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So gewöhnen Sie sich an die Arbeit an einem Stehpult
02. Jul. 2021
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Sie haben sich nun endlich für einen höhenverstellbaren Schreibtisch entschieden, da zu langes Sitzen schlecht für Ihre Gesundheit ist. Glückwunsch! Der Grund, warum Sie nun diesen Artikel lesen, sind schmerzende Beine und ein müder Rücken, hervorgerufen durch die Arbeit im Stehen?

Keine Angst, fast jeder muss sich erst einmal an die neue Art des Arbeitens gewöhnen und auch wenn sich ein Stehpult positiv auf Ihre Gesundheit auswirkt, können Sie dennoch einiges falsch machen. Tatsächlich kann es ein paar Wochen dauern, bis man sich an diese ganz neue Art der Arbeit gewöhnt hat. Doch bleiben Sie dran, denn es wird sich langfristig lohnen.


Wir haben für Sie einige hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie Sie sich schnell an die Arbeit an einem Stehpult gewöhnen und worauf Sie dabei achten müssen.


Die Probleme beim Arbeiten im Stehen


Nach all den Jahren acht bis zehn Stunden Arbeiten im Sitzen ist Ihr Körper nicht an die neue Position gewöhnt. Sie verwenden andere Muskelgruppen, die Durchblutung wird verstärkt, was sich in kribbelnden Beinen bemerkbar machen kann und Sie ermüden anfangs eventuell sogar schneller als im Sitzen.


Viele berichten davon, dass Sie Probleme bei der Benutzung von Tastatur und Maus haben, wenn sie im Stehen arbeiten. Dies kann anfangs sehr ungewohnt sein, jedoch werden Sie sich schnell daran gewöhnen. Sorgen Sie stets dafür, dass Ihre Handgelenke gerade bleiben und nutzen Sie ergonomische Geräte, die Ihre Arme und Hände unterstützen.


Einige, die auf einem Stehpult umstellen, klagen über Rückenschmerzen, müde Beine und allgemeine Müdigkeit. Aber genau diese Symptome wollten Sie doch loswerden, richtig? Haben wir Ihnen etwa in all unseren Beiträgen über die Vorteile vom Arbeiten im Stehen etwas vorgemacht?


Nein, keineswegs. Es ist vollkommen normal, da Ihr Körper schlichtweg Zeit benötigt, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. An den neuen Symptomen können Sie bereits erkennen, dass Sie nun ganz andere Muskelgruppen beanspruchen. Die Schmerzen entstehen daher, dass diese Bereiche die neue Belastung nicht gewohnt sind. 


Daher sollten Sie als Stehneuling auf die folgenden Punkte achten:


  1. Wechseln Sie regelmäßig zwischen Arbeit im Sitzen und Stehen

Wenn Sie sofort damit beginnen, für Stunden im Stehen zu arbeiten, überlasten Sie Ihren Körper. Sie beanspruchen beim Stehen Muskelgruppen, die Sie vorher so gut wie nicht genutzt haben.


Der häufigste Fehler von Stehpultanfängern ist daher, dass Sie es übertreiben. Tatsächlich kann zu viel Stehen ebenso schädlich sein wie zu viel Sitzen. Abwechslung lautet die Devise! 


Mit den intelligenten Bedienelementen, die an den höhenverstellbaren Schreibtischen von FlexiSpot angebracht sind, genügt ein einziger Knopfdruck, um die Höhe des Schreibtisches optimal zu wechseln. Sie haben drei Speichertasten zur Verfügung, die Sie jeweils für das Arbeiten im Stehen oder Sitzen programmieren können. 


Anfangs sollten Sie daher nicht länger als 30 Minuten stehen. Tasten Sie sich langsam an Ihre Idealzeit heran. Arbeiten Sie in den ersten Wochen 30 Minuten im Stehen, 1,5 Stunden im Sitzen und wechseln Sie so den ganzen Tag ab. 


Das Besondere an den Bedienelementen von Flexispot ist, dass fast alle Modelle über einen Timer verfügen, den Sie so programmieren können, dass er Sie an den Positionswechsel erinnert. 


Sie können dann im Laufe der Zeit bis zu einer Stunde stehen, dann eine Stunde Sitzen. Sie werden selbst bemerken, was für Sie das beste Intervall ist. Manche bevorzugen einen Wechsel einmal stündlich oder alle zwei Stunden, andere arbeiten vormittags im Sitzen und nachmittags, wenn die Konzentration ein wenig nachlässt, im Stehen. 


Es gibt keine Regel, wie genau Sie es tun sollten, außer einer: Arbeiten Sie 50 % im Sitzen und 50 % im Stehen. Sorgen Sie für den optimalen Ausgleich. 


  1. Stehen Sie richtig

Die Schmerzen oder Ermüdungserscheinungen beim Stehen kommen von der falschen Haltung oder Einstellung der Möbel und Geräte. Dabei müssen Sie nicht nur auf die optimale Höhe des Stehpultes achten, sondern auch auf die korrekte Position der Geräte.


  • Stellen Sie den Tisch auf Ellbogenhöhe, sodass Ihre Unterarme parallel auf der Tischplatte aufliegen und im 90-Grad-Winkel zu den Oberarmen sind.

  • Achten Sie auf eine gerade Wirbelsäule. Halten Sie Ihren Kopf aufrecht, damit Nacken und die Schultern locker sind. 

  • Stecken Sie Ihre Beine beim Stehen nicht durch. Die Knie sollten leicht gebeugt sein und der Rücken gerade. 

  • Beugen Sie sich nicht nach vorne. 

  • Verwenden Sie einen externen Monitor, um Ihre Augen zu schonen und den Kopf gerade halten zu können. Sie werden ansonsten dazu neigen, sich vorneüber zu beugen.

  • Verwenden Sie immer eine externe Tastatur und Maus, um Ihre Handgelenke zu schonen.

  • Stehen Sie nicht statisch still, sondern bewegen Sie sich. Verlagern Sie regelmäßig das Gewicht von einem Bein auf das andere. Manche bevorzugen es, ab und zu ein Bein ein wenig höher abzulegen, wie zum Beispiel auf einer Fußstütze.

  • Verwenden Sie beim Stehen eine Anti-Ermüdungsmatte von FlexiSpot. Diese hilft Ihnen dabei, sich stets ein wenig zu bewegen. 

  • Verwenden Sie besonders am Anfang einen höhenverstellbaren Hocker verwenden wie den ergonomischen Wobble Hocker von FlexiSpot. Der Hocker mit einer flexiblen Basis kann Sie beim Stehen unterstützen.

  • Versuchen Sie das Stehen mit oder ohne Schuhe. Besonders für Frauen mit Absätzen kann das Stehen mit Absätzen sehr anstrengend sein.

Für den Beginn kann es Ihnen helfen, sich eine Notiz an den Monitor zu heften, die Sie stets daran erinnert, die optimale Haltung einzunehmen. Haltung bewahren! Nach einiger Zeit werden Sie sich so daran gewöhnt haben, dass Sie automatisch korrekt stehen. 


  1. Achten Sie auf die optimale Einstellung der Geräte

Nicht nur der Tisch muss die optimale Höhe haben, sondern auch die Position des Monitors, der Tastatur und Maus sind wichtig beim Arbeiten im Stehen.


Achten Sie darauf, dass sich die Oberkante des Computerbildschirms ein wenig unter Augenhöhe befindet und eine Armlänge von Ihnen entfernt ist. Dies ist nicht nur wichtig für die Augen, sondern auch für Ihren Nacken und die Schultern. Andernfalls tendieren Sie dazu, sich nach vorne zu neigen und somit einen Rundrücken zu machen.


Die Nutzung der Tastatur und Maus kann, wie bereits erwähnt, ein wenig ungewohnt sein, stellen Sie dennoch sicher, dass Ihre Handgelenke gerade sind und schränken Sie die Nutzung der Maus so weit wie möglich ein. 


  1. Schließen Sie schwerwiegenden Wirbelsäulenprobleme aus

Bevor Sie sich nun begeistert an ein Stehpult stellen, um Ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun, sollten Sie sicherstellen, dass Sie nicht an Rücken- oder Nackenschäden leiden, die durch das Stehen verstärkt werden könnten. 


Zwar entlastet der Wechsel die Wirbelsäule, es können jedoch Erkrankungen oder Verletzungen vorkommen, bei denen Sie nicht stehen sollten. Haben Sie bereits eine Historie mit Problemen dieser Art, konsultieren Sie Ihren Arzt oder Physiotherapeut und sprechen Sie ab, was das Beste für Sie ist. 


Geben Sie nicht gleich nach ein paar Tagen auf und vor allem übertreiben Sie es nicht mit dem Stehen. Wenn Sie die richtige Balance finden und darauf achten, dass Sie immer die optimale Haltung einnehmen, werden Sie auf ihren höhenverstellbaren Schreibtisch von FlexiSpot nicht mehr verzichten wollen. 

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