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So erklärst du am besten deine Schwächen bei einem Vorstellungsgespräch
11. Mar. 2022
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Bei Fragen zum Vorstellungsgespräch wird meist der Klassiker unter den Bewerbungsfragen „Was sind Ihre größten Stärken?“ gefragt. Hier hat man die Chance, alle Fähigkeiten und Erfahrungen ins Rampenlicht zu rücken, die dich für den Job gut geeignet machen.

 

Im Gegensatz dazu ist eine ebenso typische Frage „Was sind Ihre Schwächen“. Und hier kannst du so einiges anrichten und all die guten Eindrücke, die du bisher hinterlassen hast, wieder zunichtemachen. Viele tun sich damit sehr schwer, über ihre Schwächen zu sprechen, denn schließlich sind sie negativ für den Job. Doch ist das wirklich so? Oder können deine „Nachteile“ tatsächlich auch „Vorteile“ sein? 


Um diese Interviewfrage gut zu beantworten, musst du zunächst wissen, wo deine Schwächen liegen. Und jeder – ohne Ausnahme – hat welche. Wenn du sagst, dass es keine gibt, dann wirst du sicherlich schnell raus sein. Denn es lässt dich überheblich, arrogant und nicht formbar erscheinen. Also musst du eine Antwort aushecken, die diese Schwächen in das bestmögliche Licht rückt. Deshalb ist es wichtig, diese Interviewfrage ehrlich zu beantworten und dir bereits vorab ausdenken, was genau du wie sagen wirst. 


Bevor du allerdings mit dem Üben deiner Antwort auf diese trickreiche Frage anfängst, beginnen, sieh dir deine früheren Leistungsbeurteilungen an – die Chancen stehen gut, dass sie Notizen deines Vorgesetzten zu verbesserungswürdigen Bereichen enthalten.

 

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Es ist jedoch besser, Schwächen im Zusammenhang mit dem Inhalt der Arbeit zu erwähnen. Personalchefs interessieren sich nicht für die Herausforderungen, mit denen du in deinem Privatleben konfrontiert wirst. Sie wollen lediglich wissen, wie du mit Widrigkeiten am Arbeitsplatz umgehen kannst und ob du fähig bist, Fehler einzugestehen und daran zu arbeiten.


Stelle im Vorfeld jedoch unbedingt sicher, dass du die Stellenausschreibung gründlich durchliest, damit du nichts Wesentliches für die Stelle als deine Schwäche identifizierst. 

 

Bewirbst du dich beispielsweise auf eine Stelle als Finanzanalyst und eine der Anforderungen darin besteht, dem oberen Management regelmäßig Berichte zu erstatten, solltest du dem Personalchef natürlich nicht sagen, dass du mit Präsentationen zu kämpfen hast.


Hier sind drei effektive Möglichkeiten, deine Antwort auf diese Interviewfrage zu formulieren:


1. Sprich über eine Schwäche, die du in eine Stärke umgewandelt hast

 

Dies ist wahrscheinlich die beste Herangehensweise an die Frage, da du dem Personalchef damit zeigen kannst, dass du die Bereiche, in denen du dich verbessern musst, nicht nur erkennst, sondern auch Maßnahmen ergreifst, um diese anzugehen.


Wenn es zum Beispiel eine Schwäche von dir ist, dass du manchmal zu viele Aufgaben auf einmal annimmst, kannst du durchaus deutlich machen, dass du dazu tendierst, jedoch das Problem in den Griff bekommen hast. Erkläre dann ganz genau, wie du dies tust und wie du dabei vorgehst. Dies kann ein System bei der Termin- und Aufgabenplanung sein, tägliche To-do-Listen, eine besondere Produktivitätstechnik wie die Pomodoro-Technik oder andere Dinge, die du unternimmst, damit du dir nicht zu viel aufhalst. 


Damit zeigst du, dass du zwar bereit bist, viel zu arbeiten, jedoch deine Grenzen kennst und stets sicherstellst, dass du den Überblick nicht verlierst und alle Tätigkeiten im Zeitrahmen erledigen kannst, die du übernimmst. 


2. Wähle eine Fähigkeit aus, die für die Position nicht unbedingt erforderlich ist

 

Wie bereits erwähnt, solltest du vor dem Vorstellungsgespräch sehr genau die Stellenbeschreibung noch einmal gelesen haben und wissen, welche Schwächen du auf keinen Fall nennen solltest, wenn diese Frage kommt. 


Denn damit kannst du gut beurteilen, welche Eigenschaften und Begabungen für die Erfüllung der Stelle nicht entscheidend sind. Anhand dessen kannst du dann eine dieser Fähigkeiten als Schwäche anführen, ohne dass dies vom Interviewer als negativ bewertet werden kann.


Nehmen wir an, du wirst als Texter für die Webseite und den Firmenblog eingestellt und sollst auch viele andere Inhalte erstellen. Niemand wird von dir erwarten, dass du Buchhaltungs- oder Budgetkenntnisse hast, die sich um Projekte oder den Jahresabschluss eines Unternehmens drehen. Dann kannst du getrost zugeben, dass die Arbeit mit Budgets und Finanzen nicht unbedingt zu deinen Stärken gehören. Du kannst dies ebenso begründen, indem du sagst, dass du dies nie wirklich gelernt hast und dieser Bereich nicht zu deinen Favoriten gehört, weshalb du dich auch nicht weiter damit beschäftigst. 


Damit machst du deutlich, dass du dir deiner Talente und Schwächen durchaus bewusst bist, aber im Zweifel auch Neues lernen kannst, selbst wenn es nicht unbedingt dein Bereich ist. Es heißt nicht, dass du nicht gut darin wärst, ein Budget zu verwalten, du hast es lediglich noch nie getan oder dich dafür interessiert. 


3. Reagiere darauf mit der klassischen Antwort

 

Personalchefs hören des öfteren Antworten, bei denen die Bewerber versuchen, eine positive Eigenschaft als Schwäche darzustellen. Diese Form wird sehr häufig verwendet. Doch hier kann auch eine kleine Falle liegen, denn damit umgehst du die Frage nach deinen wahren Schwächen. Wenn du wirklich herausstechen möchtest, solltest du diese Möglichkeit nicht verwenden.


Entscheidest du dich dennoch dafür, kannst du eine klassische Antwort geben wie „Ich bin ein Perfektionist“ und „Ich arbeite zu hart“. Wenn du sie verwendest, musst du jedoch Details hinzufügen, die für die Stelle relevant sind, um zu zeigen, dass du dir wirklich Gedanken gemacht hast. Du könntest zum Beispiel so etwas sagen wie „Ich halte mich an sehr hohe Standards und setze mich manchmal zu sehr unter Druck. Ich habe gelernt zu erkennen, wann ich damit anfange, etwa etwas zu viel Zeit mit größeren Projekten wie Quartalsberichten zu verbringen, und ich kann mich kontrollieren.“


Warum ist die Frage nach den Schwächen so wichtig?

 

Wie bei jeder Frage im Vorstellungsgespräch ist es essenziell zu wissen und vorzubereiten, was man in einem Vorstellungsgespräch sagen möchte und sollte, noch bevor du das Unternehmen betrittst. 


Die Frage nach deinen Schwächen ist sehr trickreich und kann einige Stolperfallen enthalten. 

 

Aber es ist nicht nur ein Hindernis, das es zu beseitigen gilt, oder eine Falle, die es zu vermeiden gilt: Es ist eine Gelegenheit, dem Personalchef zu zeigen, dass du aus konstruktiver Kritik lernen kannst und möchtest und dass du bereit dazu bist, Änderungen vorzunehmen, wenn du dich Herausforderungen stellen musst. Damit zeigst du, dass du dich wieder aufrappeln kannst und aus deinen Fehlern lernst. Dies ist wiederum eine große Stärke.

 

 

 

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