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So förderst du im Homeoffice das geistige und körperliche Wohlbefinden
17. Nov. 2021
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Eine kürzlich durchgeführte Studie der Hans-Böckler-Stiftung hat gezeigt, dass vor der Corona-Pandemie gerade mal 4 % der deutschen Angestellten im Homeoffice tätig waren. Jetzt, nach zwei Jahren mit der Pandemie sind es bereits 27 %, die dauerhaft von zu Hause arbeiten.

 

Viele denken, dass sie die Arbeit im Homeoffice weniger anfällig für ein Burnout macht. Dem ist jedoch leider nicht so, wenn man nicht auf seine körperliche und mentale Gesundheit im Homeoffice achtet. Tatsächlich ist die Anzahl derer, die in der Zeit der Lockdowns und einer Tätigkeit zu Hause an einem Burnout litten, erheblich gestiegen. 


Ja, es handelt sich um eine spezielle Situation, die nicht nur auf die Arbeit selbst zurückzuführen ist. Doch mal ganz ehrlich, das Leben ist allzeit ein Auf und Ab und ob Pandemie oder nicht, es wird immer Probleme geben. Daher ist es besonders im Homeoffice sehr wichtig, auf das allgemeine Wohlbefinden zu achten. 


Zu Hause ist jeder selbst dafür verantwortlich, dass er sich entsprechend um seine Gesundheit kümmert. Doch auch die Arbeitgeber können dies durch einige Hilfestellungen unterstützen.  Umfragen haben gezeigt, dass im Jahr 2020 ein Drittel der Homeoffice-Arbeiter durch eine fehlende oder unzureichende ergonomische Büroausstattung unter körperlichen Beschwerden litten. 


Dies bedeutet nicht nur, dass Mitarbeiter dadurch ausfallen können, sondern die körperlichen Beschwerden können sich negativ auf die Leistung, Produktivität und Motivation auswirken. Auch die psychischen Folgen können enorm sein, bis hin zur Depression. 


Da sich viele Unternehmen für die Zukunft in irgendeiner Form zur Fernarbeit verpflichten, müssen Arbeitgeber ihren Ansatz zum Wohlergehen der Mitarbeiter überdenken und Probleme angehen, die durch den plötzlichen Wechsel zur Heimarbeit entstanden sind.


Eine komfortable Homeofficeumgebung ist der Schlüssel zur Gesundheit

Eine sichere und komfortable Homeofficeumgebung ist der Schlüssel zu einer guten mentalen und körperlichen Gesundheit. Sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer und Selbstständige sollten bei der Arbeit im Homeoffice auf die folgenden Punkte achten:


1. Arbeitsplätze der Mitarbeiter bewerten

Es ist bedeutend, dass Arbeitgeber die Arbeitsplätze der Mitarbeiter regelmäßig bewerten, um ergonomische Risiken im Büro zu identifizieren. Es ist wohl noch wichtiger, ihre Workstations zu bewerten, wenn sie zu Hause sind, da sie dort nicht zu sehen sind, wie sie arbeiten und ob sie ergonomische Büromöbel verwenden. 


Eine Bewertung von Computerbildschirmen ist im Grunde eine Risikobewertung für den Arbeitsplatz, zu deren Durchführung deutsche Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet sind, auch für ihre Angestellten im Homeoffice. Arbeitgeber können die Bewertungsergebnisse verwenden, um sicherzustellen, dass ihre Teams über die Ausrüstung und Ressourcen verfügen, die sie für ein sicheres Arbeiten benötigen.


Am besten sollten die Unternehmen ihren Mitarbeitern im Homeoffice die Grundausstattung wie Schreibtisch, Bürostuhl und Monitor zur Verfügung stellen, um die Grundlagen für eine sichere Arbeit gewährleisten zu können.


2. Sicherstellung der ergonomischen Grundlagen

Indem Arbeitgeber sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter über die ergonomischen Grundlagen auch im Homeoffice verfügen, vermeiden sie, dass die Produktivität, Motivation und Gesundheit abnehmen. Dies ist der Schlüssel für zufriedene und erfolgreiche Arbeitnehmer.


Aber auch wenn du selbstständig bist, ist dies ein sehr wichtiger Aspekt, der über Erfolg oder Misserfolg deines Unternehmens entscheiden kann. Bist du wegen Rückenschmerzen nicht fähig zu arbeiten oder kannst dich nur schwer motivieren, wird sich dies auf deine Umsätze auswirken. 


Daher ist es wichtig, mindestens die folgenden Möbelstücke und Gerätschaften im Homeoffice zu haben:


  • Ein ergonomischer Stuhl

  • Ein Schreibtisch

  • Ein externer Monitor

  • Eine externe Tastatur

  • Eine externe Maus


Konkrete Produktempfehlungen für ergonomische Büromöbel kannst du hier finden.


3. Sorge für ein Rundum-Wohlbefinden

Mit den oben genannten Punkten ist jedoch lediglich das absolute Minimum für die Gesundheit der Mitarbeiter garantiert. Damit sie auch wirklich motiviert und über eine hervorragende Produktivität verfügen, können Arbeitgeber noch sehr viel mehr tun. Einzelunternehmer wissen sicherlich, wovon wir sprechen.


Sprich, man sollte es sich im Homeoffice so schön wie möglich machen. Wie kann der Arbeitgeber dies unterstützen? Zum Beispiel, indem er seinen Remotemitarbeitern einfach vertraut und kein Mikromanagement durchführt. Einer der Vorteile an der Arbeit zu Hause ist, dass man mehr Zeit mit der Familie hat und in den Alltag mehr eingebunden werden kann. 


Dies bedeutet, dass man es den Einzelnen ermöglichen sollte, die Kinder von der Schule abzuholen, sie zum Fußballtraining zu fahren oder mittags nach der Schule für sie zu kochen. Dies bedeutet nicht, dass Fernmitarbeiter ihre Arbeit nicht erledigen. Sie werden dies zu einem anderen Zeitpunkt tun. Je mehr Flexibilität ein Mitarbeiter hat, umso motivierter und erfolgreicher ist er. 


4. Ermutige und erleichtere körperliche Aktivität am Arbeitsplatz

Die Vorteile körperlicher Aktivität reichen von besserem Schlaf, Selbstwertgefühl und Stimmung bis hin zu einem verringerten Risiko für Depressionen. Zudem ist es inzwischen jedem bekannt, dass zu viel Sitzen schlecht für die Gesundheit ist. 


Als Arbeitgeber kann man mehr körperliche Bewegung auf viele verschiedene Arten unterstützen. Sei es durch einen höhenverstellbaren Schreibtisch für das Homeoffice, um den Wechsel zwischen Arbeit im Sitzen und Stehen zu ermöglichen oder durch Aktivstühle wie den Wobble Hocker. 


Ermutige die Mitarbeiter, jede Stunde eine kleine Pause zu machen und sich zu bewegen. Sie sollten in der Mittagspause nach draußen zu gehen und eine Runde um den Block zu machen. Wohl gemerkt, all dies gilt auch für diejenigen, die von zu Hause aus ihr eigenes Unternehmen betreiben. Ein Arbeitstag sollte nie so stressig sein, dass du dich nicht regelmäßig bewegst und keine Pausen machst. Tust du dies nicht, wird es sich auf Dauer auf dein körperliches und psychisches Wohlbefinden negativ auswirken.


Sorge für genügend Schlaf. Vermeide es, bis spät abends nach Feierabend noch am Computer zu sitzen und zu arbeiten. In dieser Zeit lässt die Produktivität sowieso nach, sodass du für Tätigkeiten viel länger brauchen wirst, als wenn du sie morgens frisch und munter anpackst. 


Arbeitgeber können zudem einen Zuschuss zu einem Sportklub oder ein Fitnessstudio zur Verfügung stellen. Ein aktiver Mitarbeiter, der sich regelmäßig bewegt, ist zufriedener und leidet weniger an Krankheiten im Herz-Kreislauf-Bereich, unter Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen und ist viel wacher und produktiver.


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