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Weniger arbeiten und mehr leben: Drei Tipps für 4-Tage-Arbeitswoche
26. Nov. 2021
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Immer mehr Menschen wollen weg vom üblichen Montag bis Freitag 9-5 Uhr Job. Doch unser Lebensstil lässt dies kaum zu. Da sind die hohen Ausgaben für das Haus oder die Wohnung, mindestens ein Auto und in den Urlaub fahren möchte man ja auch noch. 

 

Da konzentriert sich das Privatleben lediglich auf die Wochenenden und die Ferienzeit. Doch stell dir vor, du hättest statt zwei Tagen sogar drei zur Verfügung! Wäre das nicht herrlich? Der Schlüssel liegt im produktiveren und gezielteren Arbeiten und einer kompletten Lebensumstellung. 


Studien haben gezeigt, dass das Wohlbefinden und die Zufriedenheit von Mitarbeitern sich um mindestens 60 % erhöht, wenn sie weniger arbeiten können. Dies fördert zudem die Produktivität und Motivation, was sich letztlich positiv auf den Erfolg auswirkt. In Island ist das Modell der 4-Tage-Woche bereits erfolgreich zum Standard geworden.


Gute Gründe für eine 4-Tage-Woche

Für jeden sind die Gründe, warum sie gerne weniger arbeiten würden, unterschiedlich. Doch die Folgenden haben alle gemeinsam:


  • Mehr Zeit für dich, die Familie und Freunde

  • Leidenschaftliche Projekte in der Freizeit realisieren

  • Mehr das tun, was man liebt

  • Weniger Stress haben

  • Das Leben mehr genießen


Wie schafft man es, mit einer 4-Tage-Woche gut zu leben?

Vorausgesetzt, dein Job unterstützt es, dass du nur noch vier Tage pro Woche arbeitest, hast du verschiedene Möglichkeiten:


  • Du kannst entweder einfach einen Tag streichen und entsprechend versuchen, mit weniger Geld zu leben.


  • Oder aber du teilst deine 40-Stunden-Woche auf vier Tage um


  • oder du wirst produktiver, sodass du deine Arbeit genauso gut in weniger Stunden erledigst.


Es ist möglich! Lass uns einen genaueren Blick darauf werfen. 


 

1. Leben mit weniger Arbeit, aber auch weniger Geld

Wenn du dich für dieses Modell entscheidest, und es lässt sich mit deinem Arbeitgeber oder dein eigenes Geschäft vereinbaren, musst du Abstriche im Einkommen machen. Für viele ist es das jedoch wert, da mehr Zeit unbezahlbar ist. 


Bevor du jedoch darauf umstellst, solltest du dich vorbereiten und dein Leben ändern. Viele haben einen gut bezahlten Job, um sich einen gewissen Standard leisten zu können. Irgendwann stellt man fest, dass man zwar ein Haus, zwei Autos und drei Urlaube hat, aber ansonsten nur sehr wenig Zeit, um diesen Wohlstand auch zu genießen.


Denke also darüber nach, wo du Geld einsparen kannst. Hier sind einige Ideen:


  • Ziehe in eine kleinere Wohnung oder Haus

  • Ziehe aufs Land

  • Verabschiede dich vom Zweitauto 

  • Kündige unnötige Abos 

  • Kaufe mehr beim Discounter ein 

  • Koche und verstärkt selbst und geh weniger aus

  • Verzichte auf nicht notwendige Neuanschaffungen wie Fernseher usw.

  • Kaufe mehr Gebrauchtgeräte und -möbel

  • Wiederverwenden oder reparieren statt wegwerfen

  • Versuche Strom und Wasser zu sparen


Du wirst überrascht sein, wie viel Geld sich mit diesen Tipps einsparen lässt! Der größte Teil wird sicher deine Wohnsituation sein. Wenn du es jedoch genauer betrachtest, sei ehrlich: Brauchst du alleine wirklich eine Dreizimmerwohnung? Wären die Kids nicht genauso glücklich in einem kleineren Haus? Und musst du wirklich in der teuren Innenstadt leben? Vielleicht hast du die Möglichkeit, zusätzlich mehr von zu Hause zu arbeiten und kannst somit aufs Land ziehen. 


Wichtig ist, dass du deinen Lebensstandard senkst. Du musst deinen Nachbarn nicht beweisen, dass du erfolgreich bist, indem du ein teures Auto hast oder das neueste iPhone. Was ist dir wichtiger? Dieses scheinbare Ansehen (es sei dahingestellt, wie dich andere tatsächlich sehen) oder mehr Zeit mit den Menschen, die du wirklich liebst? Letztlich zählen doch nur diese, oder?


Wenn du dir zudem ein Leben aufbaust, das du liebst und mit Freude jeden Tag aufstehst und das tust, was du möchtest, während du genügend Freizeit hast, wirst du auch nicht mehr zwei oder dreimal im Jahr im Urlaub fahren müssen. Da du das ganze Jahr über zufriedener bist, musst du nicht mehr so sehr raus aus dem Alltagstrott.


Auch wenn du noch immer einen Job erledigst, der vielleicht nicht deine Leidenschaft ist, er lässt sich sehr viel besser machen an nur vier Tagen die Woche. Deine Motivation wird automatisch steigen, denn nun wird dir dadurch mehr Freizeit ermöglicht. 

 

2. Die 40-Stunden-Woche auf vier Tage aufgeteilt

Wenn es lediglich darum geht, dass du 40 Stunden pro Woche arbeiten musst, kannst du deinem Chef vorschlagen, dass du dies in vier statt fünf Tagen tust. Wenn es keine Anwesenheitspflicht gibt und es ansonsten keine Auswirkungen auf deine Tätigkeit hat, spricht an sich nichts dagegen. 


Schlage deinem Vorgesetzten einen Versuch vor. Überzeuge ihn in einer Art Probezeit davon, dass du deine Arbeit auch an vier Tagen erledigen kannst. Niemand hat dabei etwas zu verlieren. Vorausgesetzt, du bist bereit, zwei Stunden täglich mehr zu arbeiten. 


Dieses Modell ist gar nicht so unüblich, wie du vielleicht denken magst. Es gibt sehr viele Arbeitnehmer, die weit weg von zu Hause tätig sind. Und damit sich der Flug oder eine lange Autofahrt in die Heimat lohnt, arbeiten Sie statt fünf nur vier Tage. 


Im Grunde unternehmen wir abends nach der Arbeit nicht sehr viel. Wenn du danach ins Fitnessstudio gehen möchtest, suche dir eines, welches längere Öffnungszeiten hat und auch noch später Kurse anbietet. Wenn du einen Tag mehr Freizeit pro Woche vor Augen hast, wirst du sicherlich motivierter sein, an den vier Tagen mehr ranzuklotzen.  

 

3. Die gleiche Arbeit in vier Tagen erledigen durch Optimierung der Produktivität

Damit du dein Arbeitspensum mit einem Tag weniger schaffst, musst du 100 % produktiv sein und alles aus jeder Minute herausholen. Du kannst dir während der Arbeitszeit keine unproduktiven Zeiten erlauben.


Das klingt schrecklich, ist jedoch lediglich eine Frage der Organisation und Disziplin. Es gibt unzählig viele Produktivitätsstrategien, die dir dabei helfen können, mehr aus dem Tag zu machen. 


Wichtig dabei ist, dass du jeden Tag penibel planst und dich auch daran hältst. Schalte alle Ablenkungen ab, vermeide unnötige und unproduktive Meetings und sorge dafür, dass du geistig und körperlich immer dein Bestes geben kannst. 


Dabei unterstützen kann dich ein Wechsel zwischen Arbeiten im Stehen und Sitzen. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch ermöglicht es dir, ihn auch als Stehpult zu verwenden. Dadurch bewegst du dich mehr, bleibst wacher und kurbelst deine Produktivität an. Zudem ist es sehr förderlich für deine physische Gesundheit.