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Was ist Talentmanagement und warum es so wichtig ist
15. Feb. 2022
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Für Geschäftsinhaber, Talentteams und Manager ist ein effektives Talentmanagement von entscheidender Bedeutung. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Rekrutierung, Einarbeitung und Bindung von Mitarbeitern.

 

Wie definiert man Talentmanagement?

Strategisches Talent Management ist mehr als nur die Führung von Arbeitnehmern. Es geht darum, Mitarbeiter zu rekrutieren, zu fördern, zu entwickeln und zu halten, die Botschafter für das Unternehmen sein werden.


Talentmanagement bezieht sich sowohl auf aktuelle Talente als auch auf potenzielle. Es geht darum, den Bedarf an neuen Mitarbeitern zu antizipieren und dann eine Strategie zu entwickeln, um diesen zu decken. Unter dem Oberbegriff Talentmanagement gibt einige unterschiedliche Prozesse, die darauf abzielen, „einen Hochleistungsarbeitsplatz aufzubauen, eine lernende Organisation zu fördern, einen Mehrwert für ihre Branding-Agenda zu schaffen und zum Diversity Management beizutragen.“ (Definition des CIPD-Talentmanagements) .


Warum ist Talentmanagement wichtig?

Die meisten Betriebe werden den Wert des Talentmanagements erkennen. Aber nicht alle von ihnen werden der Entwicklung einer Talentmanagementstrategie Priorität einräumen, die einzigartig für ihr Unternehmen ist.


In den letzten Jahren wurde deutlich, dass ein effektives Talentmanagement eine Reihe von Vorteilen für Unternehmen haben kann. Von der Steigerung der Mitarbeiterleistung bis hin zur Vermeidung einer hohen Mitarbeiterfluktuation, was letztendlich den ROI steigern kann.


So erstellt man eine Talentmanagement-Strategie  

  

1. Entwicklung eines strategischen Plans

Bevor man mit der Rekrutierung von Talenten beginnen, ist es wichtig, die Geschäftsstrategie und einen Talentplan aufzusetzen oder einen vorhandenen zu überprüfen. Der Schlüssel zur Einstellung der richtigen Mitarbeiter ergibt sich aus den Zielen und Herausforderungen, die man in seinem Geschäftsplan festgelegt habt. Je besser man seine Geschäftsziele darlegen kann, desto besser wird man in der Lage sein zu definieren, welche Talente erforderlich sind, um diese Ziele zu erreichen. 


Dabei sollte sichergestellt werden, dass man genau festlegt, wofür das Unternehmen steht, die Persönlichkeit, Ethik und seinen Lebensstil, denn dies wird dabei helfen, nicht nur zu definieren, welche Fähigkeiten man braucht, sondern auch, wen man einstellen muss. 


Viele Unternehmen erkennen die Bedeutung eines effektiven HR-Talentmanagements in ihrer gesamten Geschäftsstrategie nicht und umgekehrt. Der Talentmanagementprozess und ein strategischer Plan sind eng miteinander verknüpft. Daher ist es wichtig, diese frühzeitig zu definieren! 

 

2. Identifizieren der Einstellungsanforderungen

Um eine großartige Talentmanagementstrategie zu entwickeln, müssen man herausfinden, wer eingestellt werden muss und welchen Mehrwert diese Personen dem Team bringen werden. Die Einstellung von Mitarbeitern ist eine enorme Investition in das Unternehmen. Legt man seinen Fokus darauf, dass es an der Zeit ist, zu wachsen, muss genau definiert werden, wen man rekrutieren muss, um diesem Ziel näherzukommen. Wenn dann der Personalrekrutierungsbedarf identifiziert wurde, kann man damit beginnen, die perfekte Stellenbeschreibung zu erstellen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. 

 

3. Die Gewinnung von Talenten 

Angesichts der Wettbewerbsnatur des Arbeitsmarkts müssen Unternehmen in ihrer Talentmanagementstrategie überlegen, wie sie Mitarbeiter anwerben und rekrutieren können. Es gibt viele verschiedener Strategien zur Gewinnung und Rekrutierung von Talenten. Sei es durch die Hilfe eines Personalvermittlers, einer Talentmanagement-Software oder Websites mit Stellenanzeigen.


Um genau die Personen anzusprechen, auf die man abzielt, muss ein attraktives Wertversprechen für die Mitarbeiter bestehen, einschließlich Vergütung, Sozialleistungen, Karriereentwicklung, Arbeitsumfeld und Unternehmenskultur. Dabei muss jeder einstellende Betrieb genau den Markt recherchiert haben und sicher sein, dass das Angebot mit den Mitbewerbern mithalten kann.  

 

4. Onboarding in der ersten Woche

Die erste Woche, in der ein neuer Mitarbeiter in das Unternehmen eintritt, ist ein entscheidender Moment in der Talentmanagementstrategie. Dabei müssen die folgenden Punkte berücksichtigt werden: Vorstellung des gesamten Teams, sie mit allen erforderlichen Technologien und Software vertraut zu machen und sicherzustellen, dass sie ein klares Verständnis der Geschäftsprozesse haben.  

 

5. Onboarding im ersten Monat

Die neuen Mitarbeiter müssen so schnell wie möglich über die kurz- und langfristigen Ziele in Kenntnis gesetzt werden. Wer auch immer den neuen Mitarbeiter leitet, sollte dies frühzeitig klarstellen. Studien haben gezeigt, dass ein guter Onboarding-Prozess der wertvollste Weg ist, um einen hohe Mitarbeiterwechsel zu vermeiden 

 

6. Angebot von Schulungs- und Entwicklungsmöglichkeiten

Die Flexibilität eines kleinen Unternehmens bietet neuen Talenten die Möglichkeit, schon früh in ihrer Karriere mehr Verantwortung zu übernehmen. Tatsächlich hängt mehr von der individuellen Leistung ab, wenn es sich um ein kleines Unternehmen. Dies ist ein wichtiger Teil der Talententwicklung, der eine Rolle in der Talentmanagementstrategie spielt. Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten sind der Schlüssel, um das Engagement und die Befähigung der Mitarbeiter aufrechtzuerhalten und Ihr Geschäftsangebot zu stärken.  

 

7. Anerkennung der Leistungen

Die Mitarbeiteranerkennung sollte auch eine Schlüsselrolle in jeder Talentmanagementstrategie spielen. Beispiele für Talentmanagement-Initiativen sind persönliches Lob, Geldprämien für Einzelpersonen, Teams oder das gesamte Unternehmen, Mitarbeiter des Monats und Aktivitäten für leistungsstarke Teams. Diese Initiativen können dazu beitragen, die Teambeziehungen zu stärken und die Leistung der Mitarbeiter zu verbessern. 

 

8. Angebot eines tollen Arbeitsumfeldes

Damit Unternehmen nicht nur Talente anzieht, sondern sie ebenso halten kann oder selbst solche erzeugt, ist mehr gefragt als nur eine Position und die Vergütung. Das Arbeitsumfeld wirkt sich direkt auf das körperliche und mentale Wohlbefinden der Angestellten aus und trägt somit zur Produktivität und Motivation bei. 


Es müssen jedoch nicht immer Tischtennisplatten oder Bier vom Fass an jedem Freitag sein, um ein großartiges Arbeitsumfeld zu haben. Ein gut gestalteter Raum mit flexiblen Arbeitsmöglichkeiten wie Pausenbereichen, privaten Bereichen und Sitz-Steh-Pulten gibt den Menschen die Flexibilität, die sie brauchen, um produktiv zu sein.


Ein komfortabler Arbeitsplatz, Wellness-Initiativen am Arbeitsplatz, Geburtstagsfeiern und Arbeitsvergünstigungen helfen Arbeitgebern auch dabei, Talente zu verwalten und zu entwickeln.


Beispiele für Arbeitsvergünstigungen:


  • Sitzungen zur psychischen Gesundheit
    Dies kann das Angebot für alle Mitarbeiter einer kostenlose Sitzung zur psychischen Gesundheit sein. Sei es durch einen Coach oder Psychologen.

  • Team-Mittagessen
    Das Budget bestimmt, wie oft diese stattfinden. Es sollte jedem Mitarbeiter ein Budget pro Monat zur Verfügung stehen, das er für die Geselligkeit mit seinen Kollegen ausgeben kann.

  • Soziale Treffen des gesamten Unternehmens
    Es ist großartig, ab und zu das gesamte Team zusammenzubringen. Einige Unternehmen tun dies gerne monatlich oder vierteljährlich. Für andere ist es praktikabler, die Weihnachtsfeier halbjährlich oder jährlich zu organisieren.   


Für einen Arbeitnehmer zahlt es sich aus, zu wissen, dass sein Arbeitgeber sich um das Wohlergehen kümmert. Zufriedenheit bei der Arbeit steigert nachweislich die Produktivität und Effizienz.


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