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Typische Erkrankungen im Büro und wie Sie diesen entgegenwirken können

01 Juli. 2021

Der Stress, die langen Arbeitszeiten und das Sitzen für mehr als acht Stunden am Tag saugen regelrecht das Leben aus Ihnen. Sie denken vielleicht, dass die Arbeit in einem komfortablen, klimatisierten Büro sicher und ungefährlich ist, jedoch gibt es um Sie herum viele Risiken für Ihre Sicherheit und Gesundheit. 


Damit sind nicht nur die niesenden Kollegen oder die falsche Haltung gemeint, die Ihren Büroalltag zu einem Gesundheitsrisiko machen können. Auch die psychische Gesundheit kann bei einem Bürojob erheblich belastet werden.


Doch wenn Sie sich der typischen Gefahren im Büro bewusst sind, können Sie ihnen vorbeugen und die Quellen dafür beseitigen. Wir haben Ihnen die gängigsten Sicherheitsrisiken im Büro und Homeoffice zusammengefasst. 


  1. Ausrutschen, Stolpern und Stürze


Zu den universellen Rutsch-, Stolper- und Sturzursachen gehören verschüttete Flüssigkeiten am Boden, nasse Böden durch Reinigung, freiliegende Kabel, instabile Arbeitsflächen, unebene Böden und lose Teppiche.


Schlechte Wetterbedingungen wie Regen, Schnee und Eis schaffen Rutschgefahren im Freien auf Außentreppen, Rampen, Gehwegen, Ein- und Ausgangsbereichen und Parkplätzen sowie Gefahren in Innenräumen, wenn nasse Böden nicht umgehend gereinigt werden. Rutschfeste Läufer können die Rutsch-, Stolper- und Sturzgefahr in den Wintermonaten erheblich reduzieren.


Nehmen Sie verschütteten Flüssigkeiten sofort auf und markieren Sie Bereiche, die gerade erst gereinigt wurden mit Gefahrenhinweisen.


Bürowege sollten stets freigehalten werden, da Kisten und andere Unordnung eine Stolpergefahr darstellen können.


Strom- und Telefonkabel sollten ebenfalls ordnungsgemäß befestigt und nicht über Gänge oder Gehwege gespannt werden. Teppiche sollten nicht ausgefranst oder geknickt sein.


  1. Ergonomische Schäden

Stundenlanges Sitzen ist heute der Hauptfeind Nummer eins. Tatsächlich kann es unser Leben und einige Jahre verkürzen. Durch zu viel sitzen steigern Sie das Risiko von


  • Muskelverspannungen

  • Wirbelsäulenschäden

  • Sehnenentzündungen in der Hand

  • Übergewicht

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

  • Diabetes


Sie können dem vorbeugen, indem Sie


  • mindestens alle zwei Stunden eine Pause einlegen, in der Sie aufstehen und sich bewegen 

  • regelmäßig zwischen Arbeit im Stehen und Sitzen wechseln, indem Sie einen höhenverstellbaren Schreibtisch benutzen

  • ein Tischfahrrad wie das V9U von Flexispot benutzen, während Sie arbeiten

  • in der Mittagspause einen Spaziergang machen

  • Umwege zu Drucker, in Meetingräume oder in das Büro von Kollegen nehmen

  • einen ergonomischen Bürostuhl verwenden, wie den BS1B Backsupport Bürostuhl von Flexispot.

  • eine alternative Sitzgelegenheit verwenden, bei der Sie sich auch im Sitzen mehr bewegen wie der ergonomische Wobble Hocker

  • eine ergonomische Tastatur und Maus verwenden, optimaler Weise mit einer Ergonomiematte


Wichtig ist jedoch, dass Sie bei der Arbeit sowohl im Sitzen als auch im Stehen die richtige Haltung einnehmen. 


Arbeiten im Sitzen:

  • Ihre Oberschenkel sollten parallel zum Boden stehen

  • Überkreuzen Sie die Beine nicht

  • Halten Sie Ihren Rücken gerade und beugen Sie sich nicht nach vorne

  • Der Kopf ist aufrecht und ermöglicht dem Nacken eine neutrale Position

  • Die Unter- und Oberarme bilden einen 90-Grad-Winkel, sodass die Handgelenke gerade sind, wenn Sie auf der Tastatur schreiben 


Arbeiten im Stehen

  • Stehen Sie gerade

  • Halten Sie Ihre Knie leicht gebeugt, strecken Sie die Beine nicht durch

  • Der Kopf blickt gerade nach vorne mit Kinn nach oben, sodass der Nacken entlastet wird

  • Die Unterarme liegen parallel zum Boden auf der Tischplatte auf

  • Die Handgelenke müssen gerade zu den Armen sein, um eine Überlastung der Sehnen zu vermeiden


Bei beiden Haltungen gilt, dass Sie sich so viel wie möglich bewegen. Bleiben Sie nie starr in einer Position, um für eine gute Durchblutung Ihres Körpers zu sorgen.


Nehmen Sie Verspannungen und Schmerzen auf jeden Fall sofort ernst, um langfristige Schäden zu vermeiden. 


  1. Überanstrengung der Augen

Unsere Augen werden bei der Arbeit am Computer besonders beansprucht. Leider aber werden Sie noch immer viel zu stiefmütterlich behandelt. Dabei können Ihre Kopfschmerzen und die trockenen Augen von einer Überanstrengung herrühren. 


Sorgen Sie deshalb für eine ideale Umgebung für Ihre Augen:

  • Machen Sie einmal jährlich einen Sehtest bei Ihrem Optiker

  • Verwenden Sie qualitative Computerbrillen mit Blaufilter

  • Sorgen Sie für die optimale Beleuchtung sowohl von außen als auch am Bildschirm

  • Arbeiten Sie nicht ausschließlich am Laptop, sondern verwenden Sie einen externen Monitor

  • Kaufen Sie einen Computerbildschirm, der besonders sanft zu Ihren Augen ist

  • Stellen Sie die Schriftgröße so ein, dass Sie sich beim Lesen nicht anstrengen müssen

  • Positionieren Sie den Monitor so, dass sich die Oberkante leicht unter Augenhöhe befindet

  • Minimieren Sie die Bildschirmreflexion

  • Machen Sie pro Stunde 10 Minuten „Augenpause“. Sie können sich idealerweise bewegen oder etwas anderes tun, was jedoch Ihre Augen ebenfalls anstrengt


Regelmäßige „Augenpausen“ sorgen zudem dafür, dass wir nicht so schnell ermüden und uns länger und besser konzentrieren können. 


  1. Schlechte Luftqualität in Innenräumen

Eine schlechte Rauminnenluft trägt nicht nur dazu bei, dass wir uns unwohl fühlen, sondern sie kann erhebliche gesundheitliche Konsequenzen haben. Nicht selten entwickeln Arbeitnehmer in Büros Atemwegserkrankungen und Asthma.


Werden bei der Reinigung im Büro zu viele und zu aggressive Chemikalien verwendet, wirkt sich dies ebenfalls auf die Luftqualität aus und kann Krankheiten wie Augenreizungen und Allergien auslösen.


Schlechte Belüftung führt zudem zu Schimmelbildungen, die sich in unseren Atemwegen absetzen. 


Sie können die Rauminnenluft durch diese Maßnahmen erheblich verbessern:

  • Verwenden Sie luftreinigende Büropflanzen

  • Stellen Sie Wasserquellen wie einen Brunnen auf, um für mehr Luftfeuchtigkeit zu sorgen

  • Verwenden Sie nur hochwertige Filter für die Lüftungsanlage, die regelmäßig ausgetauscht werden

  • Reinigen Sie täglich alle Oberflächen von Staub, Schmutz und Pollen

  • Verwenden Sie nur natürliche Reinigungsmittel ohne Chemikalien

  • Sorgen Sie für eine regelmäßige und gute Durchlüftung


  1. Burn-out und Stress

Zu straffe Deadlines, zu viel Arbeit oder auch zu wenig, keine Anerkennung, hohe Rivalität – all dies kann zu Stress und letztlich auch zu einem Burn-out führen. Die Folgen sind nicht nur von mentaler Natur, sondern ein Burn-out wirkt sich ebenso schädlich auf den Körper aus. Sie leiden unter Schmerzen, Schlaflosigkeit, Gewichtszu- oder abnahme, Kopfschmerzen und Schwindel. 


Auch mental trifft uns Stress extrem. Er kann so weit führen, dass manche an Panikattacken leiden, leicht reizbar sind, depressiv und desinteressiert werden bis hin zu Selbstmordgedanken. 


Viele dieser Ursachen können Sie heute noch abschalten, indem Sie Folgendes beachten:


  • Erstellen Sie einen Arbeitsplan und halten Sie sich daran. Somit vergessen Sie keine wichtigen Aufgaben oder Deadlines

  • Delegieren Sie Arbeiten oder teilen Sie Ihrem Chef mit, dass Sie Hilfe benötigen

  • Sorgen Sie für regelmäßige Pausen und Entspannung

  • Machen Sie pünktlich Feierabend

  • Treffen Sie sich nach der Arbeit mit guten Freunden

  • Bitten Sie Kollegen um Hilfe

  • Ernähren Sie sich gesund

  • Sorgen Sie für ausreichend Bewegung



Wie Sie sehen können, gibt es bei einem vermeintlich harmlosen und ungefährlichen Job im Büro durchaus große und sehr ernst zu nehmende Gefahren, die Ihre körperliche als auch mentale Gesundheit erheblich beeinflussen können. Achten Sie jedoch auf die Anzeichen, reagieren Sie sofort darauf und beugen Sie so gut wie möglich vor, dann werden Sie ganz sicher ein zufriedenes Berufsleben genießen können.