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So integrieren Sie Selbstfürsorge am Arbeitsplatz
06. Sep. 2021
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In den nächsten Wochen steht das Thema Selbstfürsorge und mentale Wohlbefinden ganz oben bei FlexiSpot. Nicht allein Ihre körperliche Gesundheit liegt uns sehr am Herzen, sondern auch Ihr geistiges Wohlbefinden. Bei all dem Alltagsstress zu Hause mit der Familie und in der Arbeit vergessen wir nur allzu oft uns um uns selbst zu kümmern.

Doch es ist wichtig, dass wir uns wohlfühlen, um das Beste unseres Selbst sein zu können. Selbstfürsorge ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen. Für erfolgreiche Manager ist es inzwischen bereits ein Teil ihres Jobs geworden, für das eigene Wohlbefinden zu sorgen und das der Angestellten. 


Je zufriedener wir bei der Arbeit und in unserem Privatleben sind, umso produktiver können wir sein, erreichen größere Ziele und gehen auch mal ein Risiko ein. Somit hat es mit der privaten Beziehung und dem Selbstwertgefühl eines jeden zu tun, welche Leistungen man in der Arbeit bringt. 


Was genau bedeutet Selbstfürsorge und wie macht man es?


Im Mittelpunkt der Selbstfürsorge steht Ihre Beziehung und Verbindung zu sich selbst. Als Teil Ihres Jobs bedeutet dies, dass Sie darauf eingestellt sind und verstehen, was Sie brauchen, um Ihr konstruktivstes, effektivstes und authentischstes Selbst zu sein. Anstatt Selbstfürsorge nur durch körperliche Gesundheit zu definieren, auch wenn dies ein wichtiger Teil davon ist, müssen wir daher auf eine breitere Palette von Kriterien achten. Dies schließt die Pflege des Geistes, die Emotionen, unsere Beziehungen, das soziale Umfeld und die Freizeit ein.


Gerade wenn Sie sehr unter Stress stehen, kommt die Selbstfürsorge viel zu oft zu kurz. Doch genau dann ist es umso wichtiger, Zeit für sich selbst zu finden.


Integrierung von Selbstfürsorge im Alltag


Viele denken, dass Selbstfürsorge am Arbeitsplatz nichts zu suchen hat, denn schließlich handelt es sich dabei um eine private Angelegenheit. Doch gerade im Arbeitsalltag sollten Sie besonders auf sich achten, denn egal ob es Ihre Privatzeit ist oder S im Beruf, Sie haben Bedürfnisse. Und so integrieren Sie diese am besten:


Machen Sie eine Pause

Viel zu oft sind wir unser schärfster Kritiker und erwarten schier Unmenschliches von uns selbst. Wenn Verantwortungsbewusstsein oder Perfektionismus überhandnehmen, fragen Sie sich, was Sie einem Kollegen oder Freund in der gleichen Situation sagen würden. Machen Sie eine Pause, stellen Sie Ihren inneren Kritiker ab und genießen Sie das, was Sie bereits erreicht haben. Immer mehr zu wollen mag gut sein für Ihren Job, doch Sie werden das nicht lange durchhalten können. 


Schätzen Sie Zeit, Geld und Ressourcen

Es kommt häufig vor, dass Ihr Tag bereits vollgepackt ist mit Terminen und Aufgaben, die Sie zu erledigen haben, doch ständig kommen Kollegen und bitten Sie um Ihre Hilfe oder Sie werden gebeten, weitere Dinge zu übernehmen. 


Nehmen sie sich jeden Morgen als erstes 15 Minuten Zeit und schreiben Sie drei Dinge auf, die Sie an diesem Tag erreichen möchten. Berücksichtigen Sie dann bei eingehenden Anfragen Ihre Prioritäten, bevor Sie sofort Ja sagen. Gleiches gilt für Selbstständige, wenn Sie nach Ihren Gebühren und Leistungen gefragt werden. Selbstfürsorge bedeutet, den Wert, die Wirkung und den Beitrag, den Sie einbringen, zu würdigen.


Feiern Sie Ihre Erfolge

Was haben Sie letzte Woche erreicht? Die meisten von uns denken nicht mehr daran, denn sobald wir ein Ziel erreicht oder eine harte Krise überstanden haben, sind wir bereits mit dem nächsten Schritt beschäftigt. Drücken Sie stattdessen auf die Pause-Taste, um einen Blick zurück auf den Vormonat oder das Quartal zu werfen und um zu analysieren, was Sie geschafft haben. 


Umgeben Sie sich mit guten Leuten

Gesunde und unterstützende Beziehungen sind ein wichtiger Bestandteil der Selbstfürsorge. Denken Sie darüber nach, wer in Ihrer Arbeit Sie mit Energie füllt und wer sie Ihnen entzieht. Setzen Sie Grenzen für diejenigen, die nicht gut für Sie sind. Investieren Sie in diejenigen, die Sie inspirieren und unterstützen und die verstehen, was es bedeutet, ein gesundes Geben und Nehmen zu praktizieren. 


Das Gleiche gilt für Ihre Beziehungen außerhalb der Arbeit. Lassen Sie sich von der Arbeit nicht dazu verleiten, die wichtigsten Menschen in Ihrem Leben zu vernachlässigen. Nutzen Sie die Pausen während des Tages oder vielleicht Ihre Pendelzeit, um Ihre Freunde und Lieben anzurufen und verbringen Sie so viel Zeit wie möglich mit ihnen, um diese Beziehungen zu pflegen.


Aktualisieren Sie Ihren Arbeitsbereich

Unsere Umgebung und unser Arbeitsplatz können einen erheblichen Einfluss auf die Produktivität haben. Gewinnen Sie mehr geistige Klarheit, indem Sie Ihren Schreibtisch aufräumen. Dekorieren Sie Ihren Arbeitsplatz mit Dingen oder Bilder, die Sie inspirieren oder an die Menschen erinnern, die Ihnen wichtig sind. Ihr Arbeitsplatz sollte sich wie ein Spiegelbild Ihres besten Selbst anfühlen. Achten Sie zudem auf ergonomische Büromöbel, damit auch Ihr Körper sich wohlfühlen kann.


Sorgen Sie für genügend Schlaf

Es ist unglaublich wichtig, dass Sie in der Nacht einen komfortablen, ruhigen und langen Schlaf erhalten, damit Sie Ihre Batterien immer wieder aufladen können. Je ausgeruhter Sie sind, desto mehr schaffen Sie. Wenn sich dies nicht jeden Tag realisieren lässt, reservieren Sie sich mindestens zwei Abende pro Woche – am besten in der Mitte der Woche – um an diesen Tagen für genügend Ruhe zu sorgen.


Wenn es Ihnen nicht gelingen sollte, Ihren Kopf abends abzuschalten, schreiben Sie die Dinge auf, die Sie am nächsten Tag erledigen müssen. Damit werden Sie nichts vergessen und können beruhigt einschlafen. Sorgen Sie für mehr Bewegung an der frischen Luft, gehen Sie auf dem Nachhauseweg von der Arbeit öfter zu Fuß oder benutzen Sie das Fahrrad. Auch Meditation kurz vor dem Zubettgehen kann dabei helfen, die Gedanken abzuschalten.


Auf diese Warnsignale sollten Sie achten


In stressigen Zeiten kann die Selbstfürsorge besonders aus dem Gleichgewicht geraten. Wenn Sie die folgenden Anzeichen bemerken, sollten Sie die Notbremse ziehen.


Selbstvernachlässigung

Bei einer hohen Arbeitsbelastung kann Selbstvernachlässigung für viele von uns zu einem vertrauten Muster werden. Es fühlt sich an, als würden wir in einem Hamsterrad laufen. Wenn das Gefühl von Angst und überfordert sein zunehmen, wird es schwieriger, die Fassung zu bewahren und zu den täglichen Herausforderungen auch mal Nein zu sagen. Sie beenden Ihren Arbeitstag mit einem völlig ausgebrannten Gefühl.


Selbstsabotage

Manchmal erreichen wir unsere Mission oder unsere höchsten Prioritäten nicht, weil wir uns selbst im Weg stehen. Beachten Sie, wenn Sie in unproduktive Gewohnheiten des Aufschiebens, Grübelns oder der Ablenkung verfallen sind, um die Angst vor der Erledigung Ihrer wichtigsten Aufgaben zu vermeiden.


Negativität und Angst

Sie haben Angst, Ihren Job zu verlieren, wenn Sie auch mal Nein sagen. Sie nehmen alle Aufgaben an, um ja nicht negativ aufzufallen. Doch Sie können keine Freude in dem finden, was Sie tun und können die Erfolge nicht mehr sehen. Sie leben in einer ständigen Angst und sehen Ihr Leben aus einem negativen Winkel.


In jedem dieser Fälle sitzen wir nicht mehr auf dem Fahrersitz. Stattdessen bestimmen Angst, Kontrolle, Verletzlichkeit und Negativität den Alltag. Versuchen Sie, dies wahrzunehmen, ohne sich dafür zu Verurteilen. Dann sollten Sie dringend etwas für sich selbst tun, um wieder ganz zu sich selbst zurückzukehren.


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