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Tipps für deine Arbeitssuche - Worauf du beim zukünftigen Arbeitgeber achten solltest
22. Apr. 2022
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Die wenigsten haben dieses Phänomen noch nicht erlebt: Bei dem Interview und der Stellenausschreibung klang der Job noch ganz wunderbar, in der Firma wird man dann allerdings ganz schnell mit der Realität konfrontiert. Man muss zum Beispiel viele Überstunden machen, hat kaum Möglichkeiten sich weiterzubilden oder kommt zwar in der Karriere gut klar, hat aber eine schlechte Beziehung zu Kollegen, was einem auch irgendwie die Arbeit vermiest. 

 

Oder man kommt gar nicht erst so weit und bekommt schon im Bewerbungsverfahren keine Antwort mehr auf die Bewerbung.

 

Zum Glück gibt es einige Anzeichen, um solche Bedingungen schon vor oder während der Bewerbung, spätestens aber in der Probezeit, zu erkennen und sich so viel Zeit zu sparen.

 

Stellenausschreibung als Qualitätsmerkmal

 

Bevor du dich bewirbst, solltest du erst einmal das Datum der Stellenanzeige ansehen. Ist diese älter als zwei Wochen, wird es immer unwahrscheinlicher, dass die Anzeige gerade aktuell ist, und damit wird auch eine Antwort immer unwahrscheinlicher. Eine Anzeige, die älter als zwei Wochen ist, wurde entweder schlichtweg nicht aus dem Portal genommen, obwohl die Stelle schon besetzt ist, oder die Firma ist nicht akut auf der Suche, sodass hier auch die Human Resourcer nicht besonders aktiv sind. 

 

So oder so sind diese älteren Anzeigen bei einer akuten Jobsuche eher zu vermeiden. Das ist in der Regel auch den Arbeitgebern bewusst, sodass du einfach ab und zu auf der Seite möglicher Wunscharbeitgeber nachgucken kannst, wenn du eine interessantere, aber schon ältere Jobanzeige gefunden hast. Ist diese noch aktuell, wird demnächst wahrscheinlich eine ähnliche Jobanzeige erneut veröffentlicht.

 

Wenn du einen Job findest, der dir gefällt und bei dem das Posting noch relativ neu ist, kannst du dir die Anforderungen und die Qualitäten des Arbeitgebers genauer ansehen. Hilfreich ist es hier, die Qualitäten nicht nur der eigenen Anzeige des Arbeitgebers zu entnehmen, sondern auch nach Rezensionen von Arbeitnehmern zu sehen. Diese können dir bereits erste Einblicke in die Arbeitswelt des Unternehmens geben. Auch hier heißt es allerdings “Je neuer die Rezensionen, desto besser”, denn natürlich kann der Arbeitgeber auch Änderungen vornehmen, in denen die Kritik umgesetzt wird.

 

Wenn der Arbeitgeber sehr spezifische Qualitäten in der Stellenanzeige beschreibt, musst du dich nicht direkt abschrecken lassen. Einige Statistiken zeigen, dass man auch mit nur etwa 60% Übereinstimmung bei den Stellenanzeigen teils schon Erfolg haben kann. Das liegt vor allem daran, dass natürlich durch die fortschreitende Digitalisierung nicht nur der eine Bildungs- und Arbeitsweg offen steht, sondern dass man mittlerweile vieles auch einfach über das Internet lernen kann. 

 

Besonders bei digitalen Berufen braucht man daher nicht zwangsweise ein abgeschlossenes Studium. Es reichen auch schon eigene Fortbildungen über Kurse im Internet, die dann mit Beispielprojekten zusammen bereits ausreichend Referenzen bilden können. 

 

Bei vielen Jobportalen gibt es außerdem die Möglichkeit, sich direkt über das Portal in Formularen zu bewerben. Wenn du deinen Bewerbungsprozess beschleunigen willst, kannst du die Jobangebote nach dieser Möglichkeit filtern.

 

Das Vorstellungsinterview ist beidseitig

 

Deine Bewerbung kam im ersten Schritt gut an, Glückwunsch! Nun geht es darum, im Vorstellungsgespräch zu überzeugen. Das geht aber nicht nur dir so, auch für den Arbeitgeber stellt das Interview noch einmal eine Möglichkeit der Selbstdarstellung dar. Wichtig ist es hier deswegen, Fragen zu den Themen, die dir wichtig sind, zu stellen, um einen besseren Einblick darin zu bekommen, was der Arbeitgeber für dich bieten kann.

 

Die folgenden Themen kannst du in dem Vorstellungsgespräch bereits ansprechen, du solltest allerdings auch während der Probezeit auf diese Aspekte achten.

 

Ohne Arbeitsplatzsicherheit geht gar nichts

 

Wusstest du, dass dein Arbeitgeber rechtlich dazu verpflichtet ist, für einen sicheren Arbeitsplatz zu sorgen? Und dass du ihn sogar verklagen könntest, wenn das nicht der Fall ist? Was alles zu einem sicheren Arbeitsplatz gehört, ist allerdings ein bisschen Definitionssache. Klar ist, dass Arbeitsschutzkleidung wie Stahlkappenschuhe oder Beleuchtung, die weder blendend hell noch zu dunkel ist, dazu gehören. Allerdings gibt es auch im Büroumfeld einige Dinge, die man unter das Gesetz für die Arbeitsplatzsicherheit fassen kann, wie zum Beispiel die Ergonomie des Büroumfelds, die durch ergonomische Stühle und höhenverstellbare Tische gesteigert werden kann.

 

Betriebsklima

 

Der Arbeitgeber kann so vielversprechend sein, wie es nur geht; wenn man mit den Arbeitskollegen gar nicht klarkommt, macht auch die Arbeit nicht so richtig Spaß. Daher ist es wichtig, in den ersten paar Wochen Arbeit nicht nur für sich zu sein, sondern auch mal etwas mit den anderen Kollegen zu unternehmen - einfach um zu gucken, ob auch die Chemie stimmt.

 

Work-Life-Balance

 

Dieser Punkt hängt natürlich ein bisschen davon ab, was deine Ziele momentan im Leben sind. Wenn du dich auf die Karriere fokussierst und erstmal nicht mit Kindern rechnest, dann ist es natürlich kein Problem, auch mal ein bisschen länger zu arbeiten. Schwierig wird es, wenn man kaum noch Freizeit hat oder seine Gesundheit aufs Spiel setzt und damit Gefahr läuft, ein Burnout zu bekommen.

 

Wenn du planst, länger bei der Firma zu bleiben, solltest du dir außerdem auch über langfristige Ziele Gedanken machen: Solltest du in zehn Jahren doch Kinder wollen, aber die Wochenstunden mit dem Aufstieg an der Karriereleiter ebenfalls immer weiter steigen, dann ist dies vielleicht nicht der richtige langfristige Job für dich.

 

Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung

 

Wie viele Möglichkeiten zur Weiterbildung oder zum Aufstieg an der Karriereleiter hat die Stelle, für die du dich interessierst überhaupt? Vorsicht ist geboten, wenn diese Möglichkeiten sehr beschränkt sind. Selbstverwirklichung ist eines der Bedürfnisse des Menschen und wenn dieses nicht gestillt wird, wird man auf Dauer schnell unglücklich. 

 

Auch hier heißt es dann wieder, dass der Job nicht für die lange Zeit ausgelegt ist.

 

Setze Prioritäten

 

Was ist dir besonders wichtig und worauf kannst du verzichten? Meist hilft die altbewährte Pro- und Contra-Liste, um zwischen zukünftigen Berufen zu entscheiden. Das schafft zusätzliche Sicherheit und bietet gleichzeitig direkt eine Grundlage für das Bewerbungsgespräch.

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