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Was Sie vor dem Start als Freelancer wissen sollten
25. Aug. 2021
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Sie denken darüber nach, als Freelancer tätig zu sein? Sie wollen Ihr eigenes Ding machen und unabhängig von einem Chef und einem Unternehmen arbeiten? Sie möchten das tun, was und wann Sie möchten? 

Es hört sich wie ein Traum an, nur noch das zu tun, was man will, niemanden mehr Rechenschaft ablegen zu müssen und seine Zeit so einzuteilen, wie es einem beliebt. Doch auch bei der Arbeit als Freelancer ist Disziplin gefragt und einfach nur noch das zu tun, worauf man Lust hat, geht leider so einfach nicht. 


Angefangen bei der Steuererklärung bis hin zu Aufträgen, die Ihnen nicht so viel Spaß machen, um einen Fuß in die Türe zu bekommen – auch als Freelancer sind Sie vielen Regeln und Vorgaben ausgesetzt. Der Vorteil daran ist jedoch, dass Sie das alles nach Ihren eigenen Bestimmungen tun können.


Worauf Sie achten sollten, wenn sie sich dazu entscheiden, Ihr eigener Chef und Motivator zu werden, haben wir Ihnen nachfolgend zusammengefasst.


  1. Fangen Sie klein an

Aller Anfang als Freelancer ist schwer. Üblicherweise werden Sie nicht von Beginn an mit großen, gut bezahlten Aufträgen überschwemmt. Um den Fuß in die Türe von Unternehmen zu bekommen, mit denen Sie arbeiten möchten, sollten Sie deshalb auch kleinere Projekte annehmen, die nicht besonders spannend sind.


Halten Sie zu Beginn den Preis niedrig, um Referenzen zu erhalten, die Sie später anderen Kunden vorweisen können. Haben Sie sich eine ansehnliche Referenzliste aufgebaut, können Sie für kommende Projekte mehr Geld verlangen. 


Meist ist das erste Jahr als Freelancer mehr ein Sammeln von Referenzen für wenig Geld, als dass sie damit reich werden. Doch es wird sich auf jeden Fall lohnen. Geben Sie dennoch immer alles, egal wie wenig Sie dabei verdienen mögen. Sie werden dann in der Situation sein, die Stundensätze in Rechnung zu stellen, die Sie sich wünschen.


  1. Erweitern Sie Ihren Radius

Wenn Sie Services anbieten, die sich online abwickeln lassen, verabschieden Sie sich vom lokalen Gedanken. Denken Sie viel größer – die Welt ist die Ihre! 


Wenn Sie der englischen Sprache noch nicht so gut mächtig sind, machen Sie einen Sprachkurs und melden Sie sich auf internationalen Freelancer-Plattformen an. Je größer Sie denken, desto mehr Möglichkeiten haben Sie – und umso mehr Aufträge kommen ins Haus geflattert. 



  1. Lernen Sie, mit Ablehnung klarzukommen

Egal wie gut Sie sind, wenn Sie nicht genügend Arbeit nachweisen können oder noch keine Erfahrung in einem bestimmten Bereich haben, ist es oft schwer, Fuß zu fassen. Es gibt zudem Großunternehmen, die sehr strenge Regeln bei der Vergabe von Projekten haben. Es kann zudem vorkommen, dass Sie ganz einfach nicht die Sympathien auf Ihrer Seite haben – warum auch immer.


Nehmen Sie Ablehnungen nicht persönlich. Üblicherweise haben diese nichts mit Ihnen zu tun, sondern es ist entweder am Preis gescheitert, Sie hatten nicht die notwendigen Referenzen oder der Verantwortliche für die Vergabe des Projektes hat es lieber an seinen Schwager vergeben. 


Es gibt unzählige Gründe, warum Sie einen Auftrag nicht landen. Lassen Sie sich davon nicht unterkriegen. Seien Sie jedoch immer ein wenig selbstkritisch und analysieren Sie, was Sie künftig besser machen können. Aber nicht zu sehr, denn schließlich wissen Sie um Ihre Qualitäten!


  1. Seien Sie diszipliniert

Um als Freelancer erfolgreich zu sein, ist harte Arbeit, eine gute Organisation und Disziplin erforderlich. Sie können nicht jeden Morgen so lange schlafen, wie Sie möchten und an einem Auftrag arbeiten, wenn Sie gerade Lust dazu haben. 


Erstellen Sie einen Zeitplan, an den Sie sich auch halten. Setzen Sie sich jeden Tag mehrere kleine Ziele, dessen Erreichung Sie dazu motivieren wird, noch mehr zu schaffen. Je disziplinierter Sie arbeiten, umso mehr Freizeit werden Sie letztlich haben. 


  1. Trauen Sie sich, anders zu sein

Sie werden höchstwahrscheinlich nicht die Einzige sein, die diesen Service anbietet. Daher müssen Sie Ihre eigene Stimme finden und sich von anderen mit den gleichen Qualitäten abheben. Trauen Sie sich, Dinge anders zu machen und nicht so zu sein, wie die Konkurrenz. Lassen Sie Ihre Persönlichkeit in Ihre Arbeit mit einfließen, schließlich möchten Sie sich in Ihrem Freelancer-Leben nicht mehr verstellen müssen. 


Je authentischer Sie sind, desto besser kommt es an – ganz sicher! Zeigen Sie Leidenschaft für das, was Sie tun, bleiben Sie Ihren Prinzipien treu und lassen Sie sich nichts aufzwingen, was Ihnen absolut gegen den Strich geht. Sie sind nicht mehr der Sklave eines Unternehmens, sondern Sie haben es nun selbst in der Hand, wie Sie Ihre Arbeit gestalten. Nur Mut!


  1. Schieben Sie Papierkram nicht auf

Je länger Sie damit warten, Ihre Buchhaltung oder Behördenkram zu machen, desto schlimmer wird es. Und diese Zeit ist unbezahlt, also verlieren Sie damit Geld und Freiheiten. Gewöhnen Sie sich an, jede Woche Ihre Buchhaltung zu machen, Behördenkommunikation durchzuführen, Rechnungen zu stellen und zu bezahlen und Pläne zu erstellen.


Damit müssen Sie lediglich ein paar Stunden mit unschönen Dingen verbringen, als dann plötzlich unter Zeitdruck, weil die Steuer fällig ist, Tage und Nächte tief eingegraben in Papierkram zu verbringen. 


  1. Haben Sie den Mut, Nein zu sagen

Geld ist nicht alles, und wenn es das wäre, hätten Sie wohl nicht als Freelancer angefangen. Bleiben Sie sich treu und authentisch. Wenn Sie ein Kunde herablassend und ohne Respekt behandelt, Unmögliches von Ihnen erwartet oder immer mehr möchte, sagen Sie auch mal Nein. 


Dies ist sehr schwer als Freelancer, da Sie vom Einkommen abhängig sind, doch letztlich haben Sie nichts davon, wenn Sie Ihre Arbeit nicht mehr gerne machen oder kurz vor einem Burn-out stehen. Es wird sich ein anderer Auftrag ergeben. Ganz sicher!


  1. Sorgen Sie für einen ergonomischen Arbeitsplatz

Besonders am Anfang neigen Freelancer dazu, ja nicht zu viel Geld auszugeben, da noch nicht so viel eingenommen wird. Dabei wird zu wenig Rücksicht auf die Gesundheit genommen und lediglich billige Büromöbel gekauft. 


Das Resultat sind Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen, Entzündungen im Mausarm, Kopfschmerzen und allgemeines Unwohlsein. Diese Rechnung geht nicht auf, denn mit diesen Beschwerden können Sie nur unzureichende Arbeit abliefern. 


Sorgen Sie von Beginn an dafür, dass Sie einen höhenverstellbaren Schreibtisch haben, den Sie ebenso als Stehpult benutzen können. Verwenden Sie einen ergonomischen Bürostuhl, welcher Ihren Rücken unterstützt und für eine optimale Sitzposition sorgt und kaufen Sie sich einen augenschonenden Monitor, eine externe Tastatur und eine Maus. Wir von FlexiSpot können Ihnen bei der Auswahl von hochwertigen und dennoch kostengünstigen ergonomischen Büromöbeln helfen. 


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