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Warum ein ergonomischer Bildschirm im Büro wichtig ist
17. Aug. 2021
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Ein guter Monitor ist genauso wichtig wie ein ergonomischer Stuhl, um gesundheitliche Probleme zu vermeiden.

Die Gesundheit im Büro wird immer wichtiger. Ergonomisches Arbeiten ist in den vergangenen Jahren ein wichtiger Aspekt des Büroalltags geworden.

Momentan konzentriert sich die „Ergonomisierung“ des Büros noch Aspekte wie den Schreibtisch oder den Bürostuhl, aber auch andere Bürogegenständen werden mittlerweile genauer beleuchtet. Dazu gehört auch der passenden ergonomische Bildschirm.

Aber was macht einen Bildschirm ergonomisch? Und wie können Sie einen solchen Monitor in Ihren Berufsalltag integrieren? Das möchten wir mit diesem Artikel einmal genauer beleuchten.

 

Ergonomie im ganzen Büro

Gerade beim Bürostuhl und beim Schreibtisch legen viele Büroarbeiter mittlerweile Wert auf Ergonomie. Auch, wenn diese Möbel sicherlich essenziell für ein gesundes Arbeiten im Büro sind, dürfen andere Bestandteile des Arbeitsalltags nicht übersehen werden. Dazu gehören auch ergonomisch geformte Bildschirme.

Denn während Rücken und Nacken sicherlich von der passenden Sitzgelegenheit und dem ideal eingestellten Schreibtisch profitieren, kann ein schlecht eingestellter Bildschirm all diese Vorteile geradezu zunichte machen. Das Problem liegt daran, wie unsere Muskulatur zusammenspielt: Verspannungen in bestimmten Bereichen übertragen sich dann auf andere Muskelgruppen, und so beginnt ein wahrer Teufelskreis an Verspannungen. Daher sollte auch der Bildschirm immer an die körperlichen Anforderungen angepasst werden.

 

Nackenverspannungen und Augenprobleme sind vorprogrammiert

Ein schlecht eingestellter Bildschirm führt sehr schnell zu gesundheitlichen Problemen. An erster Stelle stehen hierbei Nackenprobleme. Durch Fehlhaltungen von Kopf und Nacken, die wir infolge der schlechten Aufstellung des Monitors einnehmen müssen, sind Muskulatur und Faszien unserer Nackenregion großen Problemen ausgesetzt. Das Resultat sind Verspannungen, die auf Dauer zu hartnäckigen Begleitern der Büroarbeit werden können.

Auch die Augen sind bei falscher Bildschirmposition enormem Stress ausgesetzt. Wer für den Blick auf den Bildschirm hoch- oder runterschauen muss, der wird schon bald unter Augenproblemen leiden. Muskelverspannungen in der Augenregion, die mit verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen einhergehen, sind dann keine Seltenheit. Idealerweise sollte der obere Bildschirmrand immer auf Augenhöhe sein, damit die Augen nicht zu viel Arbeit verrichten müssen.

 

Monitorhalterungen für mehr Flexibilität

Eine gute Monitorhalterung sorgt dafür, dass der Monitor nicht starr und unbeweglich auf dem Schreibtisch sitzt. Gerade wenn Sie dynamisch Sitzen, also oft die Sitzposition wechseln, kann ein beweglicher Monitor dabei helfen, den Bildschirm immer an Ihre Körperhaltung anpassen zu können.

Merkmale einer guten Monitorhalterung sind Höhenverstellbarkeit sowie ein Schwenkarm. Gerade die Höhe sollte einstellbar sein, da so auch Personen mit unterschiedlicher Körpergröße den gleichen Bildschirm nutzen zu können. Da der Monitor immer an die Höhe der Augen angepasst werden muss, sollte der Bildschirm bei einer größeren Person höher eingestellt sein als bei einer kleineren Person.

Egal ob Wandhalterung oder Tischhalterung, eine passende Halterung für den Bildschirm kann äußerst positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Mit der richtigen Positionierung und Einstellung bezüglich Winkel und Höhe kann eine Halterung Ihren Arbeitsalltag deutlich ergonomischer und gesünder gestalten.

Hier finden Sie eine Auswahl unserer Monitorhalterungen.

 

Worauf muss ich beim Bildschirm achten?

Nicht nur der Bildschirm selbst, auch die Einstellungen an diesem sind wichtig für einen ergonomischen Arbeitsplatz. Zum einen ist der Abstand des Monitors, wichtig damit die Augen problemlos den ganzen Bildschirm sehen können. Die optimale Entfernung von Augen und Monitor richtet sich in erster Linie an die Größe des Bildschirms (Bildschirmdiagonale). Nach Meinung der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) sollten Sie bei einem Monitor mit 24 Zoll Bildschirmdiagonale mindestens einen Meter vom Bildschirm entfernt sitzen.

Neben der Größe des Bildschirms sind auch Faktoren wie Auflösung und Textgröße entscheidend. Wenn der Text sehr klein ist, müssen sich die Augen besonders anstrengen, um die Wörter auf dem Bildschirm lesen zu können. Hier gibt es zwar keine Richtzahl, an der Sie sich orientieren können, Sie sollten den Text von Programmen und Webseiten aber immer so einstellen, dass Sie diesen ohne große Probleme lesen können.

Um Schäden an den Augen zu vermeiden, sollte auch immer auf Aspekte wie Helligkeit und Kontrast geachtet werden. Gerade ein zu hell eingestellter Monitor kann auf Dauer schlecht für die Augen sein, weswegen hier im Zweifelsfall immer die Helligkeit auf das Minimum heruntergefahren werden. Während viele Smartphones bereits über eine Funktion zur Anpassen der Helligkeit an die Umgebung verfügen, sucht man solche Einstellungen bei Monitoren noch vergebens. Passen Sie die Helligkeit daher manuell an die Lichtverhältnisse in Ihrem Arbeitsumfeld an.

Ein guter Bildschirm zeichnet sich dadurch aus, dass die Oberfläche entspiegelt ist. So bilden sich auch bei Sonneneinstrahlungen keine Reflektionen, die Sie eventuell blenden können. Viele Bildschirme kommen heutzutage bereits mit matten Oberflächen daher, so dass die Sonne oder andere Lichtquellen oft keine störenden Reflektionen erzeugen können. Richten Sie den Bildschirm immer so aus, dass er parallel zur Fensterfront verläuft, damit Sonnenstrahlen nur seitlich einfallen können.

 

Curved Monitore sind die Zukunft

Immer mehr sieht man sogenannte Curved Monitore auftauchen. Diese Bildschirme sind nicht flach, wie man es von traditionellen Modellen kennt, sondern gebogen. Damit passt sich das Bild besser der natürlichen Wölbung des menschlichen Auges an, was für ein besseres Seh-Erlebnis sorgt. Die Folge ist weniger Stress für die Augen.

Außerdem sind gebogene Monitore meistens so groß, dass sich problemlos mehr auf dem gleichen Bildschirm darstellen lässt. Die meisten Curved Monitore sind bereits auf 4K ausgerichtet, während viele Standardbildschirme noch im Bereich Full-HD (oder sogar darunter) angesiedelt sind. Immer mehr Inhalte werden in höheren Auflösungen dargestellt, weswegen ein Curved Monitor oft ideal für die technische Zukunft gerüstet ist.

Somit haben Curved Monitore nicht nur einen augenschonenden und somit gesundheitlichen Effekt, sie sind aufgrund ihrer technischen Aspekte oft auch zukunftsorientiert. Ein ausreichend großer Curved Monitor kann problemlos zwei flache Bildschirme ersetzen. So lässt sich auf ihnen mehr Inhalt darstellen, was für mehr Übersichtlichkeit sorgt.

 

Zusammenfassung

Die Ergonomie hört nicht beim Stuhl oder Tisch auf. Auch der Monitor sollte immer an die individuellen Eigenschaften des Nutzers angepasst sein. So lassen sich Nackenverspannungen, Augenproblemen und anderen Krankheitsbildern effektiv vorbeugen. Neben einer Monitorhalterung ist die Wahl des richtigen Monitors dabei ebenso entscheidend wie eine gute Ausrichtung des Bildschirms selbst. Gerade, wer dynamisch im Büro sitzt, sollte eine gute Bildschirmhalterung verwenden, die sich bequem den individuellen Anforderung anpassen lässt. Somit ist der nächste Schritt zum vollständig ergonomischen Büro getan.

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