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Wie du mit einer toxischen Arbeitsumgebung umgehen kannst
24. Nov. 2021
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Es ist nicht ungewöhnlich, dass jeder von Zeit zu Zeit einen miesen Arbeitstag hat und man sich ab und zu über die Gewohnheiten von Kollegen ärgert. Wenn eine schlechte und toxische Stimmung jedoch die Regel ist, handelt es sich eventuell um eine negative Arbeitsumgebung.

 

Jeder hat Tage, an denen er nicht zur Arbeit gehen möchte, wie er es lieber tun würde. Wenn du jedoch alleine bei dem Gedanken daran depressiv oder körperlich krank wirst, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass du dich in einer toxischen Arbeitsumgebung befindest. 


Was ist eine toxische Arbeitsumgebung?

Eine negative Arbeitsumgebung lebt von Drama, Demotivation und mentalem Stress. Die Gründe hierfür können beim Chef einer Abteilung oder des ganzen Unternehmens liegen, welcher mehr regiert als führt. Oder aber auch unter den Kollegen, die alles und jeden als Konkurrenz sehen und daher kein Teamgeist herrscht. 


Diese Art von Arbeitsumfeld kann nicht nur deiner Moral schaden, sondern ebenso zu Problemen mit deiner mentalen und sogar physischen Gesundheit führen. Stress kann sich auch auf körperliche Weise manifestieren. Untersuchungen haben gezeigt, dass Bluthochdruck, Erschöpfung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu den häufigsten Krankheiten gehören, die aus einem toxischen Arbeitsumfeld resultieren. 


Was sind die Ursachen eines toxischen Arbeitsumfeldes?

Die Ursachen liegen meist bei der Führung des Unternehmens. Sei es durch ein regelrechtes Regime, welches zu einem harten Konkurrenzkampf zwischen den Arbeitnehmern resultiert oder zu Frust und Stress führt. Oder aber auch, weil die Chefs nicht eingreifen, wenn bestimmte Mitarbeiter schlecht mit anderen auskommen. Auch zu viel Druck und zu wenig Unterstützung kann zu einer negativen Arbeitsmoral führen.



Anzeichen einer toxischen Arbeitsumgebung

Wenn das Umfeld der Mitarbeiter an einem Arbeitsplatz verhindert, dass jeder sein Bestes geben kann und sogar das Privatleben der Einzelnen beeinflusst, kann man von einem toxischen Arbeitsumfeld sprechen. Nicht nur das mentale Befinden wird dadurch erheblich beeinflusst, auch das körperliche. 


Der Hauptgrund hierfür ist, dass ein toxisches Arbeitsumfeld zu Stress führt und dieser ist bekanntlich für einige physische und psychische Beschwerden verantwortlich. 


  • Probleme beim Einschlafen

Bei vielen rattert es abends im Bett im Kopf, weil sie mit der Situation nur schlecht zurechtkommen. Damit fällt das Einschlafen schwer oder du wachst sehr früh auf und kannst nicht mehr weiterruhen. Dadurch erhältst du nicht die sieben bis acht Stunden Schlaf pro Nacht, die für einen produktiven und angenehmen Tag notwendig sind.


  • Veränderte Essgewohnheiten

Jeder reagiert auf Stress anders, doch die meisten stellen eine Veränderung in den Essgewohnheiten fest. Sei es, dass du keinen Appetit hast und somit deinen Körper schwächst oder dass du zu viel isst, was dich beruhigt und dir ein gutes Gefühl gibt. Manche greifen sogar vermehrt zur Flasche, was wiederum in einen schlechten Schlaf und wenig Energie am nächsten Tag führt.


  • Angstzustände

Viele reagieren mit Furcht auf eine toxische Arbeitsumgebung, die sich nicht nur auf die Zeit im Büro beschränkt. Das Selbstbewusstsein kann sinken, die allgemeine Zufriedenheit ist gestört und vielleicht hast du sogar Angst, deinen Job zu verlieren. 


Wie erkennt man, ob ein Arbeitsumfeld toxisch ist?

Es ist nicht leicht, auf den ersten Blick zu erkennen, weshalb einige Vorgesetzte gar nicht auf die Idee kommen, dass das Arbeitsumfeld, in dem ihr Team arbeitet, giftig ist. Häufige Anzeichen sind: 

 

1. Hohe Krankheitsraten von Mitarbeitern 

Viel Stress durch toxische Umgebungen kann dazu führen, dass sich die Arbeitnehmer müde und körperlich unwohl fühlen. Dies resultiert in eine überdurchschnittlich hohe Quote an Ausfällen und somit Krankschreibungen. 

 

2. Narzisstische Führung 

Leder gibt es einige Chefs, die regieren und nicht führen. Keiner traut sich oder macht sich die Mühe, ihm zu sagen, dass er falschliegt oder seine Mitarbeiter unter diesem „Führungsstil“ leiden. Dies kann sich in zweierlei Arten auswirken: Die direkten Führungspositionen unter diesem Boss geben den Druck an ihre Teams weiter. Oder sie zeigen gar keine Führung, sondern tun nichts dagegen. 

 

3. Wenig Mitarbeitermotivation

Die Teammitglieder in einer toxischen Arbeitsumgebung sind nur wenig motiviert und bringen entsprechend auch weniger Leistung. Sie sind nicht bereit, mehr zu tun als notwendig, um Problemen aus dem Weg zu gehen.  

 

4. Es gibt keine Kommunikation

In einem toxischen Arbeitsumfeld ist es schwer, seine Arbeit zu machen und dies mit Erfolg, da es an einer offenen Kommunikation mangelt. Üblicherweise wird auch mit positivem Feedback sehr gespart oder es existiert gar nicht. Die einzige Kommunikation, die es gibt, sind regelrechte Befehle, ohne auf die Bedürfnisse der Angestellten zu achten. 

 

4. Hohe Mitarbeiterfluktuation

Die meisten werden bei einer toxischen Arbeitsumgebung sehr schnell die Flucht ergreifen und sich einen anderen Job suchen. Wenn viele Menschen gehen, ist dies ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt. 

 

5. Es gibt viel Klatsch und Gerüchte

Es gibt keine echten Freundschaften und jeder scheint nur auf sich selbst gestellt zu sein. Klatsch und Gerüchte sind weit verbreitet und konzentrieren sich darauf, andere schlecht aussehen zu lassen.


So kannst du mit einem toxischen Arbeitsumfeld umgehen

Es ist nicht einfach zu erkennen, ob die Arbeitsumgebung an sich toxisch ist oder ob es sich lediglich um Einzelpersonen handelt, die dafür verantwortlich sind. Auch die Situation jedes Einzelnen kann schwierig sein, sodass eine Kündigung nicht immer möglich ist. Es gibt jedoch einige Strategien, wie du damit umgehen kannst. 

 

1. Finde Menschen, denen es genauso geht wie dir

Wenn es sich um eine toxische Arbeitsumgebung handelt, bist du sicherlich nicht die einzige Person, die darunter leidet. Finde andere, denen es genauso geht. 

 

2. Sorge für Ausgleich in deiner Freizeit

Versuche, in deiner Freizeit einen positiven Ausgleich zu finden. Sei es durch Sport oder indem du dich mit positiven Menschen umgibst, die dich lieben. 

 

3. Konzentriere dich ausschließlich auf deine Arbeit

Plane deinen Tag so gut wie möglich und konzentriere dich ausschließlich auf deine Tätigkeiten, ohne auf das toxische Umfeld einzugehen. 

 

4. Mach Aufzeichnungen über alles

Egal, was du tust, mach dir Notizen über Exempel, in denen gemobbt wird oder keine Unterstützung gegeben wird. Speichere E-Mails, Nachrichten und Beispiele, um Beweise dafür zu haben, wenn es notwendig ist, es zu belegen. 

 

5. Plane deine Ausstiegsstrategie

Du solltest nicht vorschnell deinen Job hinwerfen, besonders wenn du keinen anderen hast. Gehe mit Bedacht vor und plane deinen Ausstieg sorgfältig. 

 

6. Konfrontiere die Person einzeln oder im Team

Wenn es Einzelpersonen sind, die für die toxische Umgebung verantwortlich sind, sollten diese konfrontiert werden. Zwar birgt dies Risiken in sich, besonders wenn es sich um den Chef handelt. Daher solltest du immer einen Plan B haben. Doch wenn niemand sich beschwert, wird nie etwas geschehen.


Wir von FlexiSpot können dir leider nicht bei einer toxischen Arbeitsumgebung helfen, doch uns liegt das Wohl aller sehr am Herzen. Ein ergonomischer Arbeitsplatz trägt dazu bei, dass du dich wohlfühlst und produktiver arbeiten kannst – und dies hoffentlich in einem gesunden Arbeitsumfeld.

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