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Wie beeinflussen Träume den Schlaf?

14 Februar. 2023

Träumen ist einer der einzigartigsten und faszinierendsten Aspekte des Schlafs. Während einer normalen Nachtruhe träumt man in der Regel etwa zwei Stunden lang. Die intensivsten Träume treten während der REM-Phase (Rapid Eye Movement) auf, aber verschiedene Arten von Träumen können in jeder Phase des Schlafzyklus vorkommen.


Träume können positive, negative oder völlig verwirrende Bilder enthalten, was wahrscheinlich auf eine Phase großer Fantasie während des Schlafs zurückzuführen ist. Egal, ob es sich um gute oder schlechte Träume handelt, häufig fließen Erlebnisse aus dem Wachzustand in die Trauminhalte ein. Während eine neue Studie glaubt zu belegen, dass unser Alltag nur wenig damit zu tun hat. Allerdings haben insbesondere Forschungen während der Covid-Pandemie gezeigt, dass Menschen viel häufiger an Albträumen litten.


Experten diskutieren immer noch darüber, warum wir träumen, aber es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass Träume eine Rolle bei der Unterstützung von Gehirnfunktionen wie Gedächtnis und emotionaler Verarbeitung spielen. Träume scheinen ein wichtiger Teil des normalen, gesunden Schlafs zu sein. Gleichzeitig können Albträume aber auch den Schlaf stören und sich sogar auf den Wachzustand auswirken.


Da fast jeder Mensch gute und schlechte Träume hat, stellt sich natürlich die Frage, wie sich Träume auf die Schlafqualität auswirken, ob Albträume schlecht für den Schlaf sind und wie man schlechte Träume vermeiden kann.


Beeinflussen Träume die Schlafqualität?


Träumen ist ein normaler Bestandteil eines gesunden Schlafs. Guter Schlaf wird mit besseren kognitiven Funktionen und emotionaler Gesundheit in Verbindung gebracht, und Studien haben Träume auch mit effektivem Denken, Gedächtnis und emotionaler Verarbeitung in Verbindung gebracht. Viele Experten sind daher der Meinung, dass Träume die Qualität des Schlafes widerspiegeln oder zu ihr beitragen.


Aber nicht alle Träume sind gleich. Manche Träume können einen negativen Einfluss auf den Schlaf haben. Schlechte Träume beinhalten Inhalte, die beängstigend, bedrohlich oder traumatisch sind. Wenn ein schlechter Traum ein Erwachen aus dem Schlaf verursacht, kann er als Albtraum bezeichnet werden.


Sind Albträume schlecht für den Schlaf?


Albträume können sich negativ auf den Schlaf auswirken, aber normalerweise nur, wenn sie häufig auftreten oder besonders beunruhigend sind.


Die meisten Menschen haben hin und wieder einen schlechten Traum oder Albtraum, ohne dass dies nennenswerte Auswirkungen auf ihre Schlafqualität hat. Sie sollen sogar dazu beitragen, uns widerstandsfähiger zu machen. Wenn Albträume jedoch häufig auftreten, können sie zu einem Hindernis für den Schlaf werden. Bei manchen Menschen treten Albträume mehrmals pro Woche und/oder mehr als einmal in einer Nacht auf.


Eine Albtraumstörung kann grob definiert werden als das Auftreten häufiger Albträume, die den Schlaf und/oder die Stimmung oder das Denken einer Person während des Tages beeinträchtigen. Menschen mit einer Albtraumstörung haben oft einen unruhigen Schlaf, wachen häufiger auf und haben größere Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen. Außerdem vermeiden sie möglicherweise den Schlaf aus Angst vor störenden Träumen, was das Risiko von Schlaflosigkeit und Schlafentzug erhöht.


Menschen sollten mit ihrem Arzt sprechen, wenn sie mehr als einmal pro Woche Albträume haben, ihr Schlaf durch Albträume gestört wird oder sie bemerken, dass ihre Stimmung, ihr Denken oder ihr Energielevel tagsüber durch Albträume beeinträchtigt werden. Ein Arzt oder eine Ärztin kann gemeinsam mit ihnen die wahrscheinlichste Ursache und die optimale Behandlung ermitteln, um diese lästigen Träume zu reduzieren.


Beeinflussen Träume das alltägliche Leben?


Die genaue Auswirkung von Träumen auf das tägliche Leben muss noch weiter erforscht werden, aber es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, wie Träume unsere wachen Stunden beeinflussen können:


  • Gesundes Träumen kann ein Zeichen für einen guten Schlaf sein, der das Denken schärft, die Stimmung verbessert und die allgemeine Gesundheit fördert.
  • Menschen, die sich an ihre Träume erinnern, zeigen oft ein höheres Maß an Kreativität. Kreative Einsichten können auch dadurch gefördert werden, dass das fantasievolle Denken der Träume in das wache Leben integriert wird.
  • Träume können zu einem erweiterten oder inspirierenden Denken führen und bilden das Konzept, das hinter der Maxime "Folge deinen Träumen" steht.
  • Träume können die Konsolidierung des Gedächtnisses verbessern, sodass es einfacher ist, sich an wichtige Informationen zu erinnern.
  • Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Angstzuständen oder posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) können sich die Symptome durch wiederkehrende Albträume verschlimmern.
  • Albträume können den Schlaf unterbrechen und zu Tagesmüdigkeit, schlechterer Stimmung oder Denkproblemen während des Tages führen.

Wie kann man schlechte Träume und Albträume stoppen?


Wenn du häufig schlecht träumst, solltest du zunächst mit deinem Arzt sprechen, der feststellen kann, ob du an einer Albtraumstörung leidest. Die Behandlung einer Albtraumstörung kann eine Verhaltenstherapie und/oder Medikamente umfassen.


Eine Verbesserung der Gewohnheiten und der Schlafhygiene kann helfen, schlechte Träume zu reduzieren. Einige konkrete Tipps sind:


  • Übe Entspannungstechniken, um Stress und Angst zu minimieren, die beide Albträume auslösen können.
  • Nimm dir Zeit, um vor dem Schlafengehen in einer ruhigen und beruhigenden Umgebung abzuschalten.
  • Vermeide mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen den Bildschirm und achte darauf, dass du nachts keine beängstigenden oder störenden Inhalte ansiehst.
  • Trinke abends und vor allem vor dem Schlafengehen keinen Alkohol, da er deinen REM-Schlaf beeinträchtigt.
  • Halte dich an einen festen Schlafrhythmus, auch an den Wochenenden, um Schlafentzug zu vermeiden, der zu mehr REM-Schlaf und intensiven Träumen führen kann.
  • Sorge für eine ideale Schlafumgebung. Das Bett kann tatsächlich einen Einfluss darauf haben, wie du träumst. Verwende einen verstellbaren Lattenrost wie den S2, das Modell S5 oder EB01 von FlexiSpot, um so bequem und schmerzfrei wie möglich zu ruhen.

Hat die Schlafposition einen Einfluss auf Träume und Albträume?


Viele Faktoren beeinflussen das Träumen, aber es ist nicht eindeutig erwiesen, dass die Schlafposition einer dieser Faktoren ist.


Einige Forscherinnen und Forscher haben die Theorie aufgestellt, dass der Inhalt der Träume von der Schlafposition abhängt, weil die körperlichen Empfindungen und der Druck, der auf den Körper ausgeübt wird, bei Rücken-, Bauch- und Seitenschläfern unterschiedlich sind. Eine Studie ergab, dass Menschen, die auf der linken Seite schlafen, eher Albträume haben und eine andere ergab, dass lebhafte Träume, einschließlich einiger Albträume und erotischer Träume, bei Bauchschläfern häufiger vorkommen.


Eine Einschränkung dieser Studien ist jedoch, dass sie sich auf Selbstauskünfte stützten, die ungenau sein können. Zum Beispiel wechseln viele Menschen während der Nacht ihre Schlafposition, ohne sich dessen bewusst zu sein. Außerdem haben frühere Untersuchungen gezeigt, dass die Schlafposition keinen Einfluss auf die Zeit hat, die in den verschiedenen Schlafstadien verbracht wird.