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Warum Mitarbeiterzufriedenheit so wichtig ist
08. Feb. 2022
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Beim Führen eines erfolgreichen Unternehmens kommt es auf sehr viel mehr an als nur Gewinn-und-Verlust-Rechnungen und andere Finanzreports. Keine Firma kann ohne die treibenden Kräfte bestehen – ihren Mitarbeitern. Und dennoch kommen diese oft viel zu kurz, wenn es darum geht, eine gute Unternehmenskultur zu schaffen, sie zu fordern und fördern und dafür zu sorgen, dass sie zufrieden sind. 

 

Gestresste, überarbeitete, nicht gesunde und unzufriedene Betriebsangehörige werden dem Betrieb mehr schaden, als dass sie ihn zum Erfolg führen. Um die Erträge zu maximieren und weiterhin effizient zu arbeiten, müssen Manager lernen, ihre Mitarbeiter zu motivieren, zu inspirieren, zu ermutigen und positiv herauszufordern.


Unternehmen profitieren stark davon, ein glückliches, gesundes Umfeld für die Arbeitnehmer zu schaffen, denn der Verlust von Mitarbeitern kann teuer werden. Nicht nur, dass jede Neueinstellung bis zu 60 % des Jahresgehaltes dieser Person kostet, sondern es handelt sich auch um eine Zeitverschwendung. 


Wie profitieren Unternehmen von zufriedenen Mitarbeitern?

Glückliche Arbeitnehmer sind für alle Seiten eine Win-Win-Situation. Sie sorgen für die folgenden Punkte: 


  • Höhere Produktivität

  • Mehr Innovation und Kreativität

  • Höherer Gewinn

  • Besserer Kundensupport

  • Mehr Mitarbeiterbindung 

  • Besserer Ruf


Wie kann man die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen?

Es genügt nicht, nur ein hohes Gehalt zu bezahlen und dann zu erwarten, dass die Angestellten rundum ausgeglichen sind. Viele verlassen trotz eines guten Einkommens einen Betrieb, wenn sie dort nicht glücklich sind oder weiterkommen. Zwar kann es anspornen, mehr zu erreichen, doch binden tut man die Menschen damit nicht ans Unternehmen. Weiterhin sollten Vorgesetzte die folgenden Punkte berücksichtigen: 

 

1. Förderung des Zugehörigkeitsgefühls

Mehr noch als Geld zählt die Möglichkeit für die meisten Angestellten, durch ihre Arbeit etwas zu bewirken und zur Mission der Organisation beizutragen. Die Mitarbeiterzufriedenheit wird durch Vorteile wie eine klare und effektive Kommunikation über Unternehmensgeschehen, individuelle und bereichsbezogene Ausrichtung und eine umfassende Unternehmensvision beeinflusst. 

 

2. Vermeidung von Mikromanagement

Die Mitarbeiter sollten zwar angeleitet und unterstützt werden, aber dennoch die Freiheit haben, ihre Aufgaben so auszuführen, wie es für sie am besten ist. Wenn die Angestellten damit erfolgreich sind, gibt es keinen Grund, ihre Arbeit bis ins letzte Detail auseinanderzunehmen und Rechenschaften ablegen zu lassen. Anstatt sich unter Druck gesetzt zu fühlen, sind die Mitarbeiter in ihren Aufgaben Konfident, sie übernehmen eher mehr Verantwortung und führen selbstständig ihre Tätigkeiten aus. 

 

3. Ehrlichkeit und Transparenz

Feedback und die Fähigkeit, die Anliegen der Mitarbeiter zu verstehen, sind wichtig für die Mitarbeiterbindung. Dabei sollten die Arbeitgeber immer offen und ehrlich sein und daraus resultierend gemeinsam einen Actionplan erstellen, um die Dinge anzugehen, die verbesserungswürdig sind. Dabei sollte stets auf eine klare Kommunikation gesetzt werden, ohne wichtige Details zu verschweigen. Dies gilt zudem für die Unternehmensstrategien.    

 

4. Wir alle sind Menschen

Um eine gewisse Nähe und damit Zufriedenheit zu schaffen, sollten sich Arbeitgeber und Vorgesetzte nicht nur um die Belange ihrer Mitarbeiter kümmern, die im direkten Zusammenhang mit der Firma stehen. Das Leben der Angestellten außerhalb der Arbeit zu kennen, wird es einfacher gestalten, sie leichter zu verstehen. Man muss dabei nicht Freunde werden und ein zu lockeres Verhältnis kann sogar schaden, doch jeden als Menschen wahrzunehmen und zu behandeln sorgt für eine sehr viel bessere Mitarbeiterzufriedenheit. Mitarbeiter werden instinktiv härter arbeiten, wenn sie sehen, dass sich ihr Arbeitgeber um sie kümmert. 

 

5. Mehr Freizeit

Noch wichtiger ist es für die meisten Arbeitnehmer, eine bessere Work-Life-Balance zu haben. Diese erreicht man nur dadurch, indem man auch genügend Flexibilität bei der Arbeitszeiteinteilung und der Urlaubstage hat. Daher sollte man es den Angestellten ermöglichen, flexiblere Arbeitsmodelle zu verwenden. Neben mehr Urlaubstagen sind dabei noch wichtiger die folgenden Möglichkeiten:

  • Hybrides Arbeitsmodell: Mix aus Arbeiten im Büro und Homeoffice

  • Flexible Arbeitszeiten: Stundenwoche einteilen können, wie man möchte. Z. B. Vier-Tage-Woche mit 10 Arbeitsstunden pro Tag oder Kernarbeitszeiten.

  • Abbau von Überstunden durch Freizeitausgleich ermöglichen. 

 

6. Realistische Anforderungen

Stress kommt meist dadurch, dass die Angestellten sich überfordert fühlen. Dies kann entstehen durch zu harte Deadlines, die kaum einzuhalten sind oder durch zu wenig Unterstützung. Mitarbeiter, die ein wenig Spielraum bei der Einhaltung von Fristen oder bei der Ausführung haben, finden sehr viel eher kreative und innovative Wege, ihre Tätigkeiten produktiv und motiviert ausführen zu können.  

 

7. Förderung der Arbeitnehmer

Zufriedene Mitarbeiter arbeiten für ein erfolgreiches Unternehmen. Daher sollten Leistungen öffentlich anerkannt werden, Teamveranstaltungen durchgeführt und stets Unterstützung angeboten werden.


Wichtig dabei ist zudem, dass die Angestellten Möglichkeiten erhalten, sich weiterbilden zu können, damit sie wachsen und sich entwickeln können. Dies kann das Übernehmen von neuen Verantwortungen oder Aufgaben sein, ein Onlinekurs oder andere Filialen kennenlernen.  

 

8. Mehr Spaß und Bewegung am Arbeitsplatz

Eine weitere Möglichkeit, die allgemeine Positivität am Arbeitsplatz zu fördern, besteht darin, das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu fördern, indem ihnen Aktivitäten und Geräte zur Verfügung gestellt werden, die es ihnen ermöglichen, sich besser um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu kümmern. Durch das ständige Sitzen über lange Stunden wird sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit verschlechtert. Daher sollten Unternehmen mehr Bewegung am Arbeitsplatz unterstützen:


  • Die Verwendung von Sitz-Steh-Schreibtischen

  • Aktiv-Meetingräume mit Tischfahrrädern

  • Zuschuss zu einem Fitnesscenter-Abo 

  • Firmeninterne Kurse wie Yoga oder Jogginggruppen

  • Außenbereiche zum Entspannen oder Arbeiten


Dabei sollten jedoch die Arbeitnehmer, die Remote schaffen, nicht vergessen werden. Auch diesen sollte ein Unternehmen dabei unterstützen, gesünder und zufriedener zu arbeiten. Sei es durch ergonomische Büromöbel, Zuschüsse für sportliche Aktivitäten oder die Möglichkeit, regelmäßig das Büro und die Kollegen besuchen zu können.   

 

9. Wertschätzung der Mitarbeiter

Mitarbeiter sind selten unzufrieden oder kündigen aus finanziellen Gründen. Wenn Menschen sie in einem Unternehmen nicht glücklich sind, liegt das in vielen Fällen daran, dass sie sie sich von ihrem Vorgesetzten nicht anerkannt oder gar schikaniert fühlen. Ein weiterer häufiger Grund ist, dass sie intern nicht weiterkommen und aufgehört haben zu lernen. 


Daher sollten alle Mitarbeiter stets für die Erreichung ihrer Ziele, besondere Bemühungen oder innovative Ideen anerkannt werden. Dies muss nicht immer ein geldlicher Ausgleich sein, es können ebenso gut auch andere Vorteile oder eine öffentliche Anerkennung sein. Dies motiviert die Angestellten oft noch mehr als ein finanzieller Anreiz. 


Zudem sollten diejenigen, die eine Karriere oder Veränderung in ihrer Tätigkeit anstreben, damit gefördert werden, dass man ihnen Kurse anbietet, die Arbeit an anderen Orten oder die Übertragung neuer Aufgaben.


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