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Wie du Ermüdung am Stehpult vermeiden kannst

08 März. 2023

Die sehr erfreuliche Gesundheitswelle, welche das Arbeiten im Stehen sehr beliebt gemacht hat, sorgt dafür, dass immer mehr Menschen weniger sitzen. Doch einige übertreiben es allerdings mit dem Stehen. Denn wie auch zu langes Sitzen zu gesundheitlichen Schäden führen kann, ist das bei zu viel Stehen ebenso der Fall.



Du wirst dich nun fragen, hey, was ist nun richtig und was soll ich überhaupt tun? Es ist ganz einfach: der Mix macht's! Idealerweise wechselst du stündlich deine Position. Mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch wie das höhenverstellbare Tischgestell E8 oder der Bambus-Schreibtisch EW8-BB von FlexiSpot kannst du deinen Tisch auf Knopfdruck ganz bequem auf die für dich ideale Steh- oder Sitzposition fahren. Die Bedienelemente der Tische verfügen über Speichertasten, sodass du deine Höhen einspeichern kannst und beim Wechsel nur noch eine Taste drücken musst.


Dennoch fällt einigen vor allem die Umstellung von acht oder mehr Stunden täglich Sitzen auf das Arbeiten im Stehen recht schwer. Unser Körper ist diese Position nicht mehr gewohnt und so kann es anfangs tatsächlich erst einmal zu Schmerzen und Ermüdungen kommen.


Damit dir der Wechsel leichter fällt und du während deiner Stehzeiten keine Schmerzen hast oder schnell schlapp machst, haben wir nachfolgend für dich die besten Tipps zusammengestellt, wie du das Arbeiten im Stehen lieben wirst.


1. Nimm die richtige Stehposition ein


Genau wie beim Sitzen ist die korrekte Körperhaltung sehr wichtig. Nur dann wirst du nicht unter Schmerzen oder Ermüdung leiden. Machst du es richtig, wirst du schnell bemerken, dass du einen regelrechten Energieboost erhältst. Stehst du falsch – vor allem für längere Zeit, riskierst du eine Schädigung deiner Gelenke, Muskeln und Bänder.


  • Achte beim Arbeiten im Stehen auf diese Punkte:
  • Halte dein Kinn parallel zum Boden
  • Die Schultern sollten locker und gerade bleiben
  • Halte deine Wirbelsäule gerade
  • Beuge im Stehen die Knie leicht, strecke die Beine aber nicht durch.
  • Halte die Bauchmuskeln angespannt
  • Die Hüften sollten sich auf gleicher Höhe befinden

2. Verwende bequeme Schuhe


Du wirst sehr schnell merken, wenn du mit Stöckelschuhen am Stehpult arbeitest, dass du Schmerzen hast und nicht lange stehen kannst. Das solltest du auf keinen Fall tun, denn damit schadest du deinem Körper mehr, als du ihm nützt.


Trage flache Schuhe oder stehe ganz ohne sie. Idealerweise sollten die Schuhe ein Fußbett haben, das das Fußgewölbe stützt. Dadurch werden die Sehnen, Muskeln und Bänder weniger belastet. Das bedeutet, dass du beim Stehen keine Schmerzen und Ermüdungserscheinungen in deinen Füßen hast.


Laufschuhe oder Turnschuhe mit Gel-Einlegesohlen federn den Druck beim Stehen ab und verhindern so Ermüdung. Du kannst aber auch gerne in Socken oder Barfuß arbeiten, wenn es deine Kollegen nicht stört. Dies fördert die natürliche Form des Fußes und kann sich besonders befreiend anfühlen.


3. Steh nicht starr, sondern aktiv


Wenn du stehst, bleib nicht starr stehen, sondern verlagere dein Gewicht von einem Bein auf das andere oder stütze einen Fuß auf einer Fußstütze ab. Dein Körper ermüdet, wenn er zu lange in der gleichen Position verharrt.


Indem du deine Haltung wechselst, förderst du die Durchblutung und regst das Herz-Kreislauf-System an. Andere Möglichkeiten sind:


Verwende eine Anti-Ermüdungsmatte

Eine spezielle Matte, die gepolstert und gummiert ist, dient als Puffer zwischen deinen Füßen und dem harten Boden. Da sie etwas weicher ist, werden beim Stehen deine Muskeln in den Beinen leicht angeregt, sodass du nie statisch stehst. Zudem ist es sanfter zu deinen Gelenken.


Verwende ein Balance Board

Für Berufstätige eignet sich ein Balance Board hervorragend für die Arbeit im Stehen, um die Muskeln zu stärken, die Bänder zu dehnen und deinen Gleichgewichtssinn zu trainieren. Es gibt unterschiedliche Arten von Balance Boards, angefangen bei solchen für Anfänger bis hin zu absoluten Profi-Boards.


4. Mach regelmäßig Dehnungsübungen


Wenn du vom Sitzen zum Stehen wechselst, mach eine kurze Pause und dehne deinen Körper. Vor allem die Nacken-, Schulter- und Rückenmuskeln sind sehr beansprucht und können eine kleine Pause mit Dehnung gebrauchen.


Denke auch an deine Handgelenke, die beim Tippen den ganzen Tag über Höchstleistungen vollbringen. So beugst du einer Überbeanspruchung der Sehnen und dem Karpaltunnelsyndrom vor.


5. Verwende eine Stehhilfe


Es ist absolut erlaubt, sich beim Stehen ein wenig Unterstützung zu holen. Hierfür kannst du einen Stehhocker wie den BH4 von FlexiSpot oder den BH3 – Wobble Hocker verwenden. Diese Hocker lassen sich so hochstellen, dass du dich bequem daran abstützen kannst. Aber nicht zu sehr, denn schließlich solltest du noch immer im Stehen arbeiten.


Diese Hocker verfügen über eine bewegliche Basis, sodass sie sich bei der Verwendung leicht bewegen. Dies sorgt dafür, dass deine Muskeln – vor allem in der Rumpfgegend – subtil trainiert werden. Damit wird die Durchblutung deiner Beine angeregt, was die Herz-Kreislauf-Funktion verbessert.


Du kannst den Hocker natürlich auch im Sitzen verwenden, was dank der beweglichen Basis dazu führt, dass du nicht starr sitzt und dein Rumpf gestärkt wird. Das kann eine Entlastung für deinen Rücken und vor allem für das Becken bringen.


6. Mach das Stehen zum Spaß


Starr zu stehen bei der Arbeit ist genauso langweilig und eventuell sogar schädlich wie starres Sitzen. Besonders für diejenigen, die „Hummeln im Hintern“ haben, ist die Möglichkeit zum Stehen ein Geschenk. Warum nicht also einfach deine Lieblingsmusik auf die Kopfhörer legen und bei der Arbeit im Stehen ein wenig tanzen?


Das wirkt sich nicht nur sehr positiv auf den Körper aus, sondern auch auf deine Stimmung und sogar auf deine Kreativität. Du wirst vor allem auch bemerken, dass du bei weitem nicht so müde bist, als würdest du nur ständig sitzen.


Vor allem nach dem Mittagessen empfehlen wir dir, eine Arbeitssession mit Musik im Stehen einzulegen – nachdem du einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft gemacht hast. Dadurch wirst du das Nachmittagstief erfolgreich bekämpfen können und so rundum produktiv bleiben.


Und nun wünschen wir dir viel Spaß bei der Arbeit im Stehen (und sitzen, denn Abwechslung ist gefragt, wie du nun weißt). Hier findest du die besten Sitz-Steh-Schreibtische für jedes Budget.