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So nutzt du LinkedIn als Freelancer richtig
17. Feb. 2022
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Die Corona-Pandemie hat vor allem viele Freiberufler getroffen. In manchen Branchen bedeutete dies in den vergangenen beiden Jahren, dass insbesondere Freelancer und Selbstständige im Durchschnitt bis zu 60 % ihres Einkommens verloren haben. Speziell diejenigen, die noch nicht lange im Geschäft sind und gerade erst dabei waren, eine Marke für sich und ihr Unternehmen aufzubauen, haben besonders zu kämpfen. 

 

Natürlich gibt es auch einige Gewinner der Pandemie wie solche, die Webshops einrichten oder Online-Inhalte verfassen. Alles rund um das Online-Business konnte einen Zuwachs verzeichnen. Bist du jedoch nicht in dieser Branche tätig, kann es eng werden. Es gibt allerdings einige Maßnahmen, die du ergreifen kannst, um deine Marke auszubauen und neue Kunden zu gewinnen. Wir haben für dich einen kleinen Leitfaden zusammengestellt. 

 

1. Profil-Rebranding in LinkedIn

Die Business-Plattform LinkedIn ist heute einer der wichtigsten Tools für alle Arten von Unternehmen und Unternehmern. Um gesehen und gefunden zu werden, muss dein Profil aussagekräftig und professionell sein. Achte dabei auf die folgenden Punkte:


  • Ein Profilbild und Banner, die auffallen

Schau direkt in die Kamera, lächle und wirke professionell. Deine Kleidung sollte deine Marke widerspiegeln: korporativ, lässig, sportlich oder kreativ. So wie du dich hier präsentierst, werden dich die Menschen natürlich auch sehen.


Vergiss dabei den Banner nicht. Du kannst diesen Platz für Dein Logo oder ein Bild deiner Tätigkeit verwenden, damit man sofort erkennen kann, worum sich deine Arbeit handelt. Du kannst hier auch deinen Slogan unterbringen, wenn du einen hast. 


  • Beschreibung deiner Tätigkeit

In der Zeile unter deinem Namen solltest du kurz und knapp, aber aussagekräftig beschreiben, was du anbietest. Dieser Satz ist sehr wichtig bei LinkedIn, da er jedes Mal, wenn du aktiv bist, zusammen mit deinem Namen und Profilbild zu sehen ist. Sei es, wenn du einen Beitrag teilst, kommentierst oder in Suchen erscheinst. 


Viele dieser Taglines nennen lediglich einen Titel und ein Unternehmen – was funktioniert, wenn man bereits einen guten und bekannten Namen hat. Doch bei Freelancern ist das nicht so einfach, denn kaum jemand kennt dein Kleinunternehmen. Statt also deinen Geschäftsnamen oder deine Marke zu nennen, kannst du beschreiben, was du anderen bietest, welche Lösungen zu für sie hast.


  • Vorstellung

Stell dich in der „über mich“-Kategorie nur flüchtig vor und halte dich kurz und bündig. Du kannst ebenso deinen potenziellen Kunden mehr darüber zu erzählen, wer du sind, was du tust und warum sie sich mit dir in Verbindung setzen sollten. Versuche zu vermeiden, zu sehr auf Verkauf abzuzielen. Konzentriere dich stattdessen darauf, einzigartig zu sein. Stell dir vor, dieser kleine Abschnitt deines Profils wäre das einzige, woran sich ein Besucher erinnern würde. Was musst du dort schreiben, um sicherzustellen, dass sie sich daran erinnern, was du tust, und sie dazu veranlasst, mit dir in Kontakt zu treten?  

 

2. Posten von Inhalten auf LinkedIn

Sobald dein Profil auf LinkedIn gut aussieht, musst du auch dafür sorgen, dass du gesehen wirst. Einfach nur da zu sitzen und zu warten, dass jemand nach dir sucht, wird dir nicht weiterhelfen. Ein sehr guter Weg, eine große Bandbreite an Menschen zu erreichen, ist das Posten von Inhalten. Hier sind ein paar hilfreiche Tipps, wie es klappen kann:


  • Sei authentisch

Menschen bewundern Ehrlichkeit und ein authentisches Auftreten, wenn es ums Geschäft geht. Zeige in deinen Posts ruhig Emotionen – wie zum Beispiel, wie du mit der Angst umgehen, Kunden zu verlieren. Werde kreativ und versuche, dich von all den professionellen und langweiligen Inhalten abzuheben.


Freelancing ist oft mit Instabilität verbunden, was bedeutet, dass der Druck größer sein kann, so zu tun, als ob alles unter Kontrolle wäre. Aber wenn die Dinge nicht perfekt laufen, zeugt es von Mut und Reife, dies auch zu sagen. Es ist in Ordnung zu zeigen, dass man menschlich ist. 


Deine Verwundbarkeit wird bei den Personen in deinem Netzwerk Anklang finden und die Menschen dazu ermutigen, sich online mit dir in Verbindung zu setzen. Es zeigt, dass man dir vertrauen kann. Achte jedoch darauf, dass du dabei nicht so rüberkommst, als wärst du unfähig, deine Arbeit zu machen. 


Es braucht viel Mut, sich zu öffnen, wenn es mal nicht nach Plan läuft. Denk also darüber nach, welche Herausforderungen die Krise mit sich gebracht hat, wie du sie handhabst und dich angepasst hast, was du gelernt hast und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben haben – und teile deine Geschichte.


  • Sei Gast in einem Podcast oder trage zu einer Publikation bei

Seit den ersten Lockdowns haben Podcasts immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Sicherlich hast auch du einige, die du gerne verfolgst. Frag einfach nach, ob du als Gast dort erscheinen kannst und über dein Kleinunternehmen reden darfst. 


Jeder hat eine Story, die für andere hilfreich und interessant sein kann. Auch du, also teile sie mit anderen. In einem Podcast vorgestellt zu werden, ist eine großartige Möglichkeit, deine Arbeit zu promoten, wenn du ein bisschen schüchtern sind, sich selbst durch einen eigenen Podcast in die Öffentlichkeit zu stellen. Wenn du dann Inhalte erstellst, um auf den sozialen Medien für den Podcast zu werben, verwende ein farbenfrohes, ansprechendes Grafikdesign, auf dem dein Foto und deine Berufsbezeichnung zu sehen sind. Hole alles aus dieser Gelegenheit heraus, um deine persönliche Marke bekannt zu machen.  

 

3. Ausbau des Netzwerkes auf LinkedIn

Das Wichtigste und auch Beste an bei LinkedIn ist die Vernetzung mit anderen Menschen. Selbst wenn nicht alle potenzielle Kunden sind, diese kennen jemanden, der vielleicht deine Dienste benötigt. Je mehr Kontakte du hast, umso besser. 


Und dann nutze diese Kontakte auch aus. Unterhalte dich mit anderen Menschen. Jede neue LinkedIn-Verbindung ist eine Chance, eine neue Beziehung zu einem zukünftigen Kunden aufzubauen. Wenn dir etwas in deinem Newsfeed auffällt, kommentiere es mit einer zum Nachdenken anregenden Frage oder drücke deine Unterstützung aus. Je mehr du mit Menschen interagierst, desto mehr werden sie sich mit dir austauschen, was bedeutet, dass noch mehr Menschen deine Inhalte sehen werden. 


Dein Name und dein Slogan erscheinen neben jedem Kommentar und ist damit eine ganz einfache und wirksame Werbung, die viele sehen können. Unterschätze nicht die Macht der Sichtbarkeit. Vielleicht findest du sogar Möglichkeiten, im Kommentarbereich des Artikels einer anderen Person dezent auf deine Dienstleistungen aufmerksam zu machen: In einem Beitrag über die Anpassung an die Arbeit von zu Hause aus könntest du beispielsweise mitteilen, wie du einem Kunden für digitales Marketing dabei geholfen hast, ein Design-Briefing online durchzuführen. Solche wertvollen und hilfreichen Kommentare können zudem die Aufmerksamkeit weiterer Kunden für digitales Marketing auf sich ziehen, die nach einem Freelance-Designer suchen. Dies Vorgehensweise ist subtil, aber kraftvoll.


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