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Wie geht man am besten mit einem variablen Einkommen um?
25. Mar. 2022
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Es kann viele Gründe geben, warum manche nicht immer den gleichen Betrag pro Monat verdienen. Sei es, weil dein Gehalt hauptsächlich auf Provisionen basiert, du Schicht- oder Saisonarbeit machst oder weil du selbstständig bist. 

 

Diese Art Einkommen kann Vorteile haben, doch sie fordert vor allem mehr Voraussicht als ein kontinuierlich gleiches Gehalt. Wie geht man also am besten mit den unterschiedlichen Beträgen, die einen im Monat zur Verfügung stehen, um?


Besonders als Selbstständiger sind die Zeiten, in denen der Geldfluss stockt, nicht einfach. Da man keinen Arbeitgeber als Sicherheit hat oder ein Grundgehalt, auf das man zumindest zurückgreifen kann, wird man schnell mal nervös. Daher ist es wichtig, dass man einige Vorkehrungen trifft, um nicht bei ruhigeren Zeiten sofort in Panik zu verfallen. Gleiches gilt für diejenigen, deren Gehalt erheblich von Verkaufsprovisionen abhängt. Wir haben ein paar hilfreiche Tipps, wie man dafür sorgt, dass man auch bei Durststrecken die Nerven nicht verliert.


1. Sieh dir deine Erfolgsbilanz an

Oft ist es nicht unbedingt nur das Geld, das in schlechteren Zeiten fehlt, sondern auch der Erfolg. Das kann die Motivation enorm drücken. Wenn du also das Gefühl hast, dass du einen viel zu ruhigen Monat hast oder dass du einen Kunden verlieren könntest, verfalle nicht gleich in Panik. Blick ausnahmsweise mal zurück in die Vergangenheit. Nimm dir deine Lohnabrechnungen oder Buchhaltungsbilanzen zur Hand und geh sie durch.


Wie sah es zur gleichen Zeit im Vorjahr aus? Zeichnet sich vielleicht sogar ein Muster ab wie Urlaubszeit, Jahreszeiten, viele Feiertage usw.? Und wirf ruhig einen Blick auf all die Monate, in denen du erfolgreich warst. Warum solltest du es nicht wieder schaffen? Du weißt, wie es geht und wenn du diesen Kunden tatsächlich verlieren solltest, so sei es. Du wirst einen Neuen finden oder kannst die Bestehenden ausbauen.


Erinnere dich auch an die Zeiten zurück, als du vor Arbeit nicht mehr wusstest, wo vorne oder hinten ist. Wie sehr hast du dir dann eine Auszeit gewünscht. Genieße die ruhige Zeit nun stattdessen! Tu etwas für dich selbst oder nutze die Zeit, um dein Geschäft oder deine Verkaufsstrategie zu überdenken. Oder bilde dich weiter. All dies kann dir für die Zukunft mehr Einkommen bescheren. 


2. Passe deine Arbeit an

Du weißt, dass es Arbeit gibt. Vielleicht nicht ganz genau das, was du gerne tun würdest, doch wenn du dich ein wenig anpasst, kannst du das Einkommen erzielen, das du brauchst. Es mag nicht so viel Spaß machen wie die Tätigkeiten, in denen du dich wohlfühlst, doch um eine Durststrecke zu überwinden, ist es okay. Es heißt nicht, dass du es immer tun musst. 


Prüfe vorab deinen Finanzen. Sieht es wirklich so mager auf deinem Konto aus oder kannst du ein paar Monate mit weniger Arbeit tatsächlich mühelos leben? Mach dir eine detaillierte Aufstellung, damit du einen guten Überblick erhältst. Dies können deine Gedanken enorm beruhigen, wenn du schwarz auf weiß sehen kannst, dass du dich gar nicht sorgen musst.


Geh auch deine offenen Rechnungen durch und hake bei den Schuldnern nach, um die offenen Beträge einzufordern. Im Zweifel kannst du dich nun um eine externe Hilfe bemühen, die für dich die Außenstände eintreiben. 


Bist du bei einem Unternehmen angestellt und auf Provisionsbasis tätig, versuche gemeinsam mit deinem Vorgesetzten, Kollegen oder einem Mentor die Gründe für die Durststrecke zu finden. Musst du eventuell deine Verkaufsstrategien anpassen? Wie ergeht es deinen Kollegen im Moment? Ist dein Arbeitgeber eventuell gewillt, dir Schulungen zur Verfügung zu stellen? Da Verkaufsberufe sehr auf die Zielerreichung ausgelegt sind, zeigst du damit, dass du proaktiv handelst und es ist keineswegs ein Eingeständnis von Schwäche.


3. Handle und denke um

Unsicherheit darüber zu haben, woher der nächste Kunde oder die nächste Zahlung kommen wird – aufgrund des variablen Einkommens – ist ein natürlicher Teil des Prozesses, denn wenn du keine Angst hättest, wäre es dir egal. So stressig es auch sein mag, diese Angst ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Verhaltens. Es kann auf Kampf oder Flucht reduziert werden.


Anstatt den Kopf in den Sand zu stecken und passiv abzuwarten, begib dich in den Kampfmodus, um in Aktion zu treten. Oft ist das beste Mittel gegen das Gefühl der Hilflosigkeit als Selbstständiger oder jemand, dessen Gehalt von Provisionen abhängt, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um sich Arbeit zu verschaffen.


Wenn du Maßnahmen ergreifst und alles machst, was du kannst, wirst du die Beruhigung haben, dass du zumindest alles in deiner Macht Stehende getan hast. Dies wird außerdem dein Vorgesetzter sehen. Und als Freiberufler können sich die Investitionen in deine Struktur auch später enorm auszahlen. 


Sie es als Chance an, dass du nun ohne den üblichen Zeitdruck alles zu überdenken und dich neu gruppieren kannst. Der Schlüssel hier ist, sich daran zu erinnern, dass es immer am besten ist, Maßnahmen zu ergreifen, wenn die Zeiten langsamer sind, als nur darauf zu warten, dass sich ein alter Kunde meldet oder dir die Arbeit einfach zufliegt.  


4. Arbeite an anderen Projekten

Es gibt auch eine andere Alternative, die Ausfallzeiten anzugehen. Wenn du die Möglichkeit hast, beispielsweise, weil du selbstständig bist, befasse dich mit den Projekten, denen du dich schon immer mal widmen wolltest, aber keine Zeit dafür hattest. 


Denk daran zurück, als du mit deiner Selbstständigkeit begonnen hast. Was war deine Vorstellung davon? Dass du mehr Zeit für das eine oder andere hast, doch leider ist dem nicht so? Dann ist nun eine hervorragende Zeit, dich damit zu beschäftigen. Versuche, deine Ziele für diese Leidenschaftsprojekte so zu legen, dass du sie nicht abermals brachliegen lässt, wenn die Zeiten wieder hektischer werden. Brauchst du einen bestimmten Kurs, um ein Projekt durchzuführen? Mach ihn jetzt! Aber bleib dran. Wer weiß, was sich später daraus ergibt. 


Berufe, die auf einem variablen Einkommen basieren oder eine Selbstständigkeit können manchmal nervenaufreibend sein. Dies ist besonders der Fall, wenn das Bankkonto leer ist und man nichts auf der hohen Kante hat. Daher solltest du in den „fetten Zeiten“ immer ein wenig auf die Seite legen, um in den ruhigeren Momenten diese Ruhe einfach genießen oder sie für die Zukunftsplanung verwenden zu können.


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