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So vermeidest du Erschöpfung im Homeoffice
18. Nov. 2021
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Hast du manchmal im Homeoffice das Gefühl, dass der Tag schier endlos ist und du hast einfach keine Energie, dich auf die Arbeit zu konzentrieren? Hierfür gibt es tatsächlich einen (inoffiziellen) Namen: Homeoffice-Erschöpfung. Diese entsteht aus einem Mangel an menschlichem Kontakt, keine gesunde Routine und fehlende Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben. Dies kann dir die Energie und die Motivation rauben und du fühlst dich nach einiger Zeit einfach nur noch erschöpft.


Dagegen kannst du jedoch einiges tun. Und das solltest du auch, um ein Burnout zu vermeiden. Wir haben dir einige hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie du aus dem Ermüdungsloch wieder herauskommst und es künftig vermeiden kannst.


Anzeichen und Symptome von Erschöpfung im Homeoffice

Wenn du die folgenden Merkmale in dir selbst erkennst, solltest du schnell handeln, um ernsthafte Folgen wie ein Burnout oder eine Depression zu vermeiden.


  • Du fühlst dich ständig müde

  • Es fällt dir schwer, dich zu konzentrieren

  • Antriebslosigkeit

  • Die Produktivität und Arbeitsleistung sinken

  • Wunsch nach Veränderung


Wodurch wird die Erschöpfung im Homeoffice verursacht?

Warst du es bisher gewohnt, täglich ins Büro zu fahren, kann der Wechsel zum Homeoffice in der ersten Zeit erst einmal spannend und angenehm sein. Von zu Hause aus zu arbeiten hat viele Vorteile gegenüber der Arbeit vor Ort, wie mehr Flexibilität, Vermeidung von Pendlerstress und eine bessere Work-Life-Balance. Allerdings lässt diese anfängliche Euphorie bei vielen schnell nach und es entwickelt sich ein Erschöpfungszustand. Es gibt mehrere Gründe dafür, dass Mitarbeiter im Homeoffice ausgebrannt sind:


Extrovertiertheit

Extrovertierte Charaktere beziehen den größten Teil ihrer Energie aus externen Quellen. Hauptsächlich, indem sie Zeit mit anderen Menschen verbringen. Wenn sie jedoch über eine längere Zeit alleine sein müssen, fühlen sie sich schnell erschöpft und demotiviert.


Immer verfügbar-Kultur

Ohne die räumliche Distanz zwischen Wohnung und Arbeitsplatz kann es schwierig sein, zu wissen, wann man abschalten soll. Viele fühlen sich oft unter Druck gesetzt, Anrufe und E-Mails außerhalb der üblichen Arbeitszeiten entgegenzunehmen, wenn sie von zu Hause aus arbeiten.


Schlechte Ausrüstung und Einrichtung

Der Mangel an ergonomischen Büromöbeln und den notwendigen Gerätschaften kann dazu führen, dass du unter Verspannungen und anderen körperlichen Beschwerden leidest. Wer zum Beispiel den ganzen Tag am Küchentisch oder auf dem Sofa arbeitet, wird schnell bemerken, wie schädlich dies für die Gesundheit ist. Und wird Schmerzen hat und sich unwohl fühlt, neigt schneller dazu, ausgebrannt zu sein.


Schlechtes Management

Die Leitung eines Remote-Teams ist eine Spezialaufgabe. Es ist anders, als wenn man sein physisch um sich hat. Leider fehlen vielen Managern die Fähigkeiten und die Ausbildung, um Homeoffice-Mitarbeiter angemessen zu unterstützen. Unsicherheit kann auf der einen Seite zu Mikromanagement führen, auf der anderen zu einem vollkommenen Mangel an Unterstützung.


Bewegungsmangel

Es ist nicht immer übermäßige physische Aktivität, die zu Ermüdung bei der Arbeit führt. Noch wahrscheinlicher ist tatsächlich körperliche Inaktivität. Regelmäßige Bewegung hilft, um das Herz zu stärken. Je stärker es ist, desto mehr Blut kann es mit jedem Schlag pumpen. 


Da die meisten ihre Büroarbeit im Sitzen ausführen und viele sich nur wenig bewegen, wird im Laufe der Zeit das Herz schwächer. Damit gelangt weniger Blut in den Kreislauf und als Folge weniger Sauerstoff in das Gehirn. Dieser Mangel an Sauerstoff führt zu einer niedrigen Energie, Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit.


Keine gesunde Routine

Das Büroleben bietet uns Routine und Regeln. Zu Hause gibt es mehr Flexibilität. Während einige in dieser neuen Freiheit regelrecht aufgehen, brauchen andere Struktur und Routine, um motiviert zu bleiben. 


Lagerkoller

Ein Bürobesuch bietet Abwechslung, Kommunikation mit anderen und Inspiration. Wenn du von zu Hause arbeitest, fehlen dir die neuen Eindrücke. Man kann sich nicht mal schnell ein wenig mit den Kollegen unterhalten oder die Mittagspause zusammen verbringen. Es gibt keine oder nur wenige Meetings, bei denen man sich austauschen kann. Dadurch kann ein Lagerkoller entstehen, wenn du Tagein und Tagaus deine gesamte Zeit zu Hause verbringst und keine Abwechslung hast. 


Was kann man gegen Erschöpfung im Homeoffice tun?

Sobald du merkst, dass du einfach keinen Antrieb mehr hast, morgens nur schwer aus dem Bett kommst und deine Arbeit nicht mehr wie gewohnt erledigen kannst, musst du schnell handeln. Wir haben einige hilfreiche Tipps für dich, wie du wieder mehr Energie im Homeoffice erhalten kannst. 


1. Spreche mit deinem Vorgesetzten

Bist du in Vollzeit im Homeoffice, solltest du offen mit deinem Manager über deinen Zustand sprechen. Sei es, dass du vielleicht nicht für das Homeoffice geeignet bist und lieber wenigstens ein paar Tage ins Büro kommst, einen Büroplatz in einem Gemeinschaftsbüro anmietest oder andere Anreize erhältst wie Fortbildungen oder eine aktivere Büroausstattung. 


2. Miete dir einen Arbeitsplatz in einem Gemeinschaftsbüro an

Auch wenn dein Arbeitgeber nicht dafür aufkommen möchte, solltest du dir überlegen, ob die Investition in einen Platz eines Gemeinschaftsbüros nicht Sinn macht. Du musst nicht unbedingt Vollzeit dort verbringen. Es gibt auch Co-Working-Spaces, die stunden- und tageweise gemietet werden können. 


Oder arbeite von Zeit zu Zeit in einem Café. Immer mehr Orte sind für digitale Nomaden oder Homeoffice Mitarbeiter, die einen Tapetenwechsel benötigen, gut eingerichtet. Dadurch erhältst du wieder neue Eindrücke und sitzt nicht 24/7 im gleichen Haus. 


3. Sorge für eine ergonomische Homeoffice-Ausstattung

Wenn du dich körperlich nicht gut fühlst, wirkt sich das ebenfalls auf deinen mentalen Zustand aus. Daher solltest du auf eine korrekte Körperhaltung bei der Arbeit zu Hause achten. Dies setzt einen Bürostuhl mit Rückensupport voraus, einen höhenverstellbaren Schreibtisch, einen externen Monitor und externe Tastatur und Maus. 


Sitzt du zu nahe am Bildschirm, was der Fall ist, wenn du lediglich an einem Laptop arbeitest, ermüden deine Augen sehr schnell und du kannst unter Kopfschmerzen leiden. Die Arbeit auf dem Küchenstuhl führt zu Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen, wodurch du dich noch schwächer und ausgelaugter fühlst.


Am besten arbeitest du an einem höhenverstellbaren Schreibtisch, welchen du ebenso als Stehpult verwenden kannst. Dies tut nicht nur deinem Körper gut, da du viel weniger sitzt, sondern auch deinem Geist, weil du dich mehr bewegen kannst und dabei mehr Sauerstoff in dein Gehirn gelangt.

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