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Warum du bei der Arbeit immer müde bist
24. Feb. 2022
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Es ist gerade mal 14 Uhr, die Mittagspause liegt hinter dir und statt dich erholt und voller neuer Energie zu fühlen, fühlst du dich so, als würdest du am liebsten ein Nickerchen machen. Es hat dich eingeholt, das gefürchtete Nachmittagstief. 

 

Mit dem Mangel an körperlicher Energie sinkt auch die Motivation und du sitzt da und weißt gar nicht, wo du anfangen sollst. Du hast schlichtweg überhaupt keine Lust mehr zu arbeiten. Aber niemand kann einfach seine Sachen packen und nach Hause gehen – das würdest du wohl nur ein einziges Mal tun. Stattdessen quält man sich durch den Nachmittag und kann es kaum noch erwarten, bis dieser Arbeitstag endlich vorbei ist. Von Produktivität und Leistung kann hier kaum die Rede sein.


Wenn es sich bei solchen Nachmittagen eher um die Regel als die Ausnahme handelt, dann musst du dringend etwas tun. Denn meist steckt dahinter viel mehr als nur das übliche Nachmittagstief. Auf Dauer kann dies zu Depressionen, Ängsten und sogar zum Burnout führen.


Doch wodurch wird dieses Tief verursacht und was kannst du dagegen tun, dass du dich bei der Arbeit nicht mehr so müde fühlst? Wir haben ein paar hilfreiche Tipps für dich.  


Wodurch entsteht eine ständige Müdigkeit bei der Arbeit?

Die Gründe hinter deiner Erschöpfung können vielseitig sein. Während viele schnell daran denken, dass es Stress und Überlastung ist, kann es ebenso gut genau das Gegenteil sein, nämlich eine Unterforderung. Manche fühlen sich durch ihre Tätigkeit schlichtweg nicht ausgefüllt und gefordert genug. Sei es, weil die Arbeit zu einfach oder eintönig ist oder weil sie uns geistig nicht genügend fordert. Dies kann die gleichen Auswirkungen haben wie zu viel Stress. 


Weitere Faktoren können emotionale Belastungen sein, welche zu einem schlechten Schlaf führen. Oder andere Gründe, warum du nicht genügend Nachtruhe findest. Wenn du morgens nicht ausgeruht bist, wirst du schnell am Nachmittag keine Energie mehr haben. 


Wann hattest du zudem das letzte Mal Urlaub? Selbst wenn die Tätigkeit an sich nicht besonders stressig ist, du aber nur selten Freizeit nehmen kannst, fehlt dir genügend Zeit, um deine Batterien wieder aufladen zu können. 

 

Was zudem auch zu einer chronischen Müdigkeit beitragen kann, sind gesundheitliche Aspekte. Dies kann zu langes Sitzen sein, ungesundes Essen, schlechte Augen, hervorgerufen durch zu viel Bildschirmarbeit oder Schmerzen im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich. Zu viel blaues Licht der Bildschirme ohne Filter sorgt dafür, dass die Produktion von Wohlfühlhormonen wie Melatonin und Serotonin eingeschränkt werden, was unsere Stimmung erheblich schlechter werden lassen kann.  

 

Am schlimmsten ist, dass Arbeitsmüdigkeit schnell zum Burnout führen kann. Das Hauptproblem dabei ist nicht, dass diese Faktoren dich bei der Arbeit müde machen, sondern dass sie so belastend werden können, dass du ausbrennst. Ein Burnout ist mehr als nur Müdigkeit und Motivationslosigkeit. Es handelt sich dabei um eine ständige Erschöpfung gepaart mit einem Gefühl von Nutzlosigkeit, geringem Selbstvertrauen, Ablösung von der Arbeit und einer mangelnden Leistung.


Was du gegen Müdigkeit am Arbeitsplatz tun kannst

Wir alle fühlen uns bei der Arbeit müde. Wenn das Problem jedoch langfristig besteht, ist es an der Zeit, nach Wegen zu suchen, wie du deine Energie zurückgewinnen kannst. Versuche zunächst, die Ursache für deine Müdigkeit zu finden. Erst dann kannst du auch eine Lösung implementieren, um wieder mehr Freude und Energie an deiner Arbeit zu haben. 


1. Arbeite während deiner produktivsten Spitzenzeiten

Versuche herauszufinden, wann du üblicherweise am schöpferischsten bist. Erstelle dir eine To-do-Liste für jeden Tag und sortiere sie nach Priorität. Packe dann die wichtigsten Aufgaben zu deiner produktivsten Zeit an und erledige die, bei denen du dich nicht so sehr konzentrieren musst, am Nachmittag. Ein Produktivitätssystem wie die Pomodoro-Technik kann dir dabei helfen, das Maximum aus deinen produktiven Zeiten herauszuholen. 


2. Steigere deine Motivation

Deine Motivation wirkt sich auf deine Energie aus und umgekehrt. Die Katze beißt sich hier in den Schwanz. Doch du kannst einiges tun, um dich selbst so motiviert wie möglich zu halten. Beginne bei deinem Arbeitsplatz. Richte ihn stets so ein, dass er ordentlich und ansprechend aussieht. Unordnung sorgt für Ablenkung und wenn du ständig etwas suchen musst, um deine Tätigkeiten erledigen zu können, wirkt sich dies schlecht auf deine Motivation aus. 


Wenn es dir schwerfällt, dich zu einer Betätigung zu motivieren und dich darauf zu konzentrieren, stelle dir eine Belohnung fest. Schreibe alles auf eine Liste und unterteile deine Tätigkeiten in 25-5-25-5-Abschnitte ein. Das heißt, du widmest dich lediglich für 25 Minuten einer Aufgabe und machst dann eine fünfminütige Unterbrechung. Nach zwei solchen Sätzen kannst du dir eine 15-minütige Pause gönnen. 


3. Mehr Pausen

Neben den kleinen Pausen zwischen deinen Konzentrations-Sets solltest du dir auch größere gönnen, in denen du etwas für deine Energie tust. So zum Beispiel nach der Mittagspause. Geh für 15-30 Minuten an die frische Luft und bewege dich. Ein Powernap von zehn Minuten am Nachmittag kann zudem Wunder bewirken. 


Manche Forscher behaupten, dass unser Körper einem relativ kurzen Zyklus unterliegt. Dabei benötigt er nach 90-120 Minuten eine Ruhe. Gönne sie ihm, um wieder mehr Motivation und Energie tanken zu können.


4. Mach rechtzeitig Feierabend

Der Grund für deine Übermüdung kann sein, dass du zu viel arbeitest. Setze einen deutlichen Schlussstrich am Abend, indem du pünktlich nach Hause gehst und für eine gute Work-Life-Balance sorgst. Dies bedeutet ebenso, dass du keine Anrufe oder E-Mails nach Feierabend beantwortest. 


5. Sorge für ausreichend Bewegung

Den ganzen Tag fast bewegungslos im Bürostuhl eingeklemmt zu sein, kann zu einer Übermüdung am Arbeitsplatz führen. Verwende stattdessen einen Sitz-Steh-Schreibtisch und wechsle regelmäßig von einer sitzenden in eine stehende Position. Du kannst dies ideal mit deinen 25-5-Sets kombinieren, indem du nach jedem Set deine Haltung veränderst. Dadurch sorgst du für mehr Bewegung, hast weniger Schmerzen durch das lange Sitzen und dein Gehirn wird besser durchblutet. 


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