Nur noch diese eine Mail beantworten. Beim nächsten Blick auf die Uhr ist eine Stunde vergangen, und Sie sitzen noch genauso da. Kommt Ihnen bekannt vor? Zwischen konzentrierter Arbeit und Bewegung muss kein Widerspruch liegen. Oft entscheidet schon die nächste Aufgabe darüber, wann Sie aufstehen oder ein paar Schritte gehen.
Warum Ihr Körper Abwechslung braucht
613 Minuten verbringen Erwachsene in Deutschland durchschnittlich pro Werktag im Sitzen. Das sind mehr als zehn Stunden, verteilt auf Arbeit, Wege und Freizeit. Wer lange unbewegt bleibt, beansprucht seine Muskulatur einseitig. Auch eine vermeintlich perfekte Sitzhaltung verliert ihren Vorteil, wenn Sie stundenlang darin verharren.
Beim Haltungswechsel verändert sich die Belastung von Muskeln und Gelenken. Gehen bringt zusätzlich die Beinmuskulatur in Bewegung und unterstützt den Rücktransport des Blutes zum Herzen. Einfach nur aufzustehen ist deshalb ein Anfang, ersetzt aber keine Schritte.
Müssen Sie nun ständig unterwegs sein? Nein. Entscheidend ist, längere unbewegte Phasen regelmäßig zu unterbrechen. Sitzen, Stehen und Gehen dürfen sich passend zu Ihren Aufgaben abwechseln. So verteilen Sie Bewegung über den Tag, ohne Ihren Arbeitsablauf jedes Mal auf den Kopf zu stellen.
Bequem sitzen und trotzdem beweglich bleiben
Wenn Sie ein Angebot kalkulieren oder eine Tabelle bearbeiten, ist Sitzen oft praktisch. Dabei dürfen Sie sich ruhig zurücklehnen. Dynamisches Sitzen bedeutet, zwischen aufrechter, leicht vorgeneigter und angelehnter Haltung zu wechseln. Die Rückenlehne unterstützt Sie dabei, statt nur als Dekoration zu dienen.
Prüfen Sie dafür vier Einstellungen an Ihrem Arbeitsplatz.
- Sitzhöhe so wählen, dass beide Füße vollständig auf dem Boden stehen. Bei Bedarf hilft eine Fußstütze.
- Sitztiefe so einstellen, dass die Oberschenkel aufliegen, die Vorderkante aber nicht in die Kniekehlen drückt.
- Rückenlehne so anpassen, dass sie den unteren Rücken stützt und beim Zurücklehnen angenehm nachgibt.
- Armlehnen auf eine Höhe bringen, bei der Ihre Unterarme aufliegen und die Schultern entspannt bleiben.
Der ergonomische Bürostuhl FlexiSpot C7 bietet mit seiner um 8° nach vorn neigbaren Sitzfläche eine zusätzliche Möglichkeit, die Sitzposition anzupassen. Die Wave-Variante besitzt außerdem eine zweiteilige Rückenlehne. Probieren Sie die Einstellungen nacheinander aus, damit Sie merken, welche Veränderung Ihnen angenehm ist. --altImgStart--{"link":"https://s3.springbeetle.eu/prod-eu-s3/commodity/item/Screenshot2026-07-29113341_20260729_apTaOGGf_20260924_uuQ0GTQz.jpg","alt":"Vielseitig verstellbarer ergonomischer Stuhl mit geteilter Lordosenstütze (C7)"}--altImgEnd--
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Im Stehen arbeiten, ohne sich festzustehen
Das Angebot ist fertig, jetzt warten ein paar E-Mails. Ein guter Moment, den Tisch hochzufahren. Beginnen Sie beispielsweise mit zehn Minuten im Stehen und verlängern Sie diese Phase nur, solange sie angenehm bleibt. Auch dabei dürfen Sie das Gewicht verlagern und die Füße zwischendurch anders aufstellen.
Die passende Tischhöhe richtet sich nach Ihren Ellenbogen. Bei locker herabhängenden Oberarmen sollten die Unterarme ungefähr waagerecht liegen, ohne dass Sie die Schultern hochziehen. Richten Sie den Bildschirm so aus, dass Ihr Blick leicht nach unten fällt. Die oberste Textzeile liegt höchstens auf Augenhöhe.
Höhenverstellbare Schreibtische erleichtern diese Anpassung. Beim FlexiSpot E7 Pro 2026 lassen sich Ihre Sitz- und Stehhöhen speichern und anschließend per Tastendruck wieder aufrufen. Mit bis zu 50 mm/s fährt das Gestell zügig zur gewünschten Position. Sie müssen die passende Höhe also nicht bei jedem Wechsel neu suchen. --altImgStart--{"link":"https://s3.springbeetle.eu/prod-eu-s3/commodity/item/e7series-20260730-img18_20260730_Z4mHP39Q_20260924_Iv5zPhae.png","alt":"Höhenverstellbarer Schreibtisch mit verbesserter Stabilität (E7 Pro)"}--altImgEnd--
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Kleine Gehphasen zwischen Mails und Meetings
Nicht jede Aufgabe verlangt, dass Ihre Hände auf der Tastatur liegen. Gerade beim Zuhören entstehen Gelegenheiten für ein paar Schritte. Probieren Sie zunächst fünf bis zehn Minuten aus und wählen Sie ein Tempo, bei dem Sie sicher gehen und dem Gespräch mühelos folgen können.
- Beim Telefonieren mit einem Headset durch den Raum gehen, sofern Sie keine Unterlagen am Bildschirm benötigen.
- Während eines Webinars langsames Gehen ausprobieren, wenn Sie überwiegend zuhören und keine Notizen machen müssen.
- Zwischen zwei Aufgaben Wasser holen oder eine kleine Runde durch die Wohnung drehen.
Für Gehphasen zu Hause lässt sich das FlexiSpot PortaGo nutzen. Es besitzt einen bürstenlosen Motor und kann dank seiner 180°-Klappfunktion nach Gebrauch platzsparend verstaut werden. --altImgStart--{"link":"https://s3.springbeetle.eu/prod-eu-s3/commodity/item/Portago%202026-08-27%20145718_20260924_UBxDz1yL.png","alt":"180° klappbares Laufband mit bürstenlosem Motor (PortaGo)"}--altImgEnd--
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Am Schreibtisch zählt allerdings die passende Einrichtung. Berücksichtigen Sie die zusätzliche Standhöhe auf dem Laufband und halten Sie die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände frei. Gewöhnen Sie sich zunächst ohne Bildschirmaufgabe an das Gerät. Sobald präzise Mausbewegungen nötig sind oder Ihre Aufmerksamkeit nachlässt, stoppen Sie das Band. Zusätzliche Schritte sollen zur Aufgabe passen und Ihnen die Arbeit nicht erschweren.
So könnte Ihre nächste Arbeitsstunde aussehen
Wie lässt sich das im vollen Kalender unterbringen? Die folgende Aufteilung zeigt eine mögliche Arbeitsstunde. Sie ist ein praktischer Ausgangspunkt, keine medizinische Zeitvorgabe.
| Dauer | Haltung oder Bewegung | Beispiel |
| 25 Minuten | Sitzen | Einen Text oder ein Angebot bearbeiten |
| 15 Minuten | Stehen | E-Mails beantworten |
| 5 Minuten | Gehen | Eine Runde ohne Bildschirm drehen |
| 15 Minuten | Sitzen | Ergebnisse prüfen und weiterplanen |
Damit verbringen Sie in dieser Stunde 20 Minuten außerhalb des Stuhls, davon fünf in Bewegung. Passen Sie die Aufteilung an Ihre Aufgaben und Ihr Wohlbefinden an. Werden die Beine früher müde, verkürzen Sie die Stehphase.
Ein längeres Meeting kann den Ablauf natürlich verschieben. Nutzen Sie dann das Ende des Gesprächs für eine Unterbrechung. Auch wenn Sie währenddessen auf dem Walking Pad gehen, bleibt eine Pause vom Bildschirm sinnvoll. Lassen Sie dabei das Handy liegen, damit aus der Unterbrechung nicht bloß ein Wechsel zum kleineren Display wird.
Mit kleinen Gewohnheiten dauerhaft in Bewegung bleiben
Ein guter Vorsatz gerät zwischen Abgabefristen und Terminen schnell ins Hintertreffen. Verbinden Sie Bewegung deshalb mit etwas, das ohnehin zu Ihrem Tag gehört.
- Nach dem Mittagessen eine kurze Runde um den Block gehen.
- Den Weg zum Bäcker oder Briefkasten bewusst zu Fuß erledigen.
- An hektischen Tagen eine kleinere Runde beibehalten, statt sie ganz ausfallen zu lassen.
Zusätzlich gelten für Erwachsene 150 bis 300 Minuten Bewegung mit moderater Intensität pro Woche als Orientierung. Dazu zählen etwa zügiges Gehen oder Radfahren. Langsames Gehen während der Büroarbeit erreicht diese Intensität nicht automatisch, ergänzt aber einen aktiven Alltag.




