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Was du tun kannst, wenn du dich ängstlich fühlst
24. May. 2022
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In den letzten Jahren haben immer mehr Menschen mit Angst zu kämpfen. Dies verwundert nur wenig, da die Medien heute dazu tendieren, uns ausschließlich mit negativen Schlagzeilen zu füttern. Hinzu kommen zwei Jahre Pandemie, in der wir unsicher waren, Angst davor hatten, uns sogar mit unseren Lieben zu treffen und nicht wenige haben finanzielle Einbußen erleiden müssen. Aktuell ist die nächste Angst der Krieg im Osten.

Auch wenn einige es nicht wahrhaben möchten, wenn du unter Angst leidest, bist du bei Weitem nicht allein. Jeder dritte Deutsche kämpft zumindest gelegentlich damit. Bei dem einen ist es so arg, sodass sie sogar den Alltag beeinflusst, andere leiden beispielsweise ab und zu an Schlafstörungen. Doch dies ist kein Wettbewerb oder deshalb weniger schlimm, wenn du nur gelegentlich darunter leidest. Angst ist ein schreckliches Gefühl. 

Es gibt jedoch einige Bewältigungsmechanismen, mit denen du diese Angst überwinden oder zumindest damit gut umgehen kannst. Wir haben nachfolgend einige hilfreiche Tipps für dich.

1. Sprich über deine Angst


Das erste und Wichtigste ist, dass du dich nicht dafür schämst, denn es gibt rein gar nichts Beschämendes daran, sich vor etwas zu fürchten. Und du wirst überrascht sein, wie vielen es genauso geht wie dir. 


Wenn du Angst aufkommen spürst, sprich es aus. Dies macht dich tatsächlich stärker und ist kein Zeichen von Labilität. Deine Furcht zu verstecken, macht sie noch schlimmer. Im Stillen vor dich hin zu leiden, isoliert dich und kann dich depressiv machen. 


Gibt es gewisse Themen, die dir schlaflose Nächte bereiten oder regelrecht Angstzustände hervorrufen, sag auch dies. Reden deine Kollegen zum Beispiel dauernd mit dir über den Krieg, teile ihnen deutlich mit, dass es dir selbstverständlich nicht egal ist, aber dass du bitte nicht darüber sprechen möchtest, weil es dir Angst macht. Durch Ständiges darüber reden wird keiner den Konflikt im Osten lösen können – erst recht nicht wir. 

2. Konzentriere dich auf die Dinge, die du kontrollieren kannst


Wenn du unter Ängsten leidest, ist es wichtig, dass du deine Situation in gewisser Hinsicht kontrollieren kannst. Dies heißt jedoch nicht, dass du alles vermeiden sollst, was dir Angst macht, denn dann isolierst du dich. Beginne mit den kleinen Dingen, die dafür sorgen, dass du dich wohlfühlst. 


Sorge für ausreichend Schlaf, denn dann fühlst du dich stärker. Iss gesund und ausreichend. Teile anderen mit, dass du nicht über Dinge, die dir Furcht bereiten, sprechen möchtest. Kontrolliere die Temperatur in deinem Auto auf dem Arbeitsweg. Geh an der frischen Luft spazieren. Sprich mit der besten Freundin über scheinbar unwichtige Dinge und lache mit ihr. 

3. Halte dich mehr von den Medien fern


Einer der Hauptgründe, warum inzwischen so viele unter Ängsten leiden, sind die Medien. Sie machen uns verrückt mit ihren ständig negativen Schlagzeilen. Es gibt dort offensichtlich nichts Gutes zu melden. Und genau das ist falsch. Es geschehen auch in Krisenzeiten wundervolle Dinge. 


Halte deinen Nachrichtenkonsum also so niedrig wie möglich. Am besten liest oder siehst du dir sie für eine längere Zeit gar nicht mehr an, wenn du dich gerade besonders ängstlich fühlst. Es wird keinen Unterschied machen, ob du darüber informiert wirst, was geschehen könnte. Denn meist handelt es sich um Spekulationen und Worst-Case-Szenarien. Wie wäre es damit, dass du dir die besten Ausgänge des Ganzen ausmalst? 


Vor allem in den sozialen Medien sollest du dich zurückhalten, denn viele Menschen dort denken, dass sie alles wissen, was sie schlichtweg nicht tun. Oder sie machen anderen Angst, indem sie falsche Fakten verbreiten. Halte dich fern. Lies ein Buch. Sieh dir einen schönen Animationsfilm für Kinder an, der nicht so aufregend ist. Oder eine Dokumentation über wilde Tierbabys.

4. Ändere deine Umgebung


Dies ist natürlich nicht immer möglich. Aber wenn du dich gerade besonders ängstlich fühlst und in der Lage bist, für eine Minute nach draußen zu gehen oder dich von einem Raum in den nächsten zu bewegen, gibt der Tapetenwechsel einem Gehirn neue Eindrücke, auf die es sich konzentrieren kann. Damit unterbricht es seine Fixierung auf die sich ausbreitende Angst in deinem Gehirn und Körper. Am besten machst du einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft, konzentrierst dich auf irgendeine Form von Natur wie einen Baum, Vogel etc. Die Nähe zur Natur beruhigt unsere Seele.

5. Achte auf deine Füße auf dem Boden


Dies ist ein Therapietrick, der tatsächlich funktioniert, wenn man eine Angstattacke hat. Bemerkst du die Angst in deinem Körper aufkommen, achte auf deine Füße auf dem Boden. Fühle sie und wie sie eisern auf der Oberfläche stehen. Konzentriere dich auf jeden Bereich, die Zehen, die Sohle, die Ferse usw. Damit machst du deinem Gehirn erstens klar, dass du sicher und fest auf dem Boden stehst und zweitens bist du damit so sehr beschäftigt, deine Füße zu spüren, dass die Angst weggeht. Deine Füße und Beine erden dich, sie sind ein stabiles Fundament und ein Anker und somit hat die Angst keine Macht mehr über dich.


Wenn du mit Chakren oder Energiezentren im Körper vertraut bist, wirst du Elemente dieses Konzepts erkennen, die sich auf das Wurzelchakra beziehen. Das Gefühl, geerdet zu sein, ist der Schlüssel zu mentaler Stabilität, und zu bemerken, dass deine Füße auf dem Boden stehen, ist eine sehr einfache Möglichkeit, das Fundament zu erschließen, selbst – oder besonders – wenn es sich instabil anfühlt.

6. Mach Atemübungen


Du kannst meditieren oder dich einfach nur auf deine Atmung konzentrieren. Damit lenkst du deine Gedanken von den Dingen ab, die dir Angst bereiten und dein Gehirn wird wieder besser durchblutet. 


Bist du mit Meditation vertraut, kannst du deine angstmachenden Gedanken dabei sanft wegschieben und deine Konzentration auf andere Dinge lenken. Aber auch ganz einfache Atemübungen sorgen dafür, dass die Angst verschwindet. 


Suche ein rechteckiges Objekt, das du sehen kannst. Sei es ein Monitor, sogar dein Handy. Es gibt immer etwas Rechteckiges zu sehen. Atme nun tief und lange ein, indem du mit deinen Augen von Ecke zu Ecke wanderst. Beginne links oben, nach rechts oben, rechts unten und links unten. Dann atme lange und tief aus von links oben, nach rechts oben, rechts unten und links unten. Du wirst sehen, wie sich dein Geist und auch dein Körper schnell entspannen. 

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