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Warum Blaulichtfilter so wichtig sind für deine Augen
27. Jan. 2022
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Die meisten von uns verbringen viele Stunden damit, auf einen Bildschirm zu sehen. Sei es in der Arbeit ein Monitor oder im Privatleben der Fernseher, das Smartphone oder Tablet. Dabei werden unsere Augen sehr beansprucht.  

 

Dabei ist nicht nur das lange Starren auf einen Punkt schlecht für deine Sehorgane, sondern vor allem das blaue Licht, welches die digitalen Geräte abgeben. Es kann trockene Augen, Kopfschmerzen und sogar Migräne hervorrufen. Forscher haben herausgefunden, dass das Blaulicht ebenso für die Entwicklung von grauem Star verantwortlich ist. 

 

Die Bildschirmarbeit ist zudem dafür verantwortlich, dass sich die Sehschärfe vieler rasant verschlechtert, wenn nicht früh genug Maßnahmen dagegen getroffen werden.  

 

Was ist blaues Licht bei digitalen Geräten? 

Wenn du in deinen Monitor starrst, siehst du viele Farben. Diese geben bestimmte Wellenlängen ab. Während manche auf längeren Frequenzen schwingen, ist Blau diejenige, die auf der kürzesten schwingt. Unsere Augen reagieren besonders auf diese kurzen Wellenlängen, was Schäden hervorrufen kann. 

Jede Form von digitalem Bildschirm wie Computerbildschirme, Mobiltelefone, Tablets und Fernseher strahlen dieses blaue Licht aus. Es kommt jedoch ebenso in der Natur vor. Die Hauptquelle ist die Sonne.  

 

Natürliches blaues Licht vs. künstliches blaues Licht

Natürliches Blaulicht hat durchaus seinen Sinn und ist üblicherweise nicht schädigend für die Augen. Es fördert die Aufmerksamkeit, das Gedächtnis und die geistige Aktivität. Es ist dafür bekannt, dass es für unsere Stimmung verantwortlich ist und den Schlafrhythmus beeinflusst. Besonders wenn du diese Geräte nachts verwendest, signalisierst du zudem deinem Gehirn, dass es noch nicht Zeit ist, schlafen zu gehen.  

Künstliches blaues Licht hingegen verhindert die Produktion von wichtigen Hormonen wie Melatonin. Es ist dafür zuständig, dass wir einen guten Schlaf erhalten. Es wird zudem mit Schädigungen der Netzhaut, der Entwicklung von grauem Star, Glaukom, Migräne und Müdigkeit in Verbindung gebracht. Sind wir eine lange Zeit künstlichem Blaulicht ausgesetzt, stört dies also unseren Schlafrhythmus, was wiederum zu einem geschwächten Immunsystem führt.  

Blaues Licht neigt aufgrund seiner kürzeren Wellenlängen zum Flimmern, was zu einer für die Augen gefährlichen Blendung führen kann. Es dringt im Gegensatz zu weißem Licht tiefer in das Auge ein, weshalb es so schädlich ist.  

Der Abstand zwischen deinen Augen und dem Bildschirm kann schnell zu Ermüdung und Verspannungen führen. Daher sind die richtige Position, Haltung und regelmäßige Pausen, in denen du deine Augen entspannst, so wichtig. Ansonsten riskierst du, dass du schnell verschwommen siehst, Kopfschmerzen bekommst, dich nur noch schlecht konzentrieren kannst und unter trockenen und juckenden Augen leidest.   

 

Wie du das künstliche Blaulicht reduzieren kannst

Obwohl du sowohl das natürliche als auch das künstliche Blaulicht nicht einfach abschalten kannst, gibt es inzwischen einige Möglichkeiten, wie du das Risiko von Augenschäden durch das blaue Licht verringern kannst.  

 

1. Verwende einen augenfreundlichen Monitor 

Die meisten modernen Geräte haben bieten inzwischen eine Funktion an, die das künstliche Blaulicht reduzieren. Dabei werden automatisch weniger kurzwellige Blautöne verwendet und sich mehr auf die anderen Farben mit einer längeren Frequenz konzentriert. 

Du kannst jedoch auch manuelle Anpassungen vornehmen, wenn du keine Blaufilter-Funktion hast. In den Einstellungen deines Bildschirms kannst du die Farben so einstellen, dass Blau weniger verwendet wird. 

Schreibst oder liest du Texte, verwende immer eine schwarze Schrift auf einem weißen Hintergrund.   

 

2. Reduziere deine Bildschirmzeit

Zwar lässt es sich bei einem Bürojob nicht vermeiden, dass du den ganzen Tag in einen Bildschirm blickst, jedoch solltest du regelmäßige Pausen machen. In diesen musst du selbstverständlich darauf achten, dass du nicht von einer Anzeige zur anderen wechselst wie dein Smarttelefon. Konzentriere dich alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf einen Punkt in der Ferne, der mindestens sechs Meter von dir entfernt ist.  

Wenn du Pausen einlegst, vermeide es, auf andere digitale Geräte zu sehen. Lies abends öfter ein Buch, als dass du zusätzlich mehrere Stunden Fernsehen schaust. Vermeide vor allem kurz vor dem Schlafengehen den Blick auf einen digitalen Bildschirm, damit du schneller einschlafen kannst. Du solltest mindesten eine Stunde vor deiner Nachtruhe nicht mehr auf ein technisches Gerät blicken, um die Melatonin Produktion nicht zu stören.  

 

3. Verwende eine Computerbrille

Viele Unternehmen subventionieren die Anschaffung einer Computerbrille mit speziellen Blaufiltern. Dabei werden die Gläser leicht gelblich getönt, um den Kontrast auf den technischen Geräten zu erhöhen. Sie filtert das blaue Licht und verringert somit die Überanstrengung deiner Augen. 

Studie haben gezeigt, dass Menschen, die eine Brille mit Blaufilter verwenden, weniger an einer Ermüdung und Trockenheit der Augen und verschwommenes Sehen leiden. Zudem sorgen Computerbrillen dafür, dass die Produktion von Melatonin nicht unterdrückt wird.  

Kontaktlinsen mit Antireflexbeschichtungen können ebenfalls helfen, indem sie Blendung reduzieren, den Kontrast erhöhen und blaues Licht blockieren. 

 

4. Verwende einen Blaulichtfilter

Es gibt spezielle Filter, die du auf die Bildschirme deines Laptops, Monitors, Smartphones oder Laptop aufbringen kannst. Diese filtern das blaue Licht heraus und verlangsamen es so. Es kann zudem helfen, dein Gerät auf Nachtmodus zu stellen, was die Helligkeit der Anzeige verringert. Dadurch wird die digitale Anstrengung der Augen reduziert und du kannst besser einschlafen.  

 

5. Nimm Nahrungsergänzungsmittel ein

Eine Studie ergab, dass die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Lutein und Zeaxanthin über sechs Monate die Überanstrengung der Augen, schlechte Schlafqualität und Kopfschmerzen durch übermäßige Bildschirmzeit linderte. Zusammen mit anderen Maßnahmen kannst du somit das Risiko von Augenerkrankungen minimieren. 

 

6. Führe regelmäßig einen Sehtest durch

Es ist wichtig, dass du einmal jährlich bei deinem Arzt oder Optiker einen umfangreichen Test deiner Augen durchführen lässt. Arbeitest du lange Stunden an einem Bildschirm, ohne dass deine Sehstärke korrekt ist, müssen sich deine Augen zu sehr anstrengen. Die Folge daraus ist, dass du schneller müde wirst, trockene Augen hast und Kopfschmerzen bekommst. Zudem fördert dies eine rasante Verschlechterung deiner Sehschärfe.


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