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So gehst du am besten mit Konflikten in der Arbeit um
14. Jan. 2022
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Meinungsverschiedenheiten sind nie angenehm, doch in der Arbeit können sie noch schwieriger sein. Und dennoch kommen sie vor, denn schließlich verbringen wir mit unseren Kollegen und Vorgesetzten sehr viel Zeit. Zudem sind wir alle bloß Menschen. Konflikte müssen jedoch nicht nur negativ sein, sondern können ebenso eine Chance darstellen. 

 

Streitigkeiten einfach aus dem Weg zu gehen ist nicht die richtige Lösung. Damit wird irgendwann das Fass überlaufen. Als Führungskraft sollte man sich auf keinen Fall abwenden und den einfachen Weg gehen, sondern nach effizienten Kommunikationsstrategien zur Konfliktlösung suchen, damit das Team wieder gut funktioniert. 


Dies ist nicht immer eine einfache Aufgabe, ohne eine Seite verärgert oder enttäuscht zurückzulassen. 


Wodurch können die meisten Konflikte entstehen?

Es gibt sehr viele Bereiche, welche Meinungsverschiedenheiten, Streitereien oder Eifersucht am Arbeitsplatz auslösen können. Die Liste ist endlos lange. Doch es gibt einige Aspekte, welche häufiger für Zank sorgen. 


Sehr oft entstehen Konflikte durch eine schlechte Kommunikation. Sei es die Art und Weise, wie kommuniziert oder dass sich zu wenig ausgetauscht wird. Hier sind nicht nur die Angestellten gefragt, sondern vor allem die Vorgesetzten, dass sie einen offenen Austausch ermöglichen. 


Geht einmal etwas schief, muss offen darüber gesprochen werden, ohne dass die Emotionen überkochen. Vor allem sollte ein Vorgesetzter beide Seiten anhören und versuchen sie zu verstehen, ohne zu urteilen. Erst dann ist es möglich, eine gute Lösung zu finden. 


Fünf Fähigkeiten zur Konfliktkommunikation

Nicht nur für Vorgesetzte, auch Kollegen sollten die nachfolgenden Fähigkeiten einsetzen, um Konflikte zu lösen.


1. Finde die Ursache für den Konflikt so schnell wie möglich

Die erste Fähigkeit in der Konfliktkommunikation besteht darin, die Ursache des Problems unverzüglich anzugehen. Hier muss man schnell handeln, bevor sich die Situation verschlimmert. Je schneller man darauf reagiert, umso oberflächlicher bleibt der Streit und kann somit auch einfacher wieder gelöst werden.


Wartet man zu lange mit der Konfliktlösung, entwickeln die Betroffenen nicht nur eine Wut gegen den Streitgegner, sondern auch gegen die Führung, dass sie nicht eingreift. Dies kann sich sehr negativ für die Vorgesetzten auswirken. 


2. Klare Erwartungen und Aufgabenverteilung

Es gibt weniger Raum für Missverständnisse, welche oft zu Konflikten leiten, wenn jeder genau weiß, was von ihm erwartet wird. Beim Arbeiten von zu Hause führen klare Erwartungen zu einer guten virtuellen Kommunikation. Die Wahrscheinlichkeit von Streitigkeiten ist geringer, wenn alles deutlich und korrekt kommuniziert wird. Die Mitarbeiter fühlen sich dadurch sicherer, wenn sie wissen, was sie zu tun haben und welche Ziele zu erreichen sind. Dadurch werden Spannungen abgebaut und somit die Gefahr von Konflikten verringert.


3. Besser zuhören

Dass wir nicht genau genug zuhören, ist nicht nur ein Problem bei der Kommunikation in der Arbeit. Auch im Privatleben kann dies zu Missverständnissen und somit Konflikten führen. Richtiges Zuhören muss tatsächlich geübt werden, denn viel zu viele machen nebenbei Dinge und hören gar nicht erst richtig zu. 


Ein sehr häufiger Grund für schlechtes Zuhören ist, dass wir im Gedanken bereits eine Antwort formulieren, obwohl unser Gegenüber noch gar nicht fertig ist zu reden. Damit sind wir so beschäftigt, dass wir den Rest der Botschaft nicht mehr wirklich mitbekommen. 


Um ein guter Zuhörer zu werden und Missverständnisse zu vermeiden, lohnt es sich, zwischendurch Fragen zu stellen oder Teile des Gesagten zu wiederholen, um es sich bestätigen zu lassen. Damit signalisierst du nicht nur, dass du Interesse hast, sondern machst auch sicher, dass du es wirklich richtig verstanden hast. 


4. Versuche, eine neutrale Position einzunehmen

Oft lassen sich Konflikte lösen, indem man versucht, eine neutrale Position innezuhaben und den anderen zu verstehen. Ein Vorgesetzter sollte niemals eine Seite einnehmen, auch wenn man dies unbedingt tun möchte. So wird es keine Konfliktlösung geben. Es müssen immer alle Standpunkte beider Parteien aufgenommen werden, ohne die Meinung einer Seite zu verurteilen. 


Wichtig dabei ist ebenso, dies so emotionslos wie möglich zu gestalten. Kochen einmal die Emotionen hoch, ist es sehr schwierig, diese wieder zu beruhigen. Am besten spricht die Führungsposition als erstes in Einzelgesprächen mit den Betroffenen, denkt über eine mögliche Lösung der Situation nach und erst dann sollte es ein gemeinsames, offenes Gespräch geben. 


Dabei ist es wichtig, eine offene Körpersprache und vorsichtige Wortwahl zu verwenden, damit sich niemand angegriffen fühlt. 


5. Unterschiedliche Meinungen akzeptieren

Wir Menschen sind nicht alle gleich, was besagt, dass jeder die Dinge anders sieht. Am besten macht man diese Unterschiede deutlich, damit die Einzelnen verstehen, dass es sich um unterschiedliche Meinungen handelt und dies nicht bedeuten muss, dass die eine oder andere Seite im Recht ist. Jeder hat das Recht auf seine Meinung und manchmal kann man beim genaueren Hinsehen sogar erkennen, dass es sich lediglich um eine andere Perspektive der Dinge handelt, die ebenso „richtig“ sein kann.


6. Verstehen, dass Menschen emotionale und komplexe Wesen sind

Menschen sind emotionale Wesen. Wenn jemand schlecht gelaunt ist, wird sich dies mit Sicherheit auch auf weitere Aspekte seines Lebens auswirken. Vielleicht liegt es gar nicht an dir, sondern die andere Person hat schwerwiegende Probleme in seinem Privatleben und überreagiert deshalb. Verständnis zu zeigen oder herauszufinden, ob und wie man helfen kann, kann ebenso eine Form von Konfliktlösung sein.


Auch Stress und Überforderung kann dazu führen, dass die Mitarbeiter überreizt sind. Hier könnte die Lösung darin liegen, für eine Entlastung oder eine Pause zu sorgen. 


So können Unternehmen zur Konfliktlösung beitragen

Nicht bloß das direkte und schnelle Aufgreifen und Lösen von Konflikten im Büro ist wichtig, sondern ebenso die Prävention. Nicht nur festgelegte Richtlinien, Transparenz und Rollenverteilungen tragen zu mehr Harmonie im Unternehmen bei, sondern auch die Arbeitsumgebung. Je wohler sich die Angestellten fühlen, umso geringer ist das Risiko von Konflikten.


Hierzu gehören:


  • Eine „aktive“ Büroeinrichtung 

Steh-Sitz-SchreibtischAktiv-Stühle, Tischfahrräder, Außenbereiche oder gar Fitnessräume sorgen dafür, dass sich die Mitarbeiter mehr bewegen können. Dies führt zu einem besseren körperlichen und physischen Wohlbefinden.


  • Flexible Arbeitszeit

Wenn man es den Mitarbeitern möglich macht, dass sie ihre Arbeitszeit flexibler einteilen können, sind sie zufriedener, was wiederum zu weniger Konflikten führt. Sei es, dass es Kernarbeitszeiten gibt, es ermöglicht wird, dass man seine 40-Stunden-Woche flexibel aufteilen kann wie beispielsweise an vier Tagen zehn Stunden zu arbeiten oder die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten.


  • Eine angenehme Büroumgebung

Hierzu gehören beruhigende Farben, gemütliche Sitzmöglichkeiten zum Entspannen, die Nähe zur Natur durch große Fenster, Zimmerpflanzen, Möbel aus Holz oder Zimmerbrunnen.


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