KOSTENLOSER VERSAND IN DE, ATBIS ZU 10 JAHRE GARANTIE 60 TAGE RÜCKGABERECHT
Zurück
So lehnst du ein niedriges Gehaltsangebot ab
10. Mar. 2022
477 views

Bist du gerade auf der Suche nach einer neuen Anstellung und schlägst dich mit den Gehaltsverhandlungen herum? Es ist nicht immer einfach, ein zu niedriges Grundgehalt abzulehnen, wenn man den Job an sich gerne haben möchte. Doch auch wenn Geld nicht alles ist, solltest du dich nicht unter Wert verkaufen. Dies wird sich später nur in Unzufriedenheit äußern. Wir haben hier einige Tipps und Faktoren zusammengefasst, die du beachten solltest, bevor du vorschnell absagst.

 

Bevor du eine Stelle absagst

Du solltest vor deiner Absage ein paar Dinge überdenken, denn sonst könntest du es im Nachhinein bereuen. Manchmal ist das Einstiegsgehalt nicht sehr hoch, doch dafür hast du vielleicht die Möglichkeit, deine Karriere in die Richtung zu lenken, in die du gehen möchtest. Bevor du also den Hörer in die Hand nimmst, um abzusagen, denke über die folgenden Aspekte nach: 


1. Stell sicher, dass du dir wirklich sicher bist

Wenn du ein Angebot wegen der Bezahlung nicht akzeptierst, besteht der erste Schritt darin, sicherzustellen, dass du dir zu 100 % sicher bist, ob du wirklich bereit bist, den Job abzulehnen, bevor du weitere Aktionen durchführst. 


Erhältst du ein zu niedriges Gehaltsangebot, denk daran, das gesamte Paket in Betracht zu ziehen, bevor du absagst, einschließlich Vergünstigungen und Leistungen oder Karrierewachstumspotenzial. Das Letzte, was du tun möchtest, ist, die Stelle abzulehnen und es dann sofort zu bereuen.


2. Ist der finanzielle Aspekt tatsächlich das Wichtigste?

Wenn du es dir leisten kannst und das Gehalt zwar niedrig, aber die Tätigkeit dafür genau das ist, was du schon immer tun wolltest, ist es eine Überlegung wert. Denn letztlich wirst du höchstwahrscheinlich sehr viel glücklicher sein, wenn du die Arbeit tust, die dir wirklich Spaß macht. Erstelle am besten eine Pro- und Kontraliste, um die Vor- und Nachteile abzuwägen. 


Solltest du allerdings deinen Unterhalt damit kaum bestreiten können, wirst du auch bei einer Arbeit, die dir sehr viel Freude bringt, Probleme haben. Der Druck wird dann einfach zu groß sein, wenn du jeden Euro dreimal umdrehen musst. 


Wie du am besten ein zu niedriges Gehalt ablehnst

Als Nächstes solltest du sicherstellen, dass du das niedrige Gehaltsangebot professionell ablehnst. Es ist wichtig, ein gewisses Maß an Professionalität aufrechtzuerhalten, sonst kannst du am Ende Brücken einreißen. Denn wer weiß, was danach kommt? Beispielsweise hat das Unternehmen möglicherweise andere, besser bezahlte Jobs, für die es dich in Zukunft in Betracht ziehen könnte. Deshalb musst du sicherstellen, dass du beim Personalchef einen positiven Eindruck von dir hinterlässt, auch wenn es mit der aktuell ausgeschriebenen Stelle nicht klappt.


Hier sind sechs Tipps für dich, wie du professionell absagst:


1. Recherchiere das Durchschnittsgehalt

Ist die angebotene Entlohnung im Vergleich zum Branchendurchschnitt zu niedrig oder sind deine Gehaltsvorstellungen zu hoch? Um sich darüber im Klaren zu sein, wie ein konkurrenzfähiges Gehalt für die Stelle aussehen sollte, solltest du vorab eine eigene Recherche durchführen.


2. Informiere den Jobanbieter so schnell wie möglich

Es ist zwar wichtig, dass du dir genügend Zeit nimmst, um deine Entscheidung zu treffen, aber warte nicht zu lange, bevor du deine Entscheidung mitteilst. Tust du dies, kann es als unprofessionell oder desinteressiert an dem Beschäftigungsverhältnis wirken. Es ist sicherlich nicht sehr einfach und es kann nervenaufreibend sein, ein Angebot abzulehnen, doch der Anbieter des Jobs ist daran interessiert, schnellstmöglich die Stelle zu besetzen und muss andere Kandidaten in Erwägung ziehen, wenn du die Stelle nicht annimmst. 


3. Bleibe höflich und professionell

Du solltest es niemals persönlich nehmen, wenn dir ein zu niedriges Gehalt angeboten wird. Es ist sehr wahrscheinlich, dass andere Faktoren eine Rolle spielen, von denen du nichts weißt, also musst du stets höflich und professionell bleiben.


Es kann frustrierend sein, ein Stellenangebot abzulehnen, besonders wenn du die Stelle an sich gerne gehabt hättest und so viel Zeit und Mühe in das Vorstellungsgespräch investiert hast. Lassen dir diese Enttäuschung jedoch nicht anmerken, denn letztlich ist es nicht wirklich die Schuld des Jobanbieters. Wie gesagt, du kennst die Gründe dafür nicht. 


4. Absage per E-Mail oder Telefon?

Wenn es darum geht, dem Personalchef deine Entscheidung mitzuteilen, wähle die Methode, mit der du dich am wohlsten fühlst. Eine E-Mail ist oft die schnelle und einfache Option, aber achte dabei darauf, dass dein Schreiben, prägnant und ohne Raum für Mehrdeutigkeiten ist.


Wenn bei den Vorstellungsgesprächen ein gutes Gefühl vorhanden war, solltest du lieber das Telefon in die Hand nehmen. Es ist persönlicher und du kannst mit dem Entscheider darüber ein paar Worte wechseln. Wer weiß, was sich darauf vielleicht ergeben könnte?


5. Bereite dich gut auf die Absage vor

Egal, ob du dem Personalchef eine E-Mail schreibst oder ihn anrufst, beginnt damit, ihm für die Gelegenheit zu danken. Teile ihm etwas Positives über das Unternehmen, den Rekrutierungsprozess oder die Position mit, um deine anhaltende Begeisterung für die Stelle zu zeigen. Als Nächstes teilst du deinen Grund für die Ablehnung des Stellenangebots mit. Erkläre beispielsweise, warum der Branchendurchschnitt höher ist, oder betone, dass du nicht glaubst, dass das Gehalt deiner Erfahrung und Fähigkeiten entspricht. Wer weiß, ob man nicht eventuell doch mit einem verbesserten Angebot auf dich zurückkommt.


Beende das Gespräch mit etwas Positivem und lass die Tür für zukünftige Gelegenheiten offen, indem du vorschlägst, dass sich das Unternehmen bei dir melden soll, wenn sich andere ähnliche Positionen ergeben.


6. Bereite dich ein verbessertes Angebot vor

Wenn du den Job nur wegen des niedrigen Gehalts ablehnst, kommt der Personalchef möglicherweise mit einem höheren Gehaltsangebot auf dich zurück, um zu versuchen, dein Interesse zu wecken. Nimm dir in diesem Fall ein oder zwei Tage Zeit, um den neuen Vorschlag zu prüfen. 


Doch sei vorsichtig, denn nicht immer erhält man ein neues Angebot. Wenn du lediglich nur mehr Gehalt herausschlagen solltest, an sich aber den Job auch so gerne annehmen würdest, kann dies dazu führen, dass du damit verlierst. Wenn du ablehnst, musst du dir also zu 100 % sicher sein, dass du damit leben kannst, wenn es das war. 

Diese könnte Dich auch interessieren