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Was beugt Appetitlosigkeit vor?

27 Juni. 2023

Essen ist weit mehr als ein Überlebensmechanismus: Wir essen, um zu genießen. Leider kann es aber vorkommen, dass uns die Lust aufs Essen vergeht.

Diese Situation kennen wir alle und sie ist an sich nichts Ungewöhnliches. Problematisch wird es dann, wenn die Appetitlosigkeit über Tage, Wochen oder sogar Monate anhält.

Die Gründe für Appetitlosigkeit sind vielfältig. Wird dieser Zustand chronisch, können Folgen wie Nährstoffmangel, Untergewicht, Blutarmut und vieles mehr auftreten.

Hier erfährst Du, wie Du mit Appetitmangel umgehen kannst. Beachte, dass dieser Beitrag keinen Besuch bei einem Arzt oder Ernährungsberater ersetzen kann, sondern lediglich als Informationsquelle dient.

Was ist Appetitlosigkeit?

Appetitlosigkeit, auch als Anorexie bezeichnet, beschreibt ein Zustand, bei dem Du das Verlangen oder die Lust zu essen verlierst. Es handelt sich um eine gängige Symptomatik, die sowohl vorübergehend als auch chronisch auftreten kann.

Wenn Du an Appetitlosigkeit leidest, verspürst Du ein Desinteresse an Nahrungsmitteln und hast kaum oder gar keinen Appetit.

Das Gute: In den meisten Fällen lässt sich Appetitlosigkeit behandeln. Sowohl eine Selbsttherapie oder eine Therapie unter medizinischer Aufsicht kann sich empfehlen. Eine Behandlung der Appetitlosigkeit richtet sich nach der Ursache. In einigen Fällen kann Dein Arzt dazu auch Medikamente einsetzen.

Wenn Du an anhaltender Appetitlosigkeit leidest, solltest Du einen Arzt aufsuchen. Dein Arzt kann die genaue Ursache feststellen und eine passende Behandlung empfehlen.

Das kannst Du gegen Appetitlosigkeit tun

Die Möglichkeiten, gegen Appetitlosigkeit vorzugehen, sind vielfältig. Im Ernstfall solltest Du immer Rat bei einer medizinischen Fachperson holen. Allerdings gibt es auch einige Tipps, die Du selbstständig befolgen kannst, um Deinen Appetit anzuregen.

In den nachfolgenden Abschnitten stellen wir Dir wirkungsvolle Tipps vor, um gegen Appetitlosigkeit vorzugehen.

Trink richtig

Die Art, wie Du trinkst, kann einen großen Einfluss auf Deinen Appetit haben. Ein Tipp, den vielen Personen hilft, mit Appetitlosigkeit umzugehen, betrifft den Umgang mit Getränken vor und vor den Mahlzeiten. Ernährungsberaterinnen und Ernährungsberaterinnen raten dazu, vor und während des Essens nicht zu viel zu trinken, um ein Völlegefühl zu vermeiden. Gerade Getränke wie Wasser oder Tees bereichern Deinen Körper nicht mit Kalorien, füllen aber Deinen Magen auf.

Allerdings gibt es auch einen gegenteiligen Tipp, der besagt, 30 Minuten vor den Mahlzeiten appetitanregende Getränke wie Pfefferminz-, Ingwer-, Melissen-, Wermut- oder Enzianwurzel-Tee zu trinken.


Doch nicht nur Tees können dabei helfen, den Appetit anzuregen. Auch bitterstoffhaltige Getränke oder säurehaltige Obst- und Gemüsesäften wird eine entsprechende Wirkung nachgesagt.

Besonders beliebt sind Ginger-Ale, Tonic Water, Tomatensaft oder Orangennektar.

Halte immer etwas griffbereit

Wenn Du an Appetitlosigkeit leidest, musst Du besonders darauf achten, Deinen Körper mit genügend Nährstoffen, Kalorien und Mineralien zu versorgen. Wenn Du also doch mal ein kleines Hungergefühl verspürst, solltest Du versuchen diese Chance sofort zu nutzen und etwas zu essen, bevor sich das Zeitfenster wieder schließt.

Angesichts dessen ist es wichtig, immer einige Snacks oder fertige Gerichte griffbereit zu haben. Das gilt auch dann, wenn Du abgelenkt oder unterwegs bist. Egal, ob vor dem Fernseher, am Arbeitstisch (E7 oder E8), in gesellschaftlicher Runde und beim Sport: wenn sich ein kleiner Hunger bemerkbar macht, hast Du mit diesem Tipp immer etwas zum Naschen.

Beispiele für solche Snacks, bzw. Zwischenmahlzeiten sind Fertiggerichte, Kuchenstücke, Eis, Brot, Käse, Oliven, Cracker, Trockenfrüchte, Nüsse, Salzstangen, Avocado etc.

Bereite Dir appetitliches Essen zu

Dieser Tipp ist eigentlich ziemlich offensichtlich, wird jedoch trotzdem immer wieder vergessen. Die Rede ist davon, sein Essen appetitlich anzurichten. Egal, wie gut es schmeckt; das Auge isst immer mit. Achte daher auf eine appetitliche Zurichtung und setze eher auf kleine Portionen, falls Du Dich beim Anblick großer Portionen unwohl fühlst.

Zu einem appetitlichen Setting gehört aber nicht nur die Mahlzeit an sich, sondern auch die Umgebung. Vermeide unangenehme Essensgerüche und sorge vor dem Essen für frische Luft. Zudem kannst Du auch versuchen, mit verschiedenen Orten, Zeiten und Umgebungen, wie dem elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch (Q8), dem Sofa oder dem Bett zu experimentieren, an denen Du Mahlzeiten zu Dir nimmst.

Verbiete Dir nichts, worauf Du Lust hast

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist wichtig. Noch wichtiger ist allerdings, dass Du überhaupt etwas isst. Bei akuter Appetitlosigkeit sollte der Fokus daher mehr darauf liegen, etwas zu essen, als groß darauf zu achten, was Du isst. Verbiete Dir daher keine ungesunden Lebensmittel wie Fast Food, Süßigkeiten oder Frittiertes, wenn Du Lust darauf hast. Bei Suchtmitteln wie Alkohol oder bei Dingen, die Du nicht gut verträgst, kann es sich lohnen, zuerst mit einem Arzt zu sprechen. Bei allen anderen Speisen oder Getränken solltest Du Deine Auswahl allerdings nicht unnötig einschränken.

Was sind die Gründe für Appetitlosigkeit?

Appetitlosigkeit kann verschiedene Ursachen haben. Einige häufige Gründe für Appetitlosigkeit sind;

Krankheit und Infektionen

Eine Vielzahl von Krankheiten und Infektionen führen zur Appetitlosigkeit. Beispiele hierfür sind Grippe, Erkältungen, Magen-Darm-Infektionen, Harnwegsinfektionen, Lungenentzündung, Lebererkrankungen, Nierenprobleme und Schilddrüsenerkrankungen. Während einer Krankheit reagiert Dein Körper oft mit einem vorübergehenden Verlust des Appetits.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Bestimmte Medikamente verursachen als Nebenwirkung Appetitlosigkeit. Dazu gehören Antibiotika, Schmerzmittel, Antidepressiva, Chemotherapeutika, Blutdruckmedikamente und viele andere. Du solltest daher die möglichen Nebenwirkungen von Medikamenten kennen und bei anhaltender Appetitlosigkeit Deinen Arzt aufsuchen.

Stress und psychische Erkrankungen

Stress, Angstzustände, Depressionen, ADHS und andere psychische Erkrankungen haben einen direkten Einfluss auf Deinen Appetit. In Zeiten von Stress oder emotionaler Belastung kann der Appetit abnehmen oder sogar vollständig verloren gehen.

Hormonelle Veränderungen

Hormonelle Veränderungen im Körper können ebenfalls Appetitlosigkeit verursachen. Dies kann während der Schwangerschaft, den Wechseljahren oder bei hormonellen Störungen wie Schilddrüsenproblemen auftreten.

Schlafmangel

Schlafmangel kann auch zu Appetitlosigkeit führen, daher ist eine gute Nachtruhe sehr wichtig. Hochwertige Matratzen, Bettwaren, Kissen und Lattenrost haben einen großen Einfluss auf die Schlafqualität. Wenn Sie einen elektrisch verstellbaren Lattenrost (S2 oder S5) verwenden können, um Ihrem Körper die richtige Schlafposition zu geben, werden Sie mehr davon haben.