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Was tun mit den Haustieren, wenn man in den Urlaub fährt?
04. Jul. 2022
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Die Haupturlaubszeit steht vor der Türe und da sich viele während der Pandemie ein Haustier angeschafft haben, stehen sie zum ersten Mal vor dem Problem: Was tun mit unseren geliebten Fellnasen, Stubentigern oder anderen tierischen Lieblingen, wenn man wegfahren möchte? 

Leider werden sich besonders in diesem Jahr einige unverständlicherweise dafür entscheiden, ihr Tier im Tierheim abzugeben oder noch schlimmer, es auszusetzen. Das ist eine unfassbare Tat, doch wir sind nicht hier, um zu urteilen. Zudem ist es ein Unterschied, ob man zwei Hunde, sechs Hühner oder einen Hamster zu betreuen hat. Doch bitte, bitte, die Trennung sollte keine Option sein, bloß wegen Ferien. Das hat kein Tier verdient. 

Einige Optionen sind nicht billig. Doch vielleicht hast du an die eine oder andere Option noch nicht gedacht, bei der du gar nicht so viel Geld ausgeben musst. Lass uns einen genaueren Blick auf die Möglichkeiten, die du hast, werfen und ihre Vor- und Nachteile betrachten.



Möglichkeiten zur Haustierbetreuung in deinem Zuhause

Wenn sich dein Tier in seiner gewohnten Umgebung befindet, während du weg bist, hat dies viele Vorteile:

  • Dein Haustier befindet sich in seiner vertrauten Umgebung (besonders gut für Katzen).
  • Es besteht keine Gefahr, fremde Sachen zu beschädigen.
  • Futter, Spielzeug, Hof, Käfig etc. sind schon aufgebaut und dein Liebling kennt sich bereits im Gelände aus.
  • Keine anderen Tiere, mit denen man konkurrieren oder kämpfen kann.
  • Deine Haustiere können wie gewohnt das gleiche Futter fressen und ihrem üblichen Tagesablauf nachgehen.
  • Die Personen, die sich um die Haustiere kümmern, können zudem das Haus im Auge behalten (Post, Gehwege reinigen, Licht einschalten usw.), um den Anschein zu erwecken, dass jemand zu Hause ist.


Doch es hat seine Nachteile:

  • Die Tiere können einsam werden, wenn den ganzen Tag niemand da ist (die Optionen 1 und 2 sind für Hunde nicht geeignet).
  • Es besteht eine größere Gefahr von verpassten Fütterungen oder Spaziergängen.
  • Die Tiere werden immer auf dich warten, was bei manchen zu Stress führen kann.
  • Fremde Betreuer können vom Tier angegriffen werden, da sie in ihr Territorium eindringen. 


1.Miete einen professionellen Tiersitter

Der Hauptnachteil der Einstellung eines Babysitters für die Fluffis ist, dass es etwas kostspielig sein kann. Und bei längeren Reisen kann sich das ganz schön summieren. Professionelle Sitter sind im Allgemeinen sehr zuverlässig und sie wissen, wie man sich um Tiere kümmert. Sie haben nicht selten sogar eine Ausbildung in Erster Hilfe für Haustiere und sind versichert, sollte etwas passieren. Tiersitter kommen einmal pro Tag für Katzen und zweimal täglich für Hunde vorbei.

Doch besonders für Hunde ist dies nicht wirklich eine Option. Sie sind Rudeltiere, und sie zwei oder gar drei Wochen lang alleine zu Hause zu lassen, mit lediglich ein paar Besuchen ist nicht gut für das Tier. Dies könnte eine Option für maximal ein Wochenende sein, aber sicherlich eine recht gute Möglichkeit für Katzen oder andere Kleintiere. 


2.Frag einen Nachbarn, Freund oder ein Familienmitglied

Dies ist üblicherweise die billigste Option und besonders gut, wenn das Haustier mit seinem Sitter bereits vertraut ist. Wenn du einen Nachbarn oder einen Freund fragst, der in der Nähe wohnt, kann er sich besser und zeitlich viel mehr um das Tier kümmern als ein bezahlter Sitter. Wobei man es nicht als selbstverständlich sehen sollte und letztlich wirst du doch etwas dafür bezahlen müssen. 

Der Nachteil dieser Option könnte sein, dass ein Bekannter, Freund oder Familienmitglied, die ebenso lediglich ein paarmal vorbeikommen, um nach dem Tier zu sehen, ihre Arbeit womöglich nicht so professionell machen wie ein bezahlter Sitter einer Agentur. 


3.Finde einen Haus(tier)hüter

Eine hervorragende Möglichkeit, welche auch um einiges günstiger ist als eine Tierpension, ist ein Haussitter. Diese leben Vollzeit in deinem Haus, sodass deine Lieblinge theoretisch die gleiche Fürsorge bekommen, die du ihnen zukommen lassen würdest. Sie sind ständig überwacht und erhalten die notwendige Aufmerksamkeit.

Da ein Haussitter während deiner Abwesenheit in deinem Haus wohnt, musst du dich damit wohlfühlen, dass er vollen Zugriff auf deine Sachen hat. Dies ist im Allgemeinen eine erschwingliche Option, da du die Unterkunft für die Tierbetreuung eintauschst, obwohl einige Tiersitter obendrein extra bezahlt werden. Der bekannteste und größte Ort, um Haus- und Tiersitter zu finden, ist Haushüter, welcher auch in Deutschland inzwischen an Popularität finden.

Möglichkeiten zur Haustierbetreuung an einem anderen Ort

Meist ist es besser, die Fluffis woanders unterzubringen, insbesondere bei Hunden. Doch wie alles, hat auch dies seine Vor- und Nachteile. Die Vorteile sind: 

  • Dein Haustier wird höchstwahrscheinlich öfter in der Nähe von Menschen und anderen Tieren sein.
  • Es wird üblicherweise rund um die Uhr überwacht.
  • Es gibt regelmäßige Spaziergänge und Spielzeit.
  • Sie lernen eine neue Umgebung und neue Freunde kennen.
  • Professionelle Überwachung von Futter und Medikamente.


Doch es hat seine Nachteile:

  • Unbekannte Umgebungen könnten dem Haustier Stress bereiten.
  • Mögliche Probleme mit anderen Tieren (insbesondere andere Katzen und Alphahunde).
  • Das Haustier könnte über eine lange Zeit in einem Käfig oder in einem Bereich gehalten werden, in dem es sich unwohl fühlt.
  • Man muss die Tiere abholen und hinbringen.


1.Private Tiersitter in deren Heim

Viele Tiersitter kümmern sich auch in ihrem eigenen Zuhause um das Tier. Ein Tiersitter hat meist bereits ein paar Haustiere bei sich, die deine Gesellschaft leisten können. Ein Tiersitter versteht die Risiken, wenn er ein neues Tier zu sich nach Hause bringt, und weiß normalerweise, wie er sich darum kümmern muss. Abhängig von der Größe der Privatunterkunft könnten sie eigene Zwinger haben oder mit ihnen als Teil der Familie leben.


2.Frag einen Nachbarn, Freund oder ein Familienmitglied

Insbesondere Familienmitglieder oder gute Freunde, die das Tier schon kennen, sind eine gute Möglichkeit, wenn es bei ihnen zu Hause Urlaub machen kann. Da das Haustier den Ort und die Person möglicherweise bereits kennt, kann dies eine großartige Option sein. Somit sollte ein gegenseitiges Vertrauen kein Problem sein. Dies ist möglicherweise die günstigste Option, wenn du dein Tier außerhalb deines eigenen Hauses versorgen lassen möchtest.


3.Schick dein Tier in eine Pension oder ein Tierhotel

Ein professioneller Service sollte sich mit Tieren auskennen und wissen, wie man sich um sie kümmert. Diese Dienste verfügen über die Einrichtungen und das Personal, die bereits ausgestattet sind, um sich bestens um deinen Liebling zu kümmern. Er kann jedoch länger in einem Käfig gehalten werden, als es dir lieb ist. Das heißt, es gibt einige wunderbare Tierpensionen, die viel versprechen, jedoch in der Realität insbesondere Hunde hauptsächlich im Zwinger lassen. Für einen Couch-Potato wie es viele sind, nicht gerade eine schöne Erfahrung. Stell also sicher, dass du die Referenzen überprüfst und probiere am besten die Pension vorher aus. Damit wirst du sehr schnell feststellen, wie dein Tier danach reagiert. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass es dann diesen Ort bereits kennt.

Die beste Option: Urlaub mit dem Haustier

Die Mitnahme deines Lieblings kann eine gute Option sein, wenn du mit dem Wohnmobil oder Auto reist oder längere Zeit an einem Ort bleiben möchtest. Doch auch eine Flugreise ist nicht immer so kompliziert, wie du vielleicht denken magst. Besonders, wenn das Tier kleiner ist. Achte dabei jedoch auf die Grenzbestimmungen für Haustiere, die in ein neues Land einreisen. Einige Länder, Quarantänezeiten für Tiere oder es müssen bestimmte Tests oder Impfungen nachgewiesen werden. Auf alle Fälle benötigst du einen Haustierpass.


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