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Treibt die Pandemie die Digitalisierung in Deutschland voran?
17. Aug. 2021
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Deutschland ist nicht gerade dafür bekannt, dass die im Vergleich zu anderen Ländern fortschreitende Digitalisierung gut vorankommt. Doch durch die Pandemie wurden fast alle Wirtschafts- und Privatbereiche gezwungen, immer mehr online durchzuführen. 

 

Unternehmen mussten sich auf die Heimarbeit ihrer Mitarbeiter einstellen, Schulen wurden gezwungen, Online-Unterricht zu geben und selbst die etwas verstaubten Behörden müssen spätestens jetzt endlich über eine Digitalisierung nachdenken.


Während es in anderen europäischen Gebieten bereits gang und gäbe ist, selbst Behördengänge online zu erledigen, hinkt Deutschland diesbezüglich bislang weit hinterher. Angefangen beim Glasfasernetz, dessen Ausbau in vielen Bereichen des Landes noch mehr als zu wünschen übrig lässt bis hin zur fehlenden Bereitschaft mancher Unternehmen, die Zügel etwas lockerer zu lassen und sich der Digitalisierung und somit dem Homeoffice nicht zu versperren. Die Pandemie hat sicherlich einen großen Teil dazu beigetragen, dass es nun endlich vorangeht!


Denn selbst wenn sich die Einschränkungen in den vergangenen Monaten gelockert haben, es gibt keinen Weg mehr zurück, sondern nur noch nach vorne in Richtung Zukunft. Einige Betriebe haben bereits angekündigt, permanent zumindest teilweise die Arbeit im Homeoffice zu erlauben. Es scheint, als hätte COVID-19 das in Sachen Digitalisierung das schlafende Deutschland geweckt.


Schnelle und zuverlässige Vernetzung von Unternehmen


Einer der Haupttreiber zum Fortschreiten der Digitalisierung in Deutschland war die Notwendigkeit, von zu Hause zu arbeiten. Plötzlich hatten Firmen keine andere Wahl mehr. Wogegen sie sich bisher vehement gewehrt hatten, ist nun zur Normalität geworden. 


Einer der Gewinner dieser Pandemie sind Online-Dienste, welche einen enormen Absatzsprung während der Krise verzeichnen konnte. Und der Trend geht noch weiter, da nun selbst die kleinsten Betriebe umdenken müssen und ihre Produkte online anbieten. 


Doch nicht nur die Mitarbeiter sind davon betroffen, sondern auch Kundenbeziehungen. Besonders im B2B-Bereich war es üblich, sich vor Ort zu treffen – und dies über Grenzen hinweg. Doch durch den Virus waren geschäftliche Reisen sehr lange nicht möglich und selbst jetzt sind viele Länder noch für Businessreisende geschlossen. 


Daher ist es umso wichtiger, in eine hochwertige Videokonferenz-Software zu investieren, digitale Unterschriftensysteme für Verträge einzuführen und Tools, mit denen sich die Fortschritte von Projekten einfach teilen lassen. 




Auch für die interne Kommunikation in Unternehmen ist es unabdingbar, Online-Tools einzuführen. Angefangen bei sicheren Messenger-Diensten, Virtuellen Privaten Netzwerken (VPN) und Software, die das Teilen von Informationen und Projekten ermöglicht. 



Was hat die Pandemie dauerhaft verändert?


Eine weitere Herausforderung für viele Unternehmen durch die zunehmende Digitalisierung ist der gestiegene Supportaufwand. Da immer mehr Menschen Online-Tools benutzen, stiegen somit auch die Anfragen.


Viele hatten bis zur Pandemie noch nicht darüber nachgedacht, künstliche Intelligenz (KI) wie beispielsweise Chatbots einzuführen. Da Supportmitarbeiter jedoch viel Geld kosten und eine Auslagerung ins Ausland nicht immer ideal ist, haben sich nun selbst kleinere Firmen mit dem Thema auseinandersetzen müssen.


Wenn Sie Ihre Erfahrung beim Shoppen online vor zwei Jahren mit jetzt vergleichen, werden Sie sehen, dass die Zahl der Chatbots auf Webseiten, die Waren oder Dienste anbieten, enorm gestiegen ist. Mit einer vermehrten Nutzung werden auch die digitalen Supportmitarbeiter immer besser, sodass Sie manchmal gar nicht merken, dass Sie sich gerade mit einer Maschine unterhalten. 


Die Menschen haben sich tatsächlich nicht nur schnell daran gewöhnt – weil es keine andere Möglichkeit gab - sondern diese Dienste werden inzwischen auch verstärkt eingefordert. 



Haben sich die Prioritäten geändert?


Auf jeden Fall! Wie das soeben genannte Beispiel der künstlichen Intelligenz zeigt: Was vor der Pandemie noch in ferner Zukunft lag, wie die Anschaffung von künstlicher Intelligenz, wurde in sehr vielen Unternehmen schnell zur Priorität Nummer eins. 


Doch nicht nur für Chatbots, sondern auch für den Vertrieb, im Engineering, der Kundenberatung und bei der Durchführung und Planung von Dienstleistungen führt an künstlicher Intelligenz kaum noch der Weg vorbei. 


Nicht allein die Kunden profitieren davon, sondern auch jeder Mitarbeiter. Teams arbeiten heute nicht mehr nur in einem Konferenzraum mit Whiteboards zusammen, um Brainstorming zu machen oder Informationen über ein Projekt auszutauschen, sondern dies geschieht nun alles online. 


Bereits heute verkauft ein mittleres Maschinenbauunternehmen 32 % über digitale Kanäle oder benutzt zumindest digitale Vertriebsschnittstellen. Bei mittelständischen Einrichtungen sind es derzeit rund 18 %. Experten sagen voraus, dass sich diese Zahl in nur drei Jahren mehr als verdoppeln wird, was die Mittelständler und kleineren Betriebe angeht, werden im nächsten Jahr bereits über 50 % auf den digitalen Zug aufgesprungen sein. 


Wer heute nicht umdenkt, wird sehr schnell von der Konkurrenz überrollt werden. Zudem haben wir die Pandemie noch nicht durchgestanden und es kann durchaus sein, dass wieder ein Lockdown bevorsteht. Wer dann nicht darauf vorbereitet ist, hat verloren. 



Wohin führt der Weg?


Der Weg führt eindeutig in Richtung Digitalisierung und er ist in Deutschland mehr als überfällig. Teilweise haben sich die kleineren Betriebe in der Pandemie besser geschlagen, ganz einfach, weil sie sich schon früher mit dem Thema auseinandergesetzt und entsprechende Maßnahmen ergriffen hatten.


Und dennoch verwenden viele Betriebe noch immer veraltete Methoden wie Postbriefe, Papier oder gar Faxgeräte. Ganz abgesehen vom negativen Umweltaspekt bedeutet dies nicht nur für die Firma selbst, sondern auch für diejenigen, die eine Geschäftsbeziehung mit dem Unternehmen haben, einen erhöhten Arbeitsaufwand. 


Spätestens jetzt haben allerdings auch Kleinunternehmen erkannt, dass die Digitalisierung nicht unbedingt hohe Ausgaben bedeuten. Die meisten Tools sind heute Cloud-basiert und sie lassen sich im Handumdrehen in den Ablauf integrieren. Die Rechnung geht auf: Die Zeitersparnis, die erhöhte Reichweite, um Kunden und Lieferanten zu finden und automatisierte Prozesse sparen unter dem Strich letztlich Geld ein. 


Wer bisher hinterherhinkt, sind die Regierungsbehörden. Was in sehr vielen Ländern wie beispielsweise Norwegen oder den Niederlanden schon längst Standard ist, wird hierzulande noch als „unsicher“, „zu teuer“ oder „zu viel Aufwand“ abgetan. Doch wie wird der Staat seine Dienste aufrechterhalten können, wenn es zu einer erneuten Welle oder gar einer anderen Pandemie kommen sollte? 


Ein Weckruf für Deutschland


Auf jeden Fall war und ist die Pandemie ein überfälliger Weckruf für Deutschland, um nun endlich die notwendige Digitalisierung von Unternehmen und Regierungsbehörden voranzutreiben. Andere europäische Länder sind in dieser Hinsicht sehr viel weiter und auf Dauer kann dies auch wirtschaftliche Folgen haben, sollte sich nicht bald noch mehr tun. 


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