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Warum du eine achtsame Mittagspause machen solltest

22 März. 2023

Isst du dein Mittagessen an deinem Schreibtisch? Während du E-Mails beantwortest, Facebook oder Instagram checkst oder deinen wöchentlichen Online-Einkauf erledigst? Nimmst du dir wirklich die Zeit, eine richtige Pause einzulegen und sicherzustellen, dass du dein Essen auch wirklich wahrnimmst und es genießt?




Wir alle tun es! Wenn wir uns zum Essen hinsetzen, müssen wir uns regelrecht zurückhalten, nicht nebenbei das Smartphone zu greifen. Es scheint eine vernünftige Sache zu sein und ein guter Zeitpunkt an einem geschäftigen Tag, um Multitasking zu betreiben und mehr zu erledigen oder mit der Außenwelt zu sprechen. Aber das ist eine wirklich schlechte Angewohnheit, die sich die meisten von uns angewöhnt haben. Wenn du dir ein paar Gedanken darüber machst, wie du deine Pausen achtsamer gestalten kannst, kann das mit der Zeit einen unglaublichen Unterschied machen, vor allem wenn es darum geht, den Stresspegel zu senken und ein größeres Gefühl der Ruhe und des Wohlbefindens zu erhalten.


Diese Pause tut nicht nur deinem Geist gut, sondern auch deinem Körper. Besonders die Augen werden beim ständigen Blick auf einen Monitor, wozu auch dein Handy zählt, extrem beansprucht. Stattdessen solltest du sowohl auf das Essen schauen oder einfach nur irgendwohin in der Ferne, um die Augenmuskeln zu entspannen.


Wenn du das nächste Mal eine Mahlzeit zu dir nimmst, insbesondere dein Mittagessen an einem anstrengenden Arbeitstag, solltest du drei ganz einfache Dinge tun. Probiere sie aus und nimm dir ein wenig Zeit dafür. Wenn du nicht überzeugt bist, gib nicht gleich auf. Mit der Zeit können solche einfachen Veränderungen wirklich einen großen Unterschied machen.


1. Verlasse deinen Schreibtisch


Geh in deiner Mittagspause an die frische Luft und suche dir einen ruhigeren Ort oder zumindest einen Tapetenwechsel, weg von deinem Computerbildschirm, an dem du dein Mittagessen einnehmen kannst. Du wirst davon in vieler Hinsicht profitieren:


  • Du kannst in Ruhe und ohne Unterbrechungen dein Essen zu dir nehmen (vorausgesetzt, du legst wirklich das Smartphone weg).
  • Die Bewegung kurbelt deinen Kreislauf an, was deinen Körper und vor allem dein Gehirn mit mehr Sauerstoff versorgt. Das wiederum sorgt für mehr Produktivität.
  • Dein vom langen Sitzen geschundener Körper kann sich entspannen und du kannst so Schmerzen lindern. Am besten bewegst du dich allerdings auch während der Arbeit, indem du einen Sitz-Steh-Schreibtisch wie den höhenverstellbaren Schreibtisch E8 oder den E7 von FlexiSpot verwendest. Damit kannst du regelmäßig zwischen Arbeiten im Sitzen und im Stehen wechseln, was deinen Körper entlastet und dich wacher und aufmerksamer macht.

2. Stelle alle Ablenkungen ab


Es ist wichtig, dass du beim Essen keinerlei Ablenkung hast, da du sonst viel zu schnell und zu viel isst. Die Nahrungsaufnahme sollte nicht nur eine lästige Pflicht sein, die nebenbei erfolgt. Dann wäre es egal, was du zu dir nimmst und du hättest nie wieder Gesundheitsprobleme, denn du könntest ohne Weiteres ausschließlich Gesundes essen. Aber Spaß beiseite, nimm wahr, was du isst.


Leg also das Smartphone oder Tablet weg. Lege die Technik beiseite. Stell alles auf lautlos, die Welt wird nicht untergehen, wenn du eine Stunde nicht erreichbar bist. Verbring deine Essenszeit NICHT in den sozialen Medien. Das ist eine der größten Herausforderungen für mich. Die Hand greift nach dem Smartphone und fängt an zu scrollen, bevor das Gehirn überhaupt registriert hat, was es da tut. Aber bleib hartnäckig. Widerstehe dem Drang und konzentriere dich darauf, den Kopf freizubekommen, zu atmen und für einen oder zwei Momente wieder mit dir selbst in Kontakt zu kommen. Entferne Ablenkungen, statt sie hinzuzufügen.


3. Genieße langsam dein Essen


Generell müssen wir uns alle Zeit nehmen, um langsamer und mit mehr Bedacht zu essen. Das ist ein guter Anfang, aber du wirst überrascht sein, wie leicht man vergisst, sich Zeit zu nehmen und jeden Bissen zu genießen, statt einfach nur gedankenlos in sich hineinzuschaufeln.


Wenn du dir angewöhnst, zumindest die ersten paar Momente zu genießen und den Geschmack, die Beschaffenheit, die Temperatur und alles, was mit dem Essen zu tun hat, wahrzunehmen, wird dir das helfen, die Mahlzeit insgesamt entspannter zu sehen. Es ist auch wichtig zu wissen, wann wir satt sind, damit wir uns nicht überfressen.


Es wird sogar empfohlen, dass man jeden Bissen mindestens dreißig Mal kauen sollten. Das hört sich vielleicht extrem an, aber vergleiche das mal damit, wie du dein Essen gerade in Eile hinunterschlingst, und du wirst sehen, dass du eine bessere Balance finden musst.


Versuche, alle deine Sinne zu verwenden, wenn du dich über deinen Teller hermachst. Sieh dir das Essen erst einmal genau an. Die Farben, die Formen usw. Dann rieche es und versuche beispielsweise Gewürze anhand des Geruchs zu erkennen. Und dann kommt das Beste: das Schmecken. Nimm jedoch nicht nur den Geschmack wahr, ob er süß, sauer, würzig, eher fade, warm oder kalt usw. ist, sondern auch die Textur der Speisen. Sind sie hart oder weich, eher wie Gummi oder fluffig? Suche nach so vielen unterschiedlichen Wörtern, die dir einfallen könnten. Und vergiss auch nicht, die Geräusche um dich herum wahrzunehmen. Oder macht das Essen sogar welche, wenn du es verspeist, weil es beispielsweise knusprig ist?


Du solltest dir für die Aufnahme der Speise wirklich Zeit lassen. Stoppe ruhig die Zeit! Versuche jeden Tag länger damit zu verbringen. Mach zwischendurch eine Pause und genieße es.


Bonus: Mach einen achtsamen Spaziergang


Und damit du deine Verdauung ankurbelst und neue Energien tanken kannst, solltest du gleich danach einen achtsamen Spaziergang machen. Das funktioniert in etwa nach dem gleichen Prinzip. Achte nacheinander auf alle deine Sinne. Rieche die Luft, sieh dich um, höre, was um dich herum vorgeht und fühle ein paar Dinge wie das Gras oder eine Blume. Es geht dabei nicht darum, dass du eine lange Strecke zurücklegst, genieße es einfach und versuche jetzt und hier im Moment zu sein.