fachgeschäft erhältlich ist. Du bist unabdingbar, falls einmal eine Naht nicht so gelungen ist wie geplant. Dann kann mit dem Nahtauftrenner ganz einfach die Naht wieder aufgetrennt und neu genäht werden. 

 

Nadel und Faden

 

Zu guter Letzt braucht es natürlich auch noch Nadel, Faden und den richtigen Stoff. Wenn Du noch nichts davon zu Hause hast, kannst Du einfach eine Packung Nadeln und ein Starterset Nähgarn nimmst. Dann hast Du viele Farben zur Auswahl und können rasch mit wenigen Kosten Ihre Reise zum Hobbyschneider starten!

 

Lernen von Jemandem

 

Egal, ob Du begeisterte Hobbyschneider in der Familie oder im Freundeskreis hast, suchst Du sich jemanden, der dir bei Fragen zur Verfügung steht. Alternativ kannst Du sich auch Youtube Videos ansehen oder aber einen Nähkurs besuchen. Gerade zu Beginn ist das Leben viel einfacher, wenn Du jemanden um Rat bitten kannst, der routiniert ist und dir mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Damit wird das erste Projekt garantiert ein Erfolg und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Du voller Feuereifer weitermachen möchtest!

 

Richtiges Startprojekt

 

Noch nie ist ein Meister vom Himmel gefallen, auch wenn wir das manchmal gar nicht gerne hören. Aber wie bei jedem Projekt ist es wichtig zu sehen, wie viel man sich zutraut. Ist das erste Projekt zu schwierig, kann es leicht passieren, dass Du frustriert bist und alles hinschmeißt. Wenn Du aber die Herausforderung brauchst: Bitte, startest Du gerne auch ein etwas schwierigeres Projekt. Vielleicht kann dir auch die Person, die dir als Lehrer zur Seite steht dabei helfen, dein erstes Startprojekt auszuwählen und Du anschließend dabei unterstützt, es umzusetzen. 

 

Generell empfiehlt es sich allerdings, dass Sie das erste Projekt nicht allzu schwierig gestalten sondern sich für eine einfachere Aufgabe entscheiden. Sobald Du etwas sicherer in der Handhabung bist, können Sie jederzeit auf herausfordernde Projekte umsteigen.

 

No Perfektionismus

 

Das klingt jetzt mega einfach und vielleicht denkst Du sich “ist ja eh klar!”. Allerdings wirst Du vermutlich recht rasch bemerken, dass Du möglicherweise mit jeder kleinen Unebenheit, dem dummen kleinen eingenähten Fältchen oder der nicht 100 Prozent geraden Naht unzufrieden sind. 

 

Natürlich ist es gut, wenn Du versuchst genau zu arbeiten, das wird dir die Arbeit erleichtern und das Endergebnis umso schöner machen. Allerdings kann es fatal sein, wenn Du schon zu Beginn allzu streng mit sich bist. Das kann sehr leicht die Motivation zerstören. Stellst Du dich vor, Du nähst einen ganz einfachen Tellerrock, der innerhalb weniger Stunden fertig sein kann. Aber wegen jeder Kleinigkeit machst Du immer wieder alles neu.

 

Vielleicht ist das Endergebnis dann perfekt (falls Sie je da hin kommen) aber vermutlich bist Du auch frustriert, wie lange es gedauert hat. 

 

Nimmst Du also insbesondere deine ersten Projekte gerne etwas lockerer. Du wirst sehen, wie rasch sich deine Fähigkeiten verbessern werden und wie schnell die kleinen Schnitzer vom Beginn nicht mehr passieren. Wenn Du weit genug fortgeschritten bist, kannst Du immer noch beginnen, deine Erstlings Projekte noch einmal zu überarbeiten oder anderweitig aufzuwerten, vergeudest Du aber gerade zu Beginn nicht zu viel Zeit auf Perfektion!

 

Happy sewing!


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