Kostenloser Versand in DE, AT, LU
Bis zu 10 Jahre Garantie
60 Tage Rückgaberecht

Wie beeinflusst die Ernährung Deinen Schlaf?

12 Juli. 2023

Die Nahrung, die Du zu Dir nimmst, beeinflusst fast alles, was Du tust. Daher ist es so wichtig, darauf zu achten, was Du Deinem Körper zuführst. Eine gute Ernährung hat viele Vorteile: Sie verringert das Risiko von Krankheiten wie Schlaganfall, Typ-2-Diabetes und Herzkrankheiten, hebt Deine Stimmung und gibt Dir mehr Energie. Sie kann sogar Deinen nächtlichen Schlaf verbessern, ein weiterer wichtiger Aspekt für einen gesunden Körper und Geist. Eine erholsame Nachtruhe bietet viele der gleichen Vorteile wie eine bewusste Ernährung. Sie gehen sogar Hand in Hand.

Die falschen Lebensmittel zur falschen Zeit zu essen, kann sich negativ auf Deine Schlafqualität auswirken, die eine wichtige Rolle für Deine körperliche und geistige Gesundheit spielt. Umgekehrt ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Du nach einer Nacht mit schlechtem Schlaf schlechte Entscheidungen in Bezug auf Deine Ernährung triffst. Im Folgenden erfährst Du, wie Du Deine Ernährung verbessern kannst, um besser schlafen zu können, einschließlich der besten Lebensmittel für besseren Schlaf und was Du vermeiden solltest.

Wie sich schlechter Schlaf auf Deine Gesundheit auswirkt

Die empfohlene Schlafdauer für Erwachsene liegt bei sieben bis neun Stunden pro Nacht. In dieser Zeit durchläuft Dein Gehirn die vier Schlafphasen: drei NREM-Phasen (Non-Rapid Eye Movement) und eine REM-Phase (Rapid Eye Movement).

NREM-Schlaf: Die ruhigen Schlafphasen, in denen Dein Gehirn daran arbeitet, Erinnerungen und Wissen zu speichern und Deinen Körper zu reparieren, zu erfrischen und zu regenerieren.

REM-Schlaf: Die aktive Schlafphase, in der Dein Körper daran arbeitet, Zellen und Muskelgewebe zu reparieren, das Knochen- und Muskelwachstum zu fördern und das Immunsystem zu stärken.

Wenn Du oft mitten in der Nacht aufwachst oder Schwierigkeiten hast, durchzuschlafen, hinderst Du Deinen Körper daran, die notwendigen Prozesse ablaufen zu lassen, die Dich gesund und leistungsfähig halten. Anhaltend schlechter Schlaf macht Dich anfällig für:

  • Herzkrankheiten
  • Schlaganfall
  • Gewichtszunahme
  • Bluthochdruck
  • Schlechtes Gedächtnis
  • Geschwächtes Immunsystem

Eine unausgewogene Ernährung ist meistens der Grund für schlechten Schlaf, vor allem, wenn Du bestimmte Lebensmittel zu kurz vor dem Schlafengehen isst.

Es scheint einen klaren Zusammenhang zwischen der Ernährung und Deiner Schlafqualität zu geben. Die Beziehung zwischen Schlaf und Ernährung ist sehr komplex und wir wissen nicht alles über alle Zusammenhänge zwischen Schlaf und Essen. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass jeder biologische Prozess, auch der Schlaf, von der richtigen Menge an Nährstoffen beeinflusst wird.

Ein hoher Blutzuckerspiegel hat zum Beispiel Auswirkungen auf Deine momentane Energie, was Dich am Schlafen hindern kann. Andere Nährstoffe beeinflussen die Neurotransmitter, die es Dir erleichtern, Dich zu entspannen und Dein Gehirn für den Schlaf abzuschalten.

Nicht nur die Ernährung beeinflusst den Schlaf, sondern auch die Qualität des Schlafs, den Du bekommst, kann sich auf Deine Essgewohnheiten auswirken. Interessanterweise geht die Beziehung in beide Richtungen. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass sich schlechter Schlaf negativ auf das Gleichgewicht der Hormone auswirkt, die das Hungergefühl beeinflussen, und Menschen, die weniger schlafen, essen meistens mehr.

Wenn Du Dich bewusster entscheidest, was Du isst und wann Du es isst, kann das einen großen Einfluss auf Deine Schlafqualität haben.

Ernährungstipps für einen besseren Schlaf

Wenn Du Dich an ein paar einfache Regeln hältst, wirst Du schnell feststellen, dass es sich positiv auf Deinen Schlaf auswirkt.

1. Iss ein ausgewogenes Abendessen

Die Bausteine eines ausgewogenen Abendessens sind eine Proteinquelle, eine ballaststoffreiche Kohlenhydratquelle und Gemüse. Das kann wie eine gegrillte, marinierte Hähnchenbrust, etwas Quinoa und gebratenes Gemüse aussehen. Du kannst aber auch kreativ werden, z. B. mit einem Kokosnuss-Curry mit Tofu und gebratenem Gemüse, das mit braunem Reis serviert wird.

2. Iss Lebensmittel, die die Serotoninproduktion fördern

Serotonin wird benötigt, damit Dein Körper Melatonin herstellen kann, das Hormon, das für die Regulierung des Schlafs verantwortlich ist. Allerdings kann auch zu viel Serotonin für einen schlechten Schlaf sorgen.

Damit Dein Körper die richtige Menge an Serotonin produzieren kann, musst Du Tryptophan zu Dir nehmen, eine Aminosäure, die in den meisten tierischen Lebensmitteln, Hafer, Nüssen und Samen enthalten ist. Außerdem brauchst Du eine Kohlenhydratquelle, damit das Tryptophan für Serotonin statt für andere Prozesse verwendet werden kann. Andere Nährstoffe wie Vitamin B6, das unter anderem in Süßkartoffeln enthalten ist, werden ebenfalls für die richtige Menge an Serotonin benötigt.

3. Iss etwa drei Stunden vor dem Schlafengehen

Vielleicht hast Du schon einmal gehört, dass Du kurz vor dem Schlafengehen nichts mehr essen sollst, wenn Du eine gute Nachtruhe haben willst. Aber wie früh genau solltest Du aufhören zu essen? Das ist jedoch bei jedem anders. Die meisten Experten empfehlen, drei Stunden vor dem Zubettgehen zu essen, um einen guten Schlaf zu bekommen. Manche können auch kurz vor dem Schlafengehen essen und trotzdem gut schlafen. Daher solltest Du es am besten bewusst ausprobieren.

4. Vermeide Koffein, zuckerhaltige Getränke und Alkohol vor dem Schlafengehen

Du weißt wahrscheinlich, dass Koffein nicht das beste Getränk für die Nacht ist, aber was ist mit Alkohol oder Säften? Nelson sagt, dass Du auch diese in den Stunden vor dem Schlafengehen meiden solltest.

Flüssigkeitszufuhr ist der Schlüssel zu einer guten Nachtruhe. Alkohol dehydriert dich, also solltest Du als ersten Schritt den Alkoholkonsum vor dem Schlafengehen reduzieren. Auch stark zuckerhaltige Getränke können den Schlaf beeinträchtigen, ebenso wie koffeinhaltige Getränke.

Wenn Du Probleme mit dem Schlafen hast, überprüfe auf jeden Fall, wann Du die letzten koffeinhaltigen Getränke vor dem Schlafengehen konsumiert hast.

Weitere Maßnahmen, wie Du Deinen Schlaf verbessern kannst

Natürlich ist die Ernährung nur ein Faktor von vielen, der Deinen Schlaf beeinflusst. Einer der wichtigsten Gründe, warum viele schlecht schlafen, ist, dass das Bett nicht bequem oder auf den Körper eingestellt ist, die Temperatur im Raum und Schmerzen durch falsches Liegen.

Die meisten Probleme kannst Du mit einem auf Deinen Körper anpassbaren Bett loswerden. Der elektrisch verstellbare Lattenrost S1 von FlexiSpot lässt sich im Kopfbereich stufenlos verstellen, damit Du eine erhöhte Position beim Schlafen einnehmen kannst, was beispielsweise Schnarchen und Schlafapnoe verringern.

Der elektrisch verstellbare Lattenrost S2 und der elektrisch verstellbare Lattenrost S5 lassen sich zusätzlich auch im Beinbereich elektrisch verstellen, womit Du die sogenannte „Schwerelosigkeitsposition“ einstellen kannst, die vor allem für Menschen mit Rückenschmerzen eine enorme Entlastung bedeutet und somit für einen besseren Schlaf sorgt.