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Wichtige Fakten über Diabetes und wie du das Risiko minimieren kannst

10 Dezember. 2021

Diabetes ist eine Krankheit, die sich scheinbar vermehrt in Deutschland ausbreitet. Inzwischen sind es laut einer Studie der Deutschen Diabetes Hilfe bereits über 8 Millionen Deutsche, die darunter leiden. Jährlich kommen 60.000 Neuerkrankungen hinzu. Dies hat sehr viel mit unserem modernen Lebensstil zu tun, welcher das Diabetesrisiko enorm erhöht.  

 

Diabetes in Deutschland in Zahlen  

 

  • 8 Millionen Deutsche leiden unter Diabetes.

  • Pro Tag kommen etwa 1600 Neuerkrankungen hinzu.

  • Dies bedeutet, dass bei diesem Trend im Jahr 2040 bis zu 12 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt sein werden.

  • Man geht davon aus, dass die Dunkelziffer der an Diabetes erkrankten Menschen in Deutschland erheblich höher ist.

  • Bei 95 % der Betroffenen liegt ein Typ-2-Diabetes vor.

  • Bis zur Diagnose von Diabetes vergehen bis zu acht Jahre, in denen die Erkrankung unentdeckt bleibt.

  • Das durchschnittliche Alter der an Diabetes erkrankten Menschen in Deutschland liegt bei 61 Jahren bei Männern und 63 Jahren bei Frauen.

  • 341.000 Menschen in Deutschland haben Diabetes Typ 1. 

  • Davon sind etwa 32.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren betroffen.

  • Jährlich erkranken rund 3.100 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre neu an Typ-1-Diabetes. 

  • Die Neuerkrankungsrate der Typ 1-diabetes-neuerkrankungen steigt jährlich um drei bis fünf Prozent an. 

  • Jedes Jahr erkranken an diesem Diabetestyp rund 4.150 Erwachsene.


Was ist Diabetes?

Bei Diabetes produziert der Körper entweder nicht genug Insulin oder kann es nicht so gut verwenden, wie er sollte. Dabei handelt es sich um einen chronischen Gesundheitszustand, der beeinflusst, wie der Körper Nahrung in Energie umwandelt.
 

Der größte Teil der Nahrung, die du zu dir nimmst, wird in Zucker, auch Glukose genannt, zerlegt und in den Blutkreislauf abgegeben. Wenn der Blutzucker ansteigt, signalisiert dies der Bauchspeicheldrüse, Insulin auszuschütten. Insulin wirkt wie ein Schlüssel, um den Blutzucker in die Zellen des Körpers zu leiten, um ihn als Energie zu nutzen.
 

Leidest du an Diabetes, erzeugt dein Körper entweder nicht genug Insulin oder kann das von ihm produzierte Insulin nicht genügend verarbeiten. Wenn nicht genügend Insulin vorhanden ist oder Zellen nicht mehr auf Insulin reagieren, bleibt zu viel Blutzucker im Blutkreislauf. Im Laufe der Zeit kann dies zu ernsthaften Gesundheitsproblemen wie Herzerkrankungen, Sehverlust und Nierenerkrankungen führen.
 

Es gibt noch keine Heilung für Diabetes, aber eine Reduzierung des Körpergewichtes, eine gesunde Ernährung und Bewegung können helfen, das Risiko zu senken. Die Einnahme von Medikamenten nach Bedarf, Schulung und Unterstützung zum Thema Diabetes-Selbstmanagement und die Einhaltung von Gesundheitsterminen können ebenfalls die Auswirkungen von Diabetes auf das Leben verringern.

 

Es gibt vier verschiedene Arten von Diabetes


Diabetes Typ 1

Es wird angenommen, dass Typ-1-Diabetes durch eine Autoimmunreaktion (der Körper greift sich versehentlich selbst an) verursacht wird, die den Körper daran hindert, Insulin herzustellen. Ungefähr 5-10 % der Menschen mit Diabetes haben Typ 1. Die Symptome von Typ-1-Diabetes entwickeln sich oft schnell. Es wird normalerweise bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen diagnostiziert. Wenn du Typ-1-Diabetes hast, musst du jeden Tag Insulin einnehmen, um zu überleben. Derzeit weiß niemand, wie man Typ-1-Diabetes verhindern kann.

 

Typ 2 Diabetes

Bei Typ-2-Diabetes verwendet der Körper Insulin nicht gut und kann den Blutzucker nicht auf einem normalen Niveau halten. Etwa 90-95 % der Menschen mit Diabetes haben Typ 2. Es entwickelt sich über viele Jahre und wird normalerweise bei Erwachsenen diagnostiziert, jedoch auch immer mehr bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Nicht selten gibt es nicht gleich Symptome, die auf Diabetes Typ 2 hinweisen, daher ist es wichtig, den Blutzucker testen zu lassen, wenn du zu einer Risikogruppe gehörst. Typ-2-Diabetes kann durch eine gesundheitsbewusste Lebensführung wie Abnehmen, gesunde Ernährung und Bewegung verhindert oder verzögert werden.

 

Schwangerschaftsdiabetes

Schwangerschaftsdiabetes entwickelt sich bei schwangeren Frauen, die noch nie Diabetes hatten. Leidest du an Schwangerschaftsdiabetes, könnte das Baby eine größere Anfälligkeit für gesundheitliche Probleme haben. Schwangerschaftsdiabetes verschwindet normalerweise nach der Geburt des Säuglings, erhöht jedoch das Risiko für Typ-2-Diabetes im künftigen Leben. Das Baby wird eher als Kind oder Teenager an Fettleibigkeit leiden und auch später im Leben mit größerer Wahrscheinlichkeit an Typ-2-Diabetes.

 

Prädiabetes

Tatsächlich leiden sehr viele an Prädiabetes. Die meisten von ihnen wissen gar nicht, dass sie es haben. Bei Prädiabetes ist der Blutzuckerspiegel höher als normal, aber noch nicht hoch genug, um als Typ-2-Diabetes diagnostiziert zu werden. Prädiabetes erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen und Schlaganfälle. Die gute Nachricht ist, wenn du Prädiabetes hast, kann dir eine Umstellung deines Lebensstils helfen, um eine Entwicklung von Diabetes Typ 2 zu vermeiden. Hierzu gehört eine gesunde und ausgewogene Ernährung und Bewegung.

 

So kannst du das Diabetesrisiko minimieren 

Die beiden wichtigsten Faktoren für die Minimierung des Diabetes Typ 2 Risikos ist, dass du dich gesund ernährst und viel bewegst. Damit einher geht ein normales Körpergewicht. Jeder sollte darauf achten, egal ob du zu einer Risikogruppe gehörst oder nicht, denn Diabetes Typ 2 entwickelt sich rasant zu einer Volkskrankheit, verursacht durch unseren Lebensstil.
 

Regelmäßige Bewegung kann tatsächlich das Diabetesrisiko um bis zu 52 % senken. Daher solltest du entweder regelmäßig Sport treiben oder dir neue Gewohnheiten aneignen, die für mehr Aktivität sorgen. 
 

Auch bei einer sitzenden Arbeit kannst du dich mehr bewegen, indem du einen höhenverstellbaren Schreibtisch verwendest. Wechsle in regelmäßigen Abständen zwischen einer sitzenden und stehenden Position, was nicht nur die  Durchblutung fördert und zu einem erhöhten Kalorienverbrauch führt, sondern auch den Rücken entlastet.
 

Ein Aktivstuhl wie der Wobble Hocker von FlexiSpot sorgt durch seine mobile Basis dafür, dass sich dein Rumpf während der Arbeit jederzeit bewegt. Weiterhin kannst du mittags einen kleinen Spaziergang machen, statt einer E-Mail an den Kollegen einen persönlichen Besuch abstatten und stets die Treppen benutzen. Je mehr du dich bewegst, desto einfacher lässt sich dein Körpergewicht kontrollieren und das Diabetesrisiko senken.