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Warum Multitasking schlecht für die Produktivität ist
13. Jan. 2022
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Viele sind der Meinung, dass es möglich ist, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen. Während wir eine E-Mail schreiben, telefonieren wir oder in einem Online Meeting erledigen wir nebenbei noch schnell ein paar Sachen. Funktioniert doch, oder?


Nun, tatsächlich ist es so, dass sich Multitasking negativ auf unser Gehirn und die Produktivität auswirkt. Mehrere Studien zeigen, dass Multitasker Schwierigkeiten haben, von einer Aufgabe zur anderen zu wechseln und relevante von unwichtigen Dingen zu unterscheiden.


Musst du viele Aufgaben von deiner To-do-Liste abhaken, ist es tatsächlich kontraproduktiv, mehreres gleichzeitig zu machen. Es ist unserem Gehirn schlichtweg nicht möglich, dass es sich auf zwei Dinge auf einmal voll konzentriert. Das Ergebnis ist, dass eine Tätigkeit darunter leidet, sprich Fehler passieren oder man schlichtweg nicht wirklich zuhört. 


Wir sind am effizientesten, wenn wir unseren ungeteilten Fokus auf eine Aufgabe nach der anderen richten. Sich voll und ganz auf mehr als eine Tätigkeit gleichzeitig zu konzentrieren, ist keine menschliche Fähigkeit, die jeder erlernen und entwickeln kann. Was wirklich passiert, ist die Verlagerung der Aufmerksamkeit von einer Sache zur anderen ohne volle Hingabe und Aufmerksamkeit für eine davon. Dies wirkt sich natürlich auf die Qualität der Arbeit aus, da der Fokus geteilt ist.


Multitasking kann deine Leistung beeinträchtigen

Studien zeigen, dass wir weniger effizient sind und eher Fehler machen, wenn unser Gehirn ständig zwischen Aufgaben hin- und herspringt, insbesondere wenn diese komplex sind und unsere volle Aufmerksamkeit erfordern.


Dies ist möglicherweise nicht so offensichtlich oder wirkungsvoll, wenn wir einfache und routinemäßige Dinge erledigen, wie zum Beispiel beim Gehen Musik hören oder beim Fernsehen Wäsche zusammenlegen. Ist der Einsatz höher und sind die Aufgaben komplexer, kann der Versuch, Multitasking zu betreiben, unser Leben negativ beeinflussen oder sogar gefährlich sein.


Multitasking spaltet unseren Fokus. Das macht es viel schwerer, unsere volle Aufmerksamkeit auf eine Sache zu richten. Warum denkst du, dass Telefonieren ohne eine Freisprecheinrichtung oder das Versenden von Textnachrichten während dem Autofahren sogar verboten ist? Studien deuten darauf hin, dass auch Menschen, die „Medien-Multitasking“ betreiben, wie Musik hören, während sie arbeiten oder durch soziale Medien scrollen, während sie einen Film ansehen, abgelenkt sind und ihre Aufmerksamkeit weniger fokussieren können, selbst wenn sie nur eine Aufgabe ausführen.


Multitasking kann zudem unsere Lernfähigkeit beeinträchtigen, denn um zu lernen, müssen wir uns konzentrieren können. Je mehr Multitasking wir betreiben, desto weniger erreichen wir, da man langsam die Fähigkeit verliert, sich wirklich zu fokussieren. Dadurch wird eine tiefere Verarbeitung der Informationen, die wir aufnehmen und somit das Lernen verhindert.


Multitasking hält uns zudem davon ab, im Moment achtsam und wirklich präsent zu sein. Achtsamkeit bringt sehr viele Vorteilen für den Geist und Körper mit sich. Tatsächlich können viele auf Achtsamkeit basierende Therapien sogar Patienten helfen, die an Depressionen, Angstzuständen, chronischen Schmerzen und anderen Erkrankungen leiden.


Ein weiteres negatives Resultat von Multitasking ist, dass wir anderen, welche mit uns kommunizieren, nicht genau zuhören. Dies gilt für alle Arten der Kommunikation, sei es persönlich, am Telefon, während einer Videokonferenz oder in Textnachrichten. Man überliest oder überhört sehr viel schneller Informationen, die wichtig sein könnten, was zu Missverständnissen führen kann. Für eine gute Kommunikation ist Multitasking regelrechtes Gift.


Erledige eine Aufgabe nach der anderen

Sich immer ausschließlich jeweils auf eine Tätigkeit zu konzentrieren, kommt dir in allen Aspekten deines Lebens zugute, nicht nur im Beruf. Damit stellst du eine gute Qualität deiner Arbeit oder Kommunikation sicher, bist letztlich produktiver und kreativer und reduzierst auch das Risiko von Stress. 


1. Erstelle eine To-Do-Liste

Am besten erstellst du noch am Vorabend eine Liste mit all den Aufgaben, die du am nächsten Tag erledigen musst. Damit verhinderst du, dass du das Gefühl hast, etwas zu vergessen und dich somit weniger nach Feierabend entspannen kannst.


2. Priorisiere deine Aufgaben

Sortiere deine Tätigkeiten, die gemacht werden müssen, nun nach Wichtigkeit. Ganz oben die Dinge, die am meisten Konzentration erfordern und dringend erledigt werden müssen. Überlege zudem, was du eventuell delegieren kannst. Es kann zudem auch helfen, dass du gleichartige Aufgaben gruppierst, welche zum Beispiel am gleichen Ort gemacht werden müssen oder eine ähnliche Vorgehensweise erfordern. Somit sparst du Zeit und musst nicht sehr viel umdenken.


3. Eliminiere Ablenkungen

Stelle dann sicher, dass du so wenig wie möglich abgelenkt wirst, wenn du dich voll und ganz auf eine Aufgabe konzentrierst. Sorge für Ordnung auf deinem Schreibtisch, um nicht von Chaos abgelenkt zu werden und zu viel Zeit mit dem Suchen von Dingen zu verbringen.


Stelle dein Telefon und Smartphone auf lautlos und deaktiviere sämtliche Benachrichtigungsfunktionen wie E-Mails oder Instant Messenger. 


4. Arbeite einen Punkt nach dem anderen ab

Widme dich dann einer Aufgabe nach der anderen. Es ist ein sehr motivierendes Gefühl, wenn du deine Liste nach und nach abhaken kannst und weißt, dass du alles in Höchstleistung erledigt hast. 


Unser Tipp: Verwende einen Sitz-Steh-Schreibtisch

Wenn du zusätzlich einen höhenverstellbaren Schreibtisch verwendest, welcher dir den schnellen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen ermöglicht, kannst du deine Konzentrationsfähigkeit und somit Produktivität erheblich steigern.


Der Grund hierfür ist, dass du weniger sitzt, was sich bekanntermaßen negativ auf deinen Körper und auch das mentale Befinden auswirkt. Du hast weniger Schmerzen im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich und sorgst durch eine bessere Durchblutung deines Körpers für mehr Sauerstoff im Gehirn. 


Fühlst du dich müde und kannst dich nur noch schwer konzentrieren, solltest du aufstehen, eine kleine Pause machen, in der du dich bewegst und dehnst und dann im Stehen weiterarbeiten. Du wirst sehen, dass dir dies einen enormen Energieschub geben wird und ein besserer Fokus garantiert ist. 


Um ebenso eine Ermüdung deiner Beine beim Arbeiten im Stehen zu vermeiden, kannst du eine Anti-Ermüdungsmatte verwenden. Sie sorgt für einen weicheren Stand und nimmt somit Druck von deinen Beinen.

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