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Tipps und Tricks zur Welpenerziehung
18. May. 2022
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Du hast also beschlossen, dir einen kleinen Vierbeiner zuzulegen und möchtest nun wissen, wie das mit der Welpenerziehung so läuft? Dann bist du hier ganz genau richtig! Wir haben hier die wichtigsten Tipps und Tricks eigens für dich zusammengefasst!

Allgemeines zum Start

Zuerst müssen wir wissen, wann wir denn überhaupt mit der Erziehung unserer Welpen starten sollen. Ab Tag eins oder doch erst mit sechs Monaten? Die Meinungen und Gerüchte gehen so weit auseinander, wie sonst selten. Damit räumen wir sofort einmal auf. Die Regel ist ganz einfach: Sobald der Welpe laufen kann, kannst du beginnen ihn auszubilden! Dabei machst du dir gleichzeitig zu Nutze, dass junge Welpen schneller lernen als ältere Hunde und dein Welpe lernt von klein auf, dass du die Regeln festlegst und kann sich leichter damit arrangieren, als wenn du ihn 6 Monate lang einfach “Hund sein” lässt und plötzlich das Bollwerk an Regeln auf deinen Vierbeiner zukommt.

Grundsätzliches

Wie immer starten wir ganz am Anfang. Der kleine Vierbeiner ist gerade zu dir nach Hause gekommen und hat sich schon etwas eingewöhnt. Jetzt braucht der Kleine aber möglichst rasch klare Rudelstrukturen und Regeln, die er von seinem Besitzer erlernt. Wenn du diese kritische Phase verpasst, wirst du ein Hundeleben lang mit Problemen konfrontiert sein, denn ohne klare Regeln (und Maßregelungen) können sich Hunde unerwünschte, oder gar gefährliche Verhaltensweisen angewöhnen und einem erwachsenen Hund etwas abzugewöhnen ist viel anstrengender, als dem kleinen Hund gefährliche Verhaltensweisen gar nicht erst zu erlauben (wie kräftiges Zubeißen).  

Daher musst du gleich von Beginn an Regeln festlegen und konsequent durchziehen (obwohl das manchmal zugegebenermaßen sehr schwer ist bei diesen süßen unschuldigen Hundeaugen) . Zum Beispiel solltest du dir gut überlegen, ob dein Hund auch als Erwachsener noch ein Stück Wurst vom Tisch bekommt, oder mit dir im Bett liegen darf. Er wird sich sehr schwer damit tun diese Privilegien ganz plötzlich zu verlieren, nur weil er jetzt erwachsen ist.

Grundausbildung

Ein Hund braucht aber nicht nur klare Regeln, sondern wirst du gewisse Verhaltensweisen an deinem Vierbeiner auf Kommando sehen wollen. Wie aber bringt man dem Welpen bei, das Sitz machen und neues zu lernen Spaß macht? Ganz einfach: Du lobst sie bei “gutem” Verhalten und belohnst sie konsequent mit Leckerlis. Das steigert die Motivation der jungen Hunde und sie können es gar nicht mehr erwarten, endlich weiterlernen zu dürfen.


Tipp: Bestrafungen solltest du unbedingt vermeiden. Sie demotivieren deinen Welpen und behindern damit seine Entwicklung!


In der Regel wird dein Welpe alles daran setzen, dass du ihn gerne hast und freut sich über Lob ganz besonders. Das heißt, wenn er etwas gut macht, solltest du ihn immer sofort loben. Belohnen kannst du deinen kleinen Vierbeiner auf unterschiedliche Weisen. 

Natürlich sind da einmal die Leckerlis, diese solltest du aber eher sparsam einsetzen. Ansonsten freut sich dein Welpe auch über fröhliche Worte, Streicheleinheiten oder lobende Gesten. Am Ende einer Trainingseinheit kannst du ihn auch mit dem heiß geliebten Spielzeug belohnen. Auch kleine Freiheiten, die du deinem Hund gewährst sind tolle Belohnungen. Das kann das Loslassen von der Leine sein, das Spielen mit anderen Hunden oder wenn du mit ihm gemeinsam mit dem Ball spielst. All das kann ebenfalls als Belohnung dienen.

Tipps

In den allerersten Tagen, nachdem der Welpe bei dir einzieht, solltest du dich mit rigorosem Training noch etwas zurückhalten. Der Kleine ist wahrscheinlich noch etwas eingeschüchtert und muss erst Vertrauen zu dir und der neuen Umgebung aufbauen. Hier empfiehlt es sich, wenn du dir die ersten Tage freinimmst. Rufe ihn oft bei seinem Namen, spiele und kuschle häufig mit ihm und gib ihm Leckerlis aus deiner Hand zu Fressen. Damit kannst du sehr schnell ein Vertrauen aufbauen und stellst gleichzeitig sicher, dass sich der kleine Vierbeiner bei dir wohl und sicher fühlt. Dieser Grundstock an Vertrauen wird dir in der weiteren Erziehung und Beziehung zu deinem Welpen sehr viel weiterhelfen. 

Was du sehr früh trainieren kannst, ist die Stubenreinheit deines Welpen. Gehe häufig mit ihm nach draußen und lobe ihn jedes Mal, wenn er es schafft, sein Geschäft draußen zu verrichten. Anschließend solltest du so rasch wie möglich feste Zeiten für das Gassi gehen einführen, zum Beispiel morgens, mittags und abends. Du solltest deinen Welpen auch unbedingt gut beobachten. Wenn er nervös herum schnüffelt oder an der Wohnungstüre sitzt kann es sein, dass er langsam aufs Hundeklo muss. Dann solltest du dich rasch auf den Weg machen. 

Wichtig: Schimpfe nicht mit deinem Welpen, wenn doch einmal etwas “daneben” geht, sondern konzentriere dich lieber darauf, dass du ihn lobst, wenn er es geschafft hat, draußen das Hundeklo zu verwenden. 

Gleichzeitig zum Geschäft verrichten außerhalb der eigenen vier Wände muss dein Hund auch bald lernen, an der Leine zu gehen. Erwachsene Hunde, die an der Leine zerren sind sehr schnell ein echtes Problem, denn gerade große Hunderassen sind deutlich schwerer zu bändigen, als die kleinen Welpen. Daher ist es besonders wichtig, dass du bereits zu Beginn darauf achtest, dass dein Hund an der lockeren Leine läuft. Er muss von Anfang an lernen, dass DU der Boss bist und die Leine in der Hand hältst und nicht umgekehrt. 

Das bedeutet, du musst sicherstellen, dass der Hund lernt, sich deinem Tempo anzupassen. Die Leine muss immer locker bleiben. Das erreichst du ganz einfach, indem du sofort stehen bleibst, sobald dein Welpe beginnt, an der Leine zu zerren. Erst wenn die Leine wieder locker ist, darfst du weiter gehen. Damit lernt er sehr rasch, dass er schneller zu seinem Zielobjekt gelangt, wenn er geduldig neben dir her läuft und nicht einfach losstarten will. 

Dein Welpe ist mit Sicherheit sehr lernfreudig, aber dennoch solltest du den richtigen Zeitpunkt abwarten. Wenn er gerade müde ist oder hungrig oder eifrig dabei ist den Garten oder das neue Spielzeug zu erkunden, dann ist er nicht empfänglich für eine Trainingseinheit.  

Welpen haben außerdem eine eher kurze Konzentrationsspanne, sodass die Lerneinheiten besser in den Alltag integriert werden und nur wenige Minuten lang sind. Zum Beispiel kannst du ihm von Anfang an beibringen, dass er geduldig warten soll, während du ihm sein Futter zubereitest.

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