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Was Sie für den Umweltschutz tun können
23. Jul. 2021
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In den letzten Jahren wurde weltweit mehr Fokus auf den Umweltschutz gelegt. Und obwohl Experten bereits seit Jahrzehnten vor den Effekten der globalen Erwärmung warnen, folgt erst seit Kurzem ein Umdenken bei Politikern und Unternehmen. Im Rahmen dieses Wandels stellen sich auch immer mehr Menschen die Frage: Wie kann ich selbst etwas für den Umweltschutz tun?

Es ist eine äußerst unangenehme Fragestellung, die mit vielen weiteren Fragen verbunden ist: Macht es wirklich einen Unterschied, wenn ich mich umweltbewusst verhalte? Ändert es wirklich irgendetwas, wenn wir in Deutschland klimaneutral sind, aber andere Länder weiterhin jegliche Richtlinien zum Klimaschutz ignorieren?

Auch wenn alle diese Fragen durchaus berechtigt sind, müssen wir unser eigenes ökologisches Verhalten reflektieren. Denn auch, wenn wir bereits auf die Umwelt achten, gibt es immer Bereiche, in denen wir noch nachbessern können. Mit diesem Artikel möchten wir Ihnen ein paar Ansätze zeigen, mit denen Sie schon heute zum Klimaschutz beitragen können.

 

Energie sparen

Bereits seit vielen Jahrzehnten prangern Experten die Verschwendung von Strom, Wasser und Gas an. Dennoch erwischen wir uns im alltäglichen Leben immer wieder dabei, wie wir das Licht anlassen, die Heizung nicht runterdrehen oder den Wasserhahn länger als nötig laufen lassen. Und auch, wenn alternative Energien langsam auf dem Vormarsch sind, ist ihre Nutzung bisher alles andere als großflächig.

Dabei gibt es viele Mittel und Wege, um Energie wirksam zu sparen: Lampen mit Bewegungsmelder können dabei helfen, im Büro wie auch in den eigenen vier Wänden Strom zu sparen. Eine automatisch regulierte Heizung nimmt den Betrieb per Zeitschaltuhr auf und dreht sich von selbst runter, wenn die gewünschte Zimmertemperatur erreicht ist. Und den Wasserhahn müssen wir nur aufdrehen, wenn wir uns gerade die Hände waschen, den Eimer mit Wasser füllen oder unser Geschirr abspülen.

Auch ein Umstellen auf Ökostrom kann durchaus sinnvoll sein. Immer mehr Energieversorger bieten umweltbewussten Strom an. Durch den Wechsel können Versorger, die nur veraltete und umweltschädliche Energien anbieten, unter Druck gesetzt werden. Der Wechsel zu Ökostrom ist in der Regel sehr leicht und kann innerhalb kürzester Zeit vollzogen werden. Auch einen großen Aufpreis muss man bei umweltbewusster Energie nicht befürchten: Zwar liegen die Preise meist etwas höher als beim regulären Strom. Da man aber etwas für die Umwelt tut, ist das ein Effekt, der das Preisschild wert ist.

 

Regional einkaufen

Ohne Frage ist es sicherlich angenehm, wenn man im Supermarkt um die Ecke eine Flugmango kaufen kann, die über Nacht direkt von der Ernte in Südamerika ins Ladenregal transportiert wurde. Allerdings sollte man sich dabei die Frage stellen: Muss das sein? Denn die Ernte und der Transport sind zwei der Hauptgründe für die globale Erwärmung: Zum einen müssen für die Ackerfläche Wälder, die für das Klima elementar sind, gerodet werden. Zum anderen erfolgt der Transport per Flugzeug, was zusätzliche CO2 Emissionen bedeutet. Und all das nur, damit wir im deutschen Supermarkt eine Frucht kaufen können, die mehrere tausend Kilometer zurücklegen musste, um dort zu landen.

Stattdessen kann man regional einkaufen. Klar, Mangos gibt es nicht unbedingt beim Bauern um die Ecke. Aber auch in unseren Gefilden gibt es durchaus Früchte, die lecker schmecken und der Mango in Nichts nachstehen. Lokal einzukaufen, bedeutet nicht nur, umweltbewusst zu konsumieren; es bedeutet auch, lokale Unternehmen zu unterstützen.

Denn hier lauert bereits das nächste Problem: Während der örtliche Bauer sicherlich etwas besser entlohnt wird und die Früchte etwas teurer sind, werden exotische Früchte wie Mangos häufig unter menschenunwürdigen Bedingungen zu Niedriglöhnen angebaut und geerntet. Somit ist diese Form des Konsums auch ethisch belastet. Dann sollte man sich fragen, ob man nicht lieber doch etwas mehr investiert und lokale Unternehmen fördert.

Dasselbe gilt übrigens auch bei weiteren Konsumgütern wie Kleidung. T-Shirts, die für wenige Cents Stundenlohn in Fabriken in Entwicklungsländern hergestellt werden, sind genauso Teil des Problems wie exotische Früchte. Stattdessen kann man ohne Probleme auch Bekleidung von deutschen Unternehmen kaufen. Damit fördert man nicht nur die lokale Bekleidungsindustrie, man erhält häufig auch echte Qualitätsware: Denn während die Klamotten in den großen Bekleidungsgeschäften oft mangelhaft verarbeitet und alles andere als langlebig ist, ist regional hergestellte Kleidung häufig von besserer Qualität. In diesem Sinne gilt „Made in Germany“ dann als Siegel für beste Verarbeitung.

 

Das Auto als Klimaschädling

Das Auto ist gerade in Deutschland ein Zeichen von Bequemlichkeit und Wohlstand geworden. Die Möglichkeit, jederzeit überall hinfahren zu können bedeutet ein Stück weit Freiheit. Aber mit dieser Freiheit kommt auch ein Preis: Wir nutzen das Auto mittlerweile für den Großteil unserer Strecken. Selbst für den Weg zum Bäcker um die Ecke nehmen viele den fahrbaren Untersatz. Dieses Verhalten ist aber ökologisch durchaus bedenklich.

Denn die Autos, die die Mehrheit der Bevölkerung fahren, sind noch weit von Klimaneutralität entfernt. Elektroautos stecken immer noch in den Kinderschuhen, während der Ausbau der Infrastruktur (bspw. Ladesäulen) in Deutschland zu wünschen übrig lässt. Aus diesem Grund sind die Autos, Motorräder und LKWs auf Deutschlands Straßen nach wie vor für über 60% der CO2 Emissionen verantwortlich. Und auch, wenn dieser Anteil zunächst unfassbar groß erscheint: Es stellt ebenso eine sehr gute Chance dar, die Umwelt zu schützen.

Eine Umstellung auf Elektroautos ist sicherlich der beste Weg, um die Emissionen in den Griff zu kriegen. Da das aber nach aktuellem Stand nichts als eine Utopie ist, sollte man vielleicht das eigene Verhalten überdenken: Muss ich für jede Strecke das Auto nehmen? Ist es nicht sinnvoller, zu Fuß einkaufen zu gehen, wenn man nur ein paar Dinge benötigt? Ein einfaches Umdenken kann hier bereits einen großen Effekt haben. Wenn die Menschen in Deutschland ihr Auto nur benutzen, wenn es nötig ist, ergeben sich eine Menge Vorteile: Weniger Verkehr auf den Straßen, Lärmreduzierung und weniger CO2 Emissionen. Und der Gang zum Bäcker dient dann auch noch als kleines Workout.

 

Zusammenfassung

Beim Umweltschutz gilt wie bei vielen anderen Themen: Aller Anfang ist schwer. Wenn man aber selbst sein eigenes Handeln überdenkt und seine Gewohnheiten umstellt, kann man zum Klimaschutz beitragen. Und wenn dann Freunde, Nachbarn und Familie gleich noch mitziehen, dann kommt der Stein ins Rollen. Der Schutz der Umwelt ist ein kollaborativer Prozess, der die Mitarbeit aller Bürger, Politiker und Unternehmen erfordert. Nur so können wir die ambitionierten Klimaziele erreichen, die so wichtig für den Erhalt unserer Welt sind.

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